Ein gutes Buch, das aus drei verschiedenen Sichtweisen (Kind, Vater, Tante) in der Ich-Form erzählt, wie es zu den Verdächtigungen der „Salem-Hexen" kommen konnte. Die Puritaner des 17. Jahrhunderts hatten ein schweres Leben, geprägt von Gott als All-Mächtigen, Indianerangriffen, enger Dorfgemeinschaft und den Jahreszeiten. Erste erotische Gedanken, die in pubertierenden Mädchen reifen, die aber unterdrückt werden müssen (Gott straft alle SünderInnen), suchen sich andere Wege, um ausbrechen zu können. Das kann gefährlich werden. Bis hin zu einer Massenhysterie, die ein halbes Dorf in den Kerker und an den Galgen bringt. Viele Details, die das Leben der ersten SiedlerInnen beschreiben. Susannah Morrow - eine schöne, kluge, warme und interessante Figur.