Elias Canetti bringt uns hier von der ersten bis zur letzten Seite Marrakesch so nahe, daß man sich dem Zauber dieser turbulenten Stadt einfach nicht entziehen kann. Seine besonders scharfe Beobachtungsgabe gibt uns ganz viele Eindrücke für die Alltäglichkeiten, wie für die kleinen Dinge. Man spaziert mit ihm durch die Gassen, weiter über den jüdischen Friedhof, ist dabei in der Schule, auf dem Kamelmarkt, und in privaten Häusern. Man schaut über die Dächer, begegnet Kindern, Blinden, Bettlern. Die vielen armen Esel sieht man auch. Schließlich kann man die unzähligen Gerüche in den Suks förmlich riechen.
Danke für diesen hautnahen Reisebericht.