Pressestimmen
»Jaume Cabré hat mit Die Stimmen des Flusses ein Meisterwerk geschrieben. Er arbeitet mit Rückblenden, springt in der über 60-jährigen Geschichte vor und zurück und schafft es, den Leser mühelos mitzunehmen in diese Zeitreise. ... Cabrés Erzähltechnik verleiht der Geschichte - abgesehen vom aufwühlenden Inhalt - eine solche Dramatik, dass es das Buch zu einem Pageturner werden lässt, verschlingbar an einem Wochenende und an einem Stück. Die Sprachkunst der Übersetzerin Kirsten Brandt trägt das Ihre dazu bei. ... Aber nicht nur das schriftstellerische Können überzeugt. Cabrés Buch hat das Zeug zum modernen Klassiker. Seine Protagonisten können überall dort gefunden werden, wo Krieg herrscht, Politik und Macht pervertieren.« hr-online, Buchmesse-Spezial
»Ein farbechtes, episches Panorama, von dem man nicht so schnell die Augen wenden kann« Literarische Welt
»Ein grandioses Werk, dem gelingt, was jeder Schriftsteller erreichen will, doch nur selten schafft: uns Leser in ein eigenes moralisches und emotionales Universum zu locken.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Auf mehreren Zeitebenen erzählt der großartige katalanische Autor Jaume Cabré in raschen Schnitten mit wechselnden Perspektiven ein dramatisches Geschehen - und entwirft zugleich ein spannendes Politik- und Sittengemälde Spaniens von Franco bis heute.« Der Spiegel
»Cabré hat die dunklen Jahre der frühen Franco-Herrschaft und deren bis in die Gegenwart reichende Folgen auf bestechende Weise eingefangen. In seinem Roman schnürt er ein ganzes Bündel von Geschichten, breitet die Biografien gleich mehrerer Generationen aus, deren Leben aufs Engste mit dem Bürgerkrieg und der Diktatur verwoben ist. ... Bereits auf den ersten Seiten öffnet sich ein Spannungsbogen, der sich erst auf der letzten Seite schliesst, den Leser bis dahin durch ein Geflecht von Geschichten mitreisst, die, miteinander verwoben, einander in immer neuen Windungen ablösen, sich zu Mustern fügen, deren Gesamtarrangement sich nur langsam zu erkennen gibt. Vor allem ist Cabré ein Meister erzählerischer Brüche, des rasanten Wechsels zwischen Erzählebenen und Situationen. Ein Satz beginnt in der dritten Person und endet in der ersten. Oder umgekehrt. Und mit den Erzählern wechseln auch die Zeiten, schlägt, innerhalb eines einzigen Satzes, die Vergangenheit über der Gegenwart zusammen, richten sich aus dem Heute tiefe Blicke ins Gestern.« Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung, Lesezeichen
»Lassen Sie sich einfach auf die großartige Geschichte ein, die Begeisterung kommt von ganz allein. Sie werden sich am Ende nach dem kleinen Ort in den Pyrenäen sehnen und danach, dass es doch bitte noch 666 Seiten weitergehen möge. Sex, Crime, Zärtlichkeit, Witz, Ironie, Schärfe, Zeitgeschichte, es ist alles drin, ein Spielfilm als Buch verpackt.« Christine Westermann, WDR
