Ich hatte das Buch schon zur Hälte durch, als die doch eher negativen Rezensionen las.
Ein Glück, dass ich sie nicht vorher gelesen habe.
Sicherlich erwartet man bei diesem Buch als erstes wieder die Ironie, mit der "Der siebte Tod" geschrieben war. Wer sich davon nicht lösen kann, wird hier bestimmt enttäuscht. Wenn man sich aber auf das Buch einlässt und keine Vergleiche anstrebt, hat man eine genialen Thriller vor sich.
Charlie, der bis zu den Ereignissen ein wohl eher langweiliger Lehrer ist und Cyris, der total durchgeknallt ist bilden mehr oder weniger die Hauptdarsteller.
Und die sind so vortrefflich dargestellt.
Charlie: wie er ohne es groß zu merken (und wahr haben zu wollen) aus seinem ursprünglich Leben und Ich gerissen wird.
Cyris: der so durchgeknallt und meist verwirrt ist.
Paul Cleave schafft es mit seinem Schreibstil genau diese Punkte perfekt rüberzubringen.
Fazit: Wer "Der siebte Tod" druch hat und genau da weiterlesen möchte sollte von vorne anfangen. Wer Lust auf was Neues hat und es mag, wenn durchgeknallte Typen ebenso durchgeknallt dargestellt werden ist hier genau richtig.