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Doch dann werden auch ein Artdirector und ein adeliger Dandy in München und ein Physiker in Coburg mittels Metalldraht ermordet -- zu einer Zeit, als Danner bereits rund um die Uhr beschattet wird. Mona steht also wieder am Anfang: Vier Tote und kein erkennbares Motiv. Der einzige gemeinsame Nenner der drei Opfer ist, dass sie alle Schüler eines Nobelinternats am Tegernsee waren. Die Schule, an der Danner Französisch unterrichtet. Dort stößt Mona erst auf eine Wand des Schweigens, dann aber auf eine heiße Spur: Die Mordopfer waren alles andere als Musterknaben.
Autorin Christa von Bernuth hat dazugelernt: Während ihr erster Krimi, Die Frau, die ihr Gewissen verlor noch zerfasert, langatmig und ungelenk wirkte, hat ihr zweiter Versuch, Die Stimmen eine intelligente Story, die stringent, spannend und mit dem Charme eines Münchner "Tatort" erzählt wird. Plastisch beschreibt Ex-Internatsschülerin von Bernuth die klaustrophobische Enge, das sozial vergiftete Klima eines Internats fern jeder Hanni-und-Nanni-Romantik, geschickt lenkt sie den Leser bis zum Schluss auf falsche Spuren. Das überschwengliche Fazit "ein Psychothriller in bester englischer Tradition", mit dem der Verlag auf dem Umschlag wirbt, hat die Autorin zwar nicht verdient, aber was nicht ist, kann ja bei Versuch drei noch werden. --Beate Strobel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Es geht so,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stimmen: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte wird recht spannend erzählt. Die Atmosphäre und Verschwiegeheit des Internats trägt zur Spannungsenwticklung bei. Nicht ganz klar wird allerdings, weshalb der Hauptverdächtigte (ein Lehrer der Internatsschule) so stark auf seine Schüler wirkt, dass sie für ihn lügen und ihn decken.
Die PErson der Kommissarin ist interessant, hat sie doch viele eigene Probleme, die ihr den Alltag erschweren. So bleibt die Figur nicht steril, sondern ist als Mensch zu sehen. Im Gegensatz zur Kritik der Berliner Morgenpost finde ich das Ende nicht allzu überraschend oder spannend. Es ist zwar zwingend logisch, stellt aber kein Higlight der modernen Thriller-Literatur dar. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Psychologisch, erste Sahne - Plot, naja, aber mit Aha-Effekt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Stimmen (Gebundene Ausgabe)
Christa von Bernuth schickt den Leser in ein "Besseren"-Internat nach Bayern. Morde an ehemaligen Schülern geschehen, die Polizei wirkt ratlos. Die Kommisarin Mona wird mit dem Fall betraut, und tappt lange im Dunklen, und wird durch Geständnisse und Hinweise, immer wenn die Ermittlungen auf einem Scheideweg sind, auf die richtige Spur geführt (das große Manko bei diesem Roman, die Kommisarin wird eigentlich nicht benötigt, da sich die Morde selbst aufklären, und die Täter selbst überführen; schade bei dem ansonst guten Roman). Der Roman hätte bis zur Seite 300 nur drei Sterne verdient, aber die letzte 30 Seiten lassen alles in einem neuen, überraschenden Licht erscheinen, das sehr gut konztruiert ist. Daher sind die 4 Sterne verdient, und gute Krimis, kommen doch nicht immer aus England (leider ist dieser Roman der einzige Beweise im ganzen Land!). Wenn die Kommisarin Mona in Serie gehen soll, dann soll sie bitte nächstes Mal den Fall klären, und nicht Brüderchen Zufall. Sonst wird ihr zweiter Fall, dann auch ihr letzter sein. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend,
Von waschbaeringo@gmx.de (Augsburg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Stimmen (Gebundene Ausgabe)
Seltsame Dinge geschehen. Eine Lehrersgattin, die durch eine Drahtschlinge umgebracht wird. Ein Ehemann, der sie misshandelt und sofort als Hauptverdächtiger geoutet wird. Jede Menge anderer Personen, die sich über gewisse Geschehnisse in einem Internat so seltsam verhalten, dass man genau spürt, dass etwas nicht stimmt, aber was genau "stinkt", kann man nicht 100%-ig sagen.So geht es auch Komissarin Mona, die Stück für Stück versucht, der Wahrheit hinters Licht zu kommen. Leicht wird es ihr nicht gemacht - und auch dem Leser beim Kombinieren nicht. Aber trotzdem - oder gerade deshalb kommt bei diesem Buch keinerlei Langeweile auf. "Die Stimmen" ist ein guter Beweis dafür, dass Thriller nicht immer nur von amerikanischen oder britischen Autoren geschrieben sein müssen. Es zeigt auch deutlich, dass Spannung durchaus in einem bayerischen Internat stattfinden kann und nicht nur immer auf den Straßen von New York oder sonst irgendwo über dem großen Teich. Alles in allem ein gutes Buch das hier und da sogar Erinnerungen an seine eigene Schulzeit aufkommen lässt. Marcel Reich-Ranicki würde es wahrscheinlich nicht gefallen, aber mir gefällt es. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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