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Die Stimmen des Flusses: Roman
 
 
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Die Stimmen des Flusses: Roman [Gebundene Ausgabe]

Jaume Cabré , Kirsten Brandt
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Jaume Cabré hat mit Die Stimmen des Flusses ein Meisterwerk geschrieben. Er arbeitet mit Rückblenden, springt in der über 60-jährigen Geschichte vor und zurück und schafft es, den Leser mühelos mitzunehmen in diese  Zeitreise. ... Cabrés Erzähltechnik verleiht der Geschichte - abgesehen vom aufwühlenden Inhalt - eine solche Dramatik, dass es das Buch zu einem Pageturner werden lässt, verschlingbar an einem Wochenende und an einem Stück. Die Sprachkunst der Übersetzerin Kirsten Brandt trägt das Ihre dazu bei. ... Aber nicht nur das schriftstellerische Können überzeugt. Cabrés Buch hat das Zeug zum modernen Klassiker. Seine Protagonisten können überall dort gefunden werden, wo Krieg herrscht, Politik und Macht pervertieren.« hr-online, Buchmesse-Spezial

»Ein farbechtes, episches Panorama, von dem man nicht so schnell die Augen wenden kann« Literarische Welt

»Ein grandioses Werk, dem gelingt, was jeder Schriftsteller erreichen will, doch nur selten schafft: uns Leser in ein eigenes moralisches und emotionales Universum zu locken.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Auf mehreren Zeitebenen erzählt der großartige katalanische Autor Jaume Cabré  in raschen Schnitten mit wechselnden Perspektiven ein dramatisches Geschehen - und entwirft zugleich ein spannendes Politik- und Sittengemälde Spaniens von Franco bis heute.« Der Spiegel

»Cabré hat die dunklen Jahre der frühen Franco-Herrschaft und deren bis in die Gegenwart reichende Folgen auf bestechende Weise eingefangen. In seinem Roman schnürt er ein ganzes Bündel von Geschichten, breitet die Biografien gleich mehrerer Generationen aus, deren Leben aufs Engste mit dem Bürgerkrieg und der Diktatur verwoben ist. ... Bereits auf den ersten Seiten öffnet sich ein Spannungsbogen, der sich erst auf der letzten Seite schliesst, den Leser bis dahin durch ein Geflecht von Geschichten mitreisst, die, miteinander verwoben, einander in immer neuen Windungen ablösen, sich zu Mustern fügen, deren Gesamtarrangement sich nur langsam zu erkennen gibt. Vor allem ist Cabré ein Meister erzählerischer Brüche, des rasanten Wechsels zwischen Erzählebenen und Situationen. Ein Satz beginnt in der dritten Person und endet in der ersten. Oder umgekehrt. Und mit den Erzählern wechseln auch die Zeiten, schlägt, innerhalb eines einzigen Satzes, die Vergangenheit über der Gegenwart zusammen, richten sich aus dem Heute tiefe Blicke ins Gestern.« Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung, Lesezeichen

»Lassen Sie sich einfach auf die großartige Geschichte ein, die Begeisterung kommt von ganz allein. Sie werden sich am Ende nach dem kleinen Ort in den Pyrenäen sehnen und danach, dass es doch bitte noch 666 Seiten weitergehen möge. Sex, Crime, Zärtlichkeit, Witz, Ironie, Schärfe, Zeitgeschichte, es ist alles drin, ein Spielfilm als Buch verpackt.« Christine Westermann, WDR

Kurzbeschreibung

Was geschah wirklich am 18. Oktober 1944 in dem Pyrenäenort Torena? Als Tina Bros sechs Jahrzehnte später in der alten Dorfschule ein hinter der Schiefertafel verborgenes Tagebuch entdeckt, ahnt sie nicht, daß sie an Dinge rührt, die in ihrer Verquickung aus Schuld und Scham, aus Leidenschaft und Fanatismus das ganze Drama einer schlimmen Zeit spiegeln. Noch weniger ahnt sie, daß der Schatten von damals bis in ihre eigene Gegenwart ragt. In den Händen hat sie die Lebensgeschichte des Dorfschullehrers Oriol Fontelles – einen langen Brief an seine Tochter, der diese nie erreicht hat, die Bitte, von ihr und der Nachwelt nicht verurteilt zu werden. Tina, deren eigenes Leben in Unordnung geraten ist, setzt alles daran, herauszufinden, was damals tatsächlich geschah. Sie erfährt von Oriols tragischer Liebesbeziehung zu der schönen und mächtigen Elisenda Vilabrú, deren Vater und Bruder zu Beginn des Bürgerkriegs von Anarchisten ermordet wurden, davon, wie Elisenda in ihrem Bedürfnis nach Rache alle Fäden zieht und wie ihr Geliebter Oriol Fontelles als heimlicher Widerständler ein gefährliches Doppelspiel beginnt, das in der Dorfkirche von Torena sein schicksalhaftes Ende findet. Für Tina Bros jedoch ist die Geschichte nicht beendet, denn alter Haß und alte Leidenschaften gären weiter, die Vergangenheit ist nicht vergangen.

Der Verlag über das Buch

Wer war Oriol Fontelle wirklich? Der unscheinbare Dorfschullehrer in dem kleinen katalanischen Ort Torena gewinnt schnell das Vertrauen des Bürgermeisters, eines skrupellosen Falangisten. Doch Oriol wagt ein gefährliches doppeltes Spiel: Nach außen mimt er den treuen Franco-Anhänger, insgeheim lebt - und stirbt - er für den Widerstand. Und die alles entscheidende Frage am Ende lautet: Wer wird Oriol in der Erinnerung der Bewohner von Torena bleiben? Ein Mitläufer, ein Dissident oder ein Heiliger? Gekürzte Lesung, 6 CD, Laufzeit ca. 420 Minuten, Sprecher: Dietmar Mues, Wolfram Koch, Eva Garg, Marlen Dieckhoff -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Jaume Cabré, geboren 1947 in Barcelona, gehört zu den von Kritik und Publikum heute am meisten geschätzten katalanischen Autoren. Der Roman Die Stimmen des Flusses wurde mit dem Preis der spanischen Kritik ausgezeichnet. 
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