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Die Stunde des Raben: Roman
 
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Die Stunde des Raben: Roman [Gebundene Ausgabe]

Matthew Pearl , Karl-Heinz Ebnet
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Droemer (21. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426197375
  • ISBN-13: 978-3426197370
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 982.585 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der junge Anwalt Quentin Clark ist ein glühender Verehrer des für seine Schauergeschichten berühmten Edgar Allan Poe. Als er an einem neblig-trüben Herbsttag des Jahres 1849 morgens aus dem Haus tritt und eine schwarze Kutsche mit einem Sarg vorüberfahren sieht, gerät sein Leben aus den Fugen – denn der Tote ist niemand anderes als sein Idol. Auf eigene Faust versucht Quentin Clark, die mysteriösen Umstände von Poes Ableben aufzuklären. Bald nehmen seine Nachforschungen manische Züge an, und als er eigens nach Paris reist, um das reale Vorbild für Poes Meisterdetektiv C. Auguste Dupin aufzuspüren, erklärt ihn die vornehme Gesellschaft Neuenglands endgültig für verrückt. In der französischen Hauptstadt findet Clark jedoch lediglich einen alten, lethargischen Ermittler namens Auguste Duponte. Als Clark schon aufgeben will, taucht wie aus heiterem Himmel der zwielichtige Baron Claude Dupin auf und nimmt für sich in Anspruch, das reale Vorbild für Poes Detektiv zu sein. Unversehens entbrennt ein dramatischer Wettlauf um die wahre Geschichte von Poes Tod, bei dem die Beteiligten nach und nach jegliche Skrupel verlieren. Als der Baron erschossen wird, steht Clark plötzlich unter Mordverdacht und landet in einer modrigen Gefängniszelle … »Raffinierte Handlung, klassische Motive, gelehrte Figuren … Matthew Pearl ist der leuchtende neue Stern am Literaturhimmel – ein ungestümer, phantasievoller und enorm begabter Autor!« Dan Brown Vom Autor des Weltbestsellers Der Dante Club

Über den Autor

Matthew Pearl, geboren 1977, wuchs in Fort Lauderdale (Florida) auf. Er studierte englische und amerikanische Literatur in Harvard und Yale. 1998 erhielt er den renommierten Dante-Preis der Dante Society of America für seine wissenschaftliche Arbeit über Amerikas literarische Beziehung zu dem italienischen Dichter. Pearl lebt in Cambridge, Massachusetts. Besuchen Sie seine Webseiten: www.thepoeshadow.com und www.thedanteclub.com

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A.G.A TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Matthew Pearl hatte eine gute Vorgabe für seinen Roman gewählt: das Rätsel um Edgar Allen Poes Tod und dessen Lösung durch einen Ermittler, der Poes eigener Figur Dupin ähneln sollte. Dazu eine Art Watson als Erzähler in der Gestalt eines etwas naiven jungen Anwalts. Klingt vielversprechend.
Doch leider gelingt es diesem Roman nicht, das Versprechen spannender Unterhaltung einzulösen und nachhaltig zu fesseln. Sind die ersten Kapitel noch gute Aufmacher - die Darstellung der merkwürdigen Todesumstände, die ersten hilflosen eigenen Rechercheversuche des Anwalts und die Suche nach dem "echten" Dupin in Paris, so beginnt der Roman in dem Moment zu schwächeln, als er in die eigentliche Handlung, nämlich in die Ermittlungen der beiden "realen" Dupins, die der Protagonist auftreiben konnte, geht. Hier schleppen sich einzelne, oft wiederholte Details mühsam vor sich hin und der Leser bekommt den Eindruck, dass dem Autor selbst ein wenig das Konzept fehlte, wie so ein genialer Ermittler vorgehen könnte. Vielleicht wäre es hilfreich gewesen, sich an Conan Doyles Sherlock Holmes Geschichten zu orientieren, die ja auf Poes Dupin verweisen, und deren Mischung aus rationaler Analyse und handfester "Action" hervorragend funktioniert. Stattdessen wird eine Art Wettbewerb zwischen den beiden "Dupins" inszeniert - wer löst den Fall zuerst? - der aber auch zu wenig gelungene Überraschungen bereit hält, um die Handlung über den zähen Mittelteil zu retten.
Immerhin gibt es am Ende dann die "Auflösung", was mit Poe (vermutlich) geschehen sein könnte, doch leider... diese ist weniger spektakulär als erwartet, da diese Theorien schon länger als mögliche Rekonstruktion der Ereignisse unter Poe-Kennern kursieren.
Fazit: lieber eine moderne Poe-Biographie und ein paar alte Sherlock Holmes Geschichten lesen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade drum! 22. Februar 2007
Von Ernesto
Wie lange habe ich auf dieses Buch gewartet. Und wie sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut nachdem Mr. Pearl mit Der Dante Club" ein so großartiges Werk abgeliefert hatte.

Bin ein großer E.A. Poe-Fan, aber dieses Buch kann man getrost vergessen. Jede halbwegs gelungene E.A. Poe-Biografie ist spannender als dieser langweilige, spannungslose und uninteressante Versuch Poe's Tod aufzuklären". Dieses Buch wird dem Meister" nicht gerecht und selbiger würde sich wohl im Grabe umdrehen wüsste er von diesem faden Machwerk. Genug geschimpft, Mr. Pearl kann es halt (zumindest in diesem Falle) nicht besser. Bin enttäuscht. Aber wie gesagt: Der Dante Club" ist nur zu empfehlen.
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Von Redaktion Literaturtipp.com TOP 50 REZENSENT
Der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe ist am 7. Oktober 1849 in Baltimore gestorben, nachdem er vier Tage dort im Krankenhaus gelegen hatte. Was der Schriftsteller in den fünf Tagen vor seiner Einlieferung ins Krankenhaus gemacht hat, ist eines der bisher ungelösten Rätsel der Literaturgeschichte. Was wollte Edgar Allan Poe in Baltimore, wo er doch eigentlich mit Zwischenhalt in Philadelphia auf dem Weg nach New York war? Wurde er ermordet? Warum haben seine Freunde und Verwandte sich nicht um ihn gekümmert?

Der amerikanische Literaturwissenschaftler Matthew Pearl beginnt seinem Roman "Die Stunde des Raben" mit dem Versprechen: "Das Rätsel um den seltsamen Tod von Edgar Allan Poe im Jahr 1849 ist auf den folgenden Seiten enthüllt worden". Matthew Pearl hat einen unterhaltsamen historischen Roman geschrieben, in dem er den bekannten historischen Fakten eine fiktive spannende Handlung beifügt und mit neuen Forschungsergebnissen überrascht.

Der wohlhabende Anwalt Quentin Clark ist ein glühender Verehrer der Geschichten von Edgar Allan Poe, er steht mit dem amerikanischen Schriftsteller in Briefkontakt und will ihn unterstützen. Umso größer ist sein Entsetzen, als er Zeuge der ärmlichen Beerdigung mit nur vier Trauergästen seines Idols wird. Quentin Clark versucht, die Umstände von Edgar Allan Poes Tod zu rekonstruieren. Gleichzeitig setzt er alles daran, das Andenken des Schriftstellers, der zu Lebzeiten kaum beachtet wurde, hochzuhalten. Inspiriert durch Edgar Allan Poes Kriminalgeschichte "Der Mord in der Rue Morgue" macht Quentin Clark sich auf den Weg nach Paris, um das reale Vorbild für den Meisterdetektiv C. Auguste Dupin zu finden. Als der Amerikaner in der französischen Hauptstadt auf gleich zwei Männer trifft, die von sich behaupten, der reale Dupin zu sein und beide mit ihm nach Baltimore zurück reisen, beginnt ein mörderischer Wettlauf um die Wahrheit von Poes Tod.

Matthew Pearl führt den Leser kenntnisreich in das Amerika Mitte des neunzehnten Jahrhundert. Er schildert anschaulich das Leben der feinen Gesellschaft mit all ihren Zwängen, den unmenschlichen Sklavenhandel und viele gut recherchierte Details aus dem Alltagsleben, unter anderem über das Postwesen und Wahlkämpfe der Lokalpolitiker. In diese Rahmenhandlung lässt Matthew Pearl viele biographische Details aus dem Leben von Edgar Allan Poe einfließen. Hier zeigt sich, dass Matthew Pearl eher Literaturwissenschaftler als Schriftsteller ist. Sein Wunsch, das Rätsel um Poes Tod zu lösen und möglichst viele Informationen über den berühmten Schriftsteller und seine Zeit in dem Roman "Die Stunde des Raben" zu vermitteln, geht auf Kosten der stellenweise recht holprigen Erzählung. Matthew Pearl hat viele interessante Informationen zusammengetragen, verfällt aber beim Schreiben hin und wieder ins Dozieren. Leser, die sich für Edgar Allan Poe interessieren, werden über diese Schwäche gerne hinwegsehen und begeistert den akribischen Nachforschungen über die letzten Tage des beeindruckenden Schriftstellers folgen.

"Die Stunde des Raben" wurde von Karl-Heinz Ebnet aus dem Amerikanischen übersetzt. Der Titel der deutschen Ausgabe lässt den Leser eher an Poes Gedicht "Der Rabe" und an seine mysteriösen Geschichten denken. Matthew Pearl stützt seinen Roman aber eher auf die Kriminalgeschichten, die Edgar Allan Poe geschrieben hat, daher ist der Titel der amerikanischen Originalausgabe "The Poe Shadow" (Poes Schatten) treffender.

Wer eine geheimnisvolle oder unheimliche Geschichte im Stil von Poe erwartet, wird enttäuscht sein. Wer aber Spaß am akribischen Lösen eines Rätsels anhand von Indizien hat und sich für die Person Edgar Allan Poe und seine Zeit interessiert, wird das Buch "Die Stunde des Raben" mit Genuss lesen!

(c) Maren Gierth von Literaturtipp.com
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