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Die Straße. Roman [Gebundene Ausgabe]

Cormac McCarthy , Nikolaus Stingl
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

16. März 2007
Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufskarre mit der nötigsten Habe – und einander. „Die Straße“ ist die bewegende Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn. Von der US-amerikanischen Kritik als „Meisterwerk“ (Booklist) und als „das dem Alten Testament am nächsten kommende Buch der Literaturgeschichte“ (Publishers Weekly) apostrophiert, ist dies der Höhepunkt von McCarthys außergewöhnlichem literarischem Werk. Es ist ein Roman über die letzten Dinge, über das Schlimmste und Beste, zu dem die Menschheit fähig ist: ultimative Zerstörung, verzweifeltes Durchhaltevermögen und, nicht zuletzt, die Zärtlichkeit und Zuneigung, die Menschen im Angesicht der Vernichtung Kraft zum Überleben geben.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt; Auflage: 4 (16. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498045075
  • ISBN-13: 978-3498045074
  • Originaltitel: The Road
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Cormac McCarthy wurde 1933 in Rhodes Island geboren und wuchs in Knoxville/Tennessee, auf. Für seine Bücher wurde er u. a. mit dem William Faulkner Award, dem American Academy Award, dem National Book Award und dem National Book Crities Circle Award ausgezeichnet. 2007 erhielt er für seinen epochalen Roman Die Straße den Pulitzerpreis. McCarthy lebt heute in El Paso, Texas. "Kein Land für alte Männer" wurde von den Coen-Brüdern fürs Kino verfilmt.

Produktbeschreibungen

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Was ist da bloß aus Amerika auf unsere Büchertische niedergegangen? Drüben bemühte man bereits alttestamentarische Vergleiche. McCarthys frühere, düstere Werke kündigten einen solchen Wurf schon länger an. Nun aber, angesichts dieses finsteren Kreuzweges eines Vaters und seines Jungen durch ein schwarz verregnetes Endzeitamerika, wirken sie wie harmlose Fingerübungen. McCarthys Vision der letzten Menschheitstage nimmt sich aus, als wären Die Nacht der lebenden Toten in einem wahnwitzigen Remix wiederauferstanden. Ein verstörendes Stück Literatur. Man erschauert! Und erwacht!

Die Wand, von Marlen Haushofer. Thomas Glavinics Die Arbeit der Nacht. Letzter Überlebender in einer menschenleeren Welt zu sein, dies Thema hat Autoren seit jeher fasziniert. Doch keiner hat diesen Zustand derart existenzialistisch eingedampft wie McCarthy. Kein Baum, kein Strauch, keine Kreatur. Übrig ist nichts als das nackte Dasein. Wir kennen nicht den Anlass der Katastrophe, die Amerika in den nuklearen Winter gestürzt hat. Bleiben ohne Orientierung. Nur dieses erbarmungswürdige Bild wird uns eingebrannt: Der namenlose Vater und sein kleiner Sohn, ihren Einkaufswagen mit den wenigen Habseligkeiten über menschenleere Highways unter ewigem Ascheregen südwärts schiebend, in der Hoffnung auf ein wenig Wärme. Die, man ahnt es, nicht mehr zu finden sein wird!

Aus diesen frostigen Zutaten meiselt McCarthy Bilder von schauerlicher Gültigkeit. Die ständige Gefahr umherirrender Marodeure, die, grausigen Jenseitsgestalten gleich, auf der Suche nach Essbarem alles menschliche Verhalten abgelegt haben. Der Revolver des Vaters. Die verbliebenen zwei Patronen. Unmerklich jongliert McCarthy mit der Frage, ob in dieser apokalyptischen Kälte noch irgendein gütiger Gott am Wachen sei. Und bietet ebenso unmerklich eine Antwort an. Den Vater, der seinen kleinen Sohn in eiskalter Nacht unter der Plane wärmend an sich drückt. Ihn beschützend bis zum Ende. Seine letzte große Aufgabe. Spätestens jetzt wissen wir, was wir vor uns haben. Keinen Bruce Willis, keine Science fiction (was manche Mainstream-gewohnten Leser enttäuschte), -- sondern die zarte Geschichte einer großen Liebe in einer unwirtlichen Welt. Und dies fast ohne Worte! -– Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Cormac McCarthy wurde 1933 in Rhodes Island geboren und wuchs in Knoxville/Tennessee, auf. Für seine Bücher wurde er u. a. mit dem William Faulkner Award, dem American Academy Award, dem National Book Award und dem National Book Crities Circle Award ausgezeichnet. 2007 erhielt er für seinen epochalen Roman Die Straße den Pulitzerpreis. McCarthy lebt heute in El Paso, Texas. „Kein Land für alte Männer“ wurde von den Coen-Brüdern fürs Kino verfilmt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
134 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Welt nach dem Ende der Welt 2. April 2007
Von HG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ich las schon einmal ein ähnlich schockierend herausragendes Buch über die Weltendzeit - Robert Merle's "Malevile".

Auch dieses Buch ist eine Erzählung über die Welt nach dem Ende der Welt.
Es ist eine Welt, in der fast alles fehlt, was wir mit dem Menschlichen verbinden. Größte Teile der Erde sind verbrannt. Wo immer die wenigen noch lebenden Menschen hinkommen, waten sie knöcheltief durch Asche. Die Sonne zeigt sich nicht mehr, und es wird immer kälter.
Es gibt weder Tiere, noch Pflanzen. Außer wenigen, zufällig übrig gebliebenen Plastikgegenständen finden sich kaum mehr Farben, auch fast keine Geräusche.
Nur zwei Menschen sind geblieben, ein Vater um die fünfzig und sein etwa zehnjähriger Sohn. Später im Buch werden sie noch anderen Menschen begegnen. Aber auch mit den Menschen, die sich überaus grausame Kämpfe ums Überleben liefern, geht es zu Ende in der Welt nach der Welt.

McCarthy schildert nicht den Weltuntergang, er schildert die untergegangene Welt.
Wir durchleben etwas, was sich wie der berüchtigte nukleare Winter ausnimmt, aber wir erfahren weder wie und warum genau die Welt untergegangen ist.

Was bleibt, sind «der Mann» und «der Junge», ihre immer kargeren Worte und ihr zunehmend aussichtsloser Versuch, in der verbrannten Welt von Tag zu Tag zu überleben. Weil sie einen weiteren Winter in der kalten und bergigen Gegend nicht überleben würden, versuchen sie, sich über einen verschneiten Pass in den vermeintlich wärmeren Süden zum blauen Meer durchzuschlagen, was sie auch erreichen.
Nur: Wird das Meer noch blau und der Süden wärmer sein?
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend 27. Juni 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Die Welt wie wir sie kennen ist vernichtet, und die Zerstörung ist total und umbarmherzig in ihrem Umfang.

Die wenigen Menschen, oder wie es im Buch an einer Stelle heißt "lebenden Toten in einem Horrorfilm", die diese verbrannte, vergiftete und hoffnungslose Welt durchstreifen teilen sich in zwei Gruppen: Gesetzlose Rüberbanden welche längst ihre Menschlichkeit verloren haben und Jagd auf andere Menschen machen um diese als Nahrung zu verwenden und auf der anderen Seite ihre Opfer, geisterartige, zerlumpte, elende, kriechende, abgemagerte Gestalten, mehr Tier als Mensch, mehr tot als lebendig, welche die zerstörten und längst bis auf die Knochen geplünderten Städte nach essbarem durchsuchen. "Du willst nicht wissen von was für Dingen ich mich ernährt habe" erfahren wir von einem von ihnen.

Was hat diese Katastrophe verursacht? Ein Atomkrieg, ein Meteoriteneinschlag, eine Umweltkatastrophe?

Wir erfahren es nicht, und es ist auch nicht wichtig. Denn die postapokalyptische Horrorwelt die dem Leser präsentiert wird dient nur als Kulisse. Dieses Buch ist kein politisches Statement, keine Warnung vor dem drohenden Untergang a la "The Day After Tommorow", wer so etwas hier sucht ist fehl am Platze.

Das Thema dieses Buches ist Hoffnung inmitten der Hoffnungslosigkeit, symbolisiert durch die Liebe, die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.

Eben dieser Vater und sein Sohn, die beiden Hauptprotagonisten des Buches sind glückliche Überlebende der Katastrophe, wobei das "glücklich" mehr als fragwürdig scheint.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grosse literatur 12. Mai 2007
Format:Gebundene Ausgabe
McCarthy hat mit diesem buch eine geschichte über elend, verzweiflung, hoffnung, angst, abscheu, ekel, freude, zuversicht, liebe und zärtlichkeit komponiert. In teilweise gewaltigen stimmungsbildern führt er uns viele attribute des menschen vor augen, die ihn am ende seines weges (der strasse) begleiten. Ein erschütterndes werk das aber dennoch voller zuversicht und hoffnung ist. McCarthy hat einen schreibstil, der kurz und prägnant vieles auf den punkt bringt und somit eine ungemein dichte aussgekraft besitzt.

Das buch hat mich schockiert, berührt und gerührt, und wie kaum eines je zuvor hat es mich noch lange beschäftigt. Unbedingt lesen, wenn man mit apokalyptischen bildern gedanklich umgehen kann und auch möchte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In den 80er Jahren waren Endzeitromane mit Darstellungen einer Zeit nach einem thermonuklearen Schlagabtausch und dem darauf folgenden nulearen Winter sehr verbreitet. Das was die Überlebenden tun um zu überleben und welche unterschiedlichen Herangehensweisen sie zeigen ist auch nicht unbedingt neu. Der düstere Stil mit der vergleichsweise nüchternen sprachlichen Darstellung erinnert an Robert C O'Briens "Z for Zachariah", wobei dieses Buch - als Jugendbuch konzipiert - wegen seiner Thematik sogar noch düsterer ist als "Die Straße".

Menschen geben sich auf oder machen weiter. Manche halten dabei bestimmte humanitäre Standards ein, andere überleben um jeden Preis. Dies ist alles nicht wirklichneu, aber eine lange Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges wird es hier noch einmal ganz eindrucksvoll wachgerufen. Was besonders für Leserinnen und Leser, die nicht in dieser Zeit gelebt haben - oder damals nicht viel dazu gelesen haben - sehr beeindruckend sein dürfte. Für mich war es eher - in negativer Hinsicht - ein wenig nostalgisch. Aber sicherlich sind die Betrachtungen zum Verhalten von Menschen in Extremsituationen bedenkenswert und alleine deswegen lohnt es sich, dieses Buch zu lesen.
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5.0 von 5 Sternen Eine trostlose Wanderung
Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Stingl. Ein Vater wandert mit seinem kleinen Sohn durch ein komplett zerstörtes Amerika. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Diabolo666 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unglaublich banal und belanglos
Ein Mann und sein Sohn laufen auf einer Straße nach Süden in einer postapolyptischen Welt.
Damit ist eigentlich schon die ganze Handlung zusammengefasst. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von oneofmany veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen KLASSE!
Ein Sehr Gutes Buch und vor allem noch Viel Besser als der Film! Es hat Spass gemacht es zu Lesen!
Veröffentlicht am 30. Januar 2012 von Heiko Goepel
4.0 von 5 Sternen verstörend
Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten -etwa 30 Seiten?- weglegen, so sehr deprimiert und verstört diese Geschichte so ganz ohne Hoffnung, so ganz ohne Licht, im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2011 von Felicitas Leseviel
2.0 von 5 Sternen Aus dem Thema hätte man mehr machen können, erschwerter...
Das Thema des Buches und die vielen guten Rezensionen hatten mich angesprochen und war schon gespannt auf das Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2011 von C. Herzberg
4.0 von 5 Sternen Sehr schwer zu bewerten
Selten ist es mir so schwer gefallen, mir eine klare Meinung über ein Buch zu bilden.

Nach den ersten 30 - 40 Seiten wollte ich schon aufgeben, einfach weil es mir... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juni 2011 von Jessica E.
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, wenn man deprimierende Dystopie mag
Den anderen positiven Rezensionen ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Die extrem düstere Vision vom zweifelhaften Überlebenskampf der letzten Menschen in einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juni 2011 von Nudelgott
5.0 von 5 Sternen Wir müssen das Feuer bewahren. Welches Feuer? Das Feuer in dir...
Tja - ich muss leider zugeben, dass mir hier eine Rezension wirklich schwer fällt.
Kann ich diesem Roman mit meinen eigenen Worten überhaupt gerecht werden? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2011 von streuner
5.0 von 5 Sternen Ein schriftstellerisches Gemälde ...
... das seinesgleichen sucht.

Eine Welt aus Asche. Ein schwarzer Himmel. Horden von Plünderern, die jedes letzte Gefühl von Moral über Bord geworfen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2011 von Rapunzel
5.0 von 5 Sternen Empfindsam, aber nichts für Empfindliche
Ich habe selten ein Buch gelesen, das bei mir einen so bleibenden Eindruck wie dieses hinterlassen hat. Ich habe viele Klassiker des dystopischen Genres gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2010 von AngelicBeast
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