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Moviemans Kommentar zur DVD: Ein verdienter Klassiker in einer insgesamt guten Veröffentlichung mit überzeugenden, weil tiefgehenden Extras.
Bild: Legt man die DVD ein, wird man von extremen Rauschen begrüsst (00:03:23), doch erfreulicherweise legt sich das kurz darauf und geht auf ein angenehmes Niveau zurück. Nur hin und wieder gibt es wieder Ausschläge nach unten. Die Vorlage ist recht sauber, allerdings gibt es immer wieder mal Dropouts zu sehen (00:24:28). In aller Fairness muss man aber auch sagen, dass diese nur selten und auch nur extrem kurz im Bild zu sehen sind. Hin und wieder tauchen Mattscheibeneffekte auf (00:26:30) und der Einsatz von Edge Enhancement wird durch leichte Doppelkonturen auch deutlich (00:54:00). Der Kontrast ist gut, was besonders für die Szenen gilt, in denen mit großen Schwarzwerten gearbeitet wird, so etwa den immer wieder genutzten Smokings der Figuren (00:39:28).
Ton: Der Ton ist nicht gar so gut wie das Bild. Bei der deutschen Synchronisation fällt ein deutliches Rauschen auf, as mitunter auch lästig wird. Die Dialoge sind im Deutschen leichter verständlich, aber auch ohne Frage etwas zu laut im Vergleich zu den Umgebungsgeräuschen abgemischt. Die englische Tonspur agiert dabei feiner. Die Möglichkeiten von DD5.1 werden nur bedingt genutzt. Das Klanggeschehen findet fast ausschließlich an der Front statt. Dort ist immerhin schön die Trennung von Dialogen mit Musik gelungen, was bei diesem Film schon einen Genuss darstelt.
Extras: Der Audiokommentar von Hugh Hudson ist interessant, auch wenn er hin und wieder kleinere Pausen macht. Er ist voll von Informationen, wobei Hudson mitunter auch vorausgreift, was gleich auf dem Bildschirm zu sehen sein wird. Das Making of geht knapp über 27 Minuten und bietet eine Auswahl von Anekdoten und Informationen. Mit am Interessantesten ist sicherlich, dass ursprünglich ein anderes musikalisches Hauptthema existierte. Die zweite Featurette bietet ein Wiedersehen von Hugh Hudson, Produzent David Puttnam, Kameramann David Watkin und die Schauspieler Nigel Havers und Nicholas Farrell, das vor allem wegen ihrer eigenen Retrospektive überzeugen kann. Abgerundet wird das Ganze mit verschiedenen entfallenen Szenen und dem Trailer. An der vollen Punktzahl schrammt die DVD in dieser Kategorie nur vorbei, weil die beiden Screentests von Ben Cross und Ian Charleson nicht von der US-DVD importiert wurden. --movieman.de
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