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Die Stimmen Gebundene Ausgabe – 5. Februar 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 2001 (5. Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442308984
  • ISBN-13: 978-3442308989
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,7 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 205.002 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anfangs sah alles nach einem 08/15-Mord aus: Lehrerehefrau Saskia Danner wird auf einer Klassenfahrt ermordet. Okay, mit einer Drahtschlinge erwürgt, was selbst für eine erfahrene Kommissarin wie Mona Seiler nicht gerade an der Tagesordnung ist. Als herauskommt, dass Michael Danner seine Frau regelmäßig misshandelt hat und sein Alibi für die Mordnacht sich in Luft auflöst, wird der Lehrer zum Hauptverdächtigen.

Doch dann werden auch ein Artdirector und ein adeliger Dandy in München und ein Physiker in Coburg mittels Metalldraht ermordet -- zu einer Zeit, als Danner bereits rund um die Uhr beschattet wird. Mona steht also wieder am Anfang: Vier Tote und kein erkennbares Motiv. Der einzige gemeinsame Nenner der drei Opfer ist, dass sie alle Schüler eines Nobelinternats am Tegernsee waren. Die Schule, an der Danner Französisch unterrichtet. Dort stößt Mona erst auf eine Wand des Schweigens, dann aber auf eine heiße Spur: Die Mordopfer waren alles andere als Musterknaben.

Autorin Christa von Bernuth hat dazugelernt: Während ihr erster Krimi, Die Frau, die ihr Gewissen verlor noch zerfasert, langatmig und ungelenk wirkte, hat ihr zweiter Versuch, Die Stimmen eine intelligente Story, die stringent, spannend und mit dem Charme eines Münchner "Tatort" erzählt wird. Plastisch beschreibt Ex-Internatsschülerin von Bernuth die klaustrophobische Enge, das sozial vergiftete Klima eines Internats fern jeder Hanni-und-Nanni-Romantik, geschickt lenkt sie den Leser bis zum Schluss auf falsche Spuren. Das überschwengliche Fazit "ein Psychothriller in bester englischer Tradition", mit dem der Verlag auf dem Umschlag wirbt, hat die Autorin zwar nicht verdient, aber was nicht ist, kann ja bei Versuch drei noch werden. --Beate Strobel

Pressestimmen

»Ein intelligenter Psycho-Krimi - flott geschnitten und mit vielen Erzählperspektiven.« (Abendzeitung)

»Christa von Bernuth kennt sich bestens aus ... Ein intelligenter Beziehungs-Thriller.« (Brigitte)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Weinert am 25. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Die Geschichte wird recht spannend erzählt. Die Atmosphäre und Verschwiegeheit des Internats trägt zur Spannungsenwticklung bei. Nicht ganz klar wird allerdings, weshalb der Hauptverdächtigte (ein Lehrer der Internatsschule) so stark auf seine Schüler wirkt, dass sie für ihn lügen und ihn decken.
Die PErson der Kommissarin ist interessant, hat sie doch viele eigene Probleme, die ihr den Alltag erschweren. So bleibt die Figur nicht steril, sondern ist als Mensch zu sehen.
Im Gegensatz zur Kritik der Berliner Morgenpost finde ich das Ende nicht allzu überraschend oder spannend. Es ist zwar zwingend logisch, stellt aber kein Higlight der modernen Thriller-Literatur dar.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von waschbaeringo@gmx.de am 10. April 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Seltsame Dinge geschehen. Eine Lehrersgattin, die durch eine Drahtschlinge umgebracht wird. Ein Ehemann, der sie misshandelt und sofort als Hauptverdächtiger geoutet wird. Jede Menge anderer Personen, die sich über gewisse Geschehnisse in einem Internat so seltsam verhalten, dass man genau spürt, dass etwas nicht stimmt, aber was genau "stinkt", kann man nicht 100%-ig sagen.
So geht es auch Komissarin Mona, die Stück für Stück versucht, der Wahrheit hinters Licht zu kommen. Leicht wird es ihr nicht gemacht - und auch dem Leser beim Kombinieren nicht. Aber trotzdem - oder gerade deshalb kommt bei diesem Buch keinerlei Langeweile auf.
"Die Stimmen" ist ein guter Beweis dafür, dass Thriller nicht immer nur von amerikanischen oder britischen Autoren geschrieben sein müssen. Es zeigt auch deutlich, dass Spannung durchaus in einem bayerischen Internat stattfinden kann und nicht nur immer auf den Straßen von New York oder sonst irgendwo über dem großen Teich.
Alles in allem ein gutes Buch das hier und da sogar Erinnerungen an seine eigene Schulzeit aufkommen lässt. Marcel Reich-Ranicki würde es wahrscheinlich nicht gefallen, aber mir gefällt es.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jon Abraham #1 HALL OF FAME REZENSENT am 8. Juli 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Christa von Bernuth schickt den Leser in ein "Besseren"-Internat nach Bayern. Morde an ehemaligen Schülern geschehen, die Polizei wirkt ratlos. Die Kommisarin Mona wird mit dem Fall betraut, und tappt lange im Dunklen, und wird durch Geständnisse und Hinweise, immer wenn die Ermittlungen auf einem Scheideweg sind, auf die richtige Spur geführt (das große Manko bei diesem Roman, die Kommisarin wird eigentlich nicht benötigt, da sich die Morde selbst aufklären, und die Täter selbst überführen; schade bei dem ansonst guten Roman).
Der Roman hätte bis zur Seite 300 nur drei Sterne verdient, aber die letzte 30 Seiten lassen alles in einem neuen, überraschenden Licht erscheinen, das sehr gut konztruiert ist. Daher sind die 4 Sterne verdient, und gute Krimis, kommen doch nicht immer aus England (leider ist dieser Roman der einzige Beweise im ganzen Land!).
Wenn die Kommisarin Mona in Serie gehen soll, dann soll sie bitte nächstes Mal den Fall klären, und nicht Brüderchen Zufall. Sonst wird ihr zweiter Fall, dann auch ihr letzter sein.
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Von Nothburga TOP 1000 REZENSENT am 27. März 2010
Format: Taschenbuch
"Die Stimmen" ist das zweite Buch der Thriller-Autorin Christa von Bernuth, das ich gelesen habe. "Untreu" hat mich so begeistert, dass ich mir dieses Buch auch gekauft habe.
Gleich zu Beginn- "Die Stimmen" kann nicht ganz mithalten. Vielleicht liegt es daran, dass es ein früheres Werk der Autorin ist.
Nichtsdestotrotz fand ich das Buch sehr originell und spannend.
Die Gattin eines Internatslehrers, der am Elite-Internat Issing tätig ist, wird auf heimtückische Art umgebracht. Der Täter schleicht sich von hinten an und erwürgt das Opfer mit einer "Gavotte", einer feinen Drahtschlinge. Zunächst scheint der Fall für die Kommissarin Mona Seiler eine eindeutige Sache. Danner, der Ehemann, gerät schnell unter Verdacht, denn schon während der Ehe hat er seine Frau oft misshandelt.
Kurz darauf wird ein weiteres Mordopfer gefunden, Konstantin Steyer. Zunächst scheint die einzige Verbindung die Tatwaffe zu sein. Doch das dritte Mordopfer, Robert Amondsen, bringt Klarheit in die Zusammenhänge.
Die übermüdete Ermittlerin Mona merkt jedoch nicht, dass sie selbst in das Visier des Täters gerät...
Christa von Bernuth gelingt es, eine wirklich spannende Handlung kurzweilig zu erzählen. Dass sie dies im Präsens tut, hat mich persönlich nicht gestört. Besonders gelungen ist ihr, dass sie mit dem Stilmittes des Perspektivenwechsels arbeitet. Trotzdem bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten.
Wie der Mörder seine Drahtschlinge langsam zuzieht, so verfährt Bernuth auch mit dem Spannungsbogen.
Ein kleiner Punktabzug für das zwar überraschende, aber nicht so ganz schlüssige Ende, besonders rund um den showdown bei der Verfolgung von Mona. Mehr möchte ich aber nicht verrate.
Alles in allem ein gelungener Thriller, der zu Recht verfilmt wurde.
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Von Cecilie VINE-PRODUKTTESTER am 18. Juli 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Während eines Ausflugs in die Berge wird die Ehefrau eines Lehrers ermordet. Das Mordinstrument ist eine Stahlschlinge. Kommissarin Mona Seiler, die erst seit kurzem eine Führungsposition bei der Polize hat, übernimmt die Ermittlungen. Schon bald steigt die Zahl der Morde, in denen der Täter eine Stahlschlinge verwendet. Und alle Spuren führen in das Elite-Internat Issing, denn außer der Lehrerfrau waren alle Getöteten dort Schüler des Abgangjahres 1979!
Was ist damals passiert?
Wer nimmt Rache und warum erst nach über 20 Jahren?
Klingt spannend! Ist es aber nur mäßig.
Ohne Zweifel ist die Grundidee des Romans gut, trotzdem will der Funke nicht überspringen! Zu langatmig und intensiv sind die Beschreibungen. Teilweise zu verwirrend einzelne Handlungsabschnitte.
Erst auf den letzten 30 Seiten kommt endlich ein Hauch von Spannung auf.
Doch das entschädigt nicht für die 300 langatmigen Seiten zuvor.
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