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Die Stimme des Herrn: Roman (suhrkamp taschenbuch)
 
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Die Stimme des Herrn: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Stanislaw Lem , Roswitha Buschmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 5 (24. Oktober 1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518389947
  • ISBN-13: 978-3518389942
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 70.079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Stanis?aw Lem
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein pulsierender Neutrinostrahl ist entdeckt worden. Handelt es dich um ein rein phyikalisches Phänomen? Oder aber um eine interstellare Botschaft, ausgesandt von einer der Menschheit weit überlegenen Zivilisation? Dieser Science-fiction-Roman läßt ein faszinierendes Geflecht aus Hypothesen und Vermutungen entstehen und zeigt, wie abhängig die modernen Wissenschaften von den politisch-gesellschaftlichen Bedingungen sind.

Über den Autor

Stanislaw Lem wurde am 12. September 1921 in Lwów (Lemberg) geboren, lebte zuletzt in Krakau, wo er am 27. März 2006 starb. Er studierte von 1939 bis 1941 Medizin. Während des Zweiten Weltkrieges musste er sein Studium unterbrechen und arbeitete als Automechaniker. Von 1945 bis 1948 setze er sein Medizinstudium fort, nach dem Absolutorium erwarb Lem jedoch nicht den Doktorgrad und übte den Arztberuf nicht aus. Er übersetzte Fachliteratur aus dem Russischen und ab den fünfziger Jahren arbeitete Lem als freier Schriftsteller in Krákow. Er wandte sich früh dem Genre Science-fiction zu, schrieb aber auch gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie. Stanislaw Lem zählt heute zu den erfolgreichsten und meist übersetzten Autoren Polens. Viele seiner Werke wurden verfilmt.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lest Lem! 14. März 2004
Format:Taschenbuch
Die Science-Fiction Stanislaw Lems äußert sich nicht im Erschaffen bizarrer Galaxien und superkosmischer Helden und Schurken, sein Zukunftsbild ist keine Kulisse für Laserschlachten und Verfolgungsjagden in Lichtgeschwindigkeit.
Lems Interpretation dieses leider viel zu oft unter seinen Möglichkeiten bleibenden Genres ist eine ethisch-philosophische: Er nutzt die wissenschaftliche Vision um Fragen vorwegzunehmen, die die Gegenwart noch nicht zulässt oder deren Notwendigkeit sie sich noch nicht bewusst ist.In seiner Erzählung "Die Stimme des Herrn" konfrontiert Lem den Leser mit der Frage nach der Fähigkeit unserer Zivilisation, Entdeckungen weit jenseits unseres Wissens als Chance zu begreifen.
In der Tiefe des Alls wird ein neutronischer Impuls gemessen, der regelmäßige Wiederholungen aufweist.Eine außerirdische Intelligenz vermutend, beruft die NASA ein Team von Elitewissenschaftlern, das den kosmischen Strahl unter geheimsten Sicherheitsvorkehrungen untersuchen soll. Anstatt eine mögliche kosmische Botschaft zu entschlüsseln, entdecken die Forscher per Zufall zwei unheimliche Eigenschaften des Strahls: Einerseits zeigt sich eine biophile Wirkung der Neutrinen, andererseits zeigt sich, daß die Codierung des Impulses einer atomaren Anordnung entspricht, die zur Konstruktion einer allesvernichtenden Waffe befähigt.Bei genaueren Versuchen stellt sich jedoch heraus, daß beide Eigenschaften keinerlei Bedeutung für die Strategen des Militärs haben. Befreit vom Druck des Pentagon können sich die Wissenschaftler nun ganz darauf konzentrieren, den "kosmischen Brief" zu lesen und etwas über seinen "Absender" zu erfahren. Nach anfänglichen Erfolgen verlieren sie sich aber nur noch in verschiedene Interpretationen des Phänomens, ohne es auch nur im Ansatz zu enträtseln.
"Die Stimme des Herrn ist kein Sci-fi-Roman mit ausgesprochenem Unerhaltungswert.Lems Stil ist analytisch-steril, manchmal fast kalt und die wissenschaftlichen Ausführungen des Mathematikers in häufig endlosen Relativsätzen überfordern den Leser manchmal.Aber die Mühe des anspruchsvollen Lesers wird mit dem Einblick in den unglaublichen Intellekt Stanislaw Lems belohnt: Mit Seitenhieben auf Wissenschaft und Philosophie entlarvt er in "Die Stimme des Herrn" die autodestruktiven Mechanismen unserer Kultur, die in ihrer eindimensionalen Gier Fortschritt nur in Richtung des Abgrunds erfahren kann.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grenzen des Wissens 2. Dezember 1998
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Meiner Ansicht nach stellt die "Stimme des Herrn" neben "Solaris" das wichtigste Werk von S. Lem dar. Prinzipiell handelt es sich bei beiden Büchern um das gleiche Thema: Die völlige Begrenztheit des Wissens nicht nur darüber, was die empfangenen Signale bedeuten, sondern ob diese überhaupt etwas bedeuten. Um diese Wissenssuche ranken sich im Fortlauf des Buches immer abenteuerlichere Spekulationen ob der Herkunft und Bedeutung der Signale, die letztendlich nur Rückschlüsse auf den "Kultureinschluß" der beteiligten Wissenschaftler zulassen. Die halbdokumentarische Art, wie dieser Projektverlauf nachträglich erzählt und reflektiert wird gehört zu den herausragenden Werken von Lem.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Masters voice 15. März 2002
Format:Taschenbuch
Wer „Masters voice“ gelesen hat, wird begreifen, warum das Experiment Menschheit ewig auf der Stelle herumtrampelt und eines Tages - wenn wir dem nicht schon vorher in einem erfolgreichen Test zuvorkommen - untergehen wird. Gleichzeitig erhält man aber auch auf literarischer Ebene Einblicke in die Extrembereiche der Wissenschaft, welche anscheinend nur ausschließlich einer fachlich gebildeten Elite vorbehalten sind bzw. sein werden. Dabei leistet es dem Lesen von „Masters voice“ noch nicht einmal Abbruch, ob man mit den Grundfesten der modernen Physik vertraut ist oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob man den beschriebenen Details bis ins kleinste folgen kann oder sollte. Lem unternimmt vielmehr den geglückten Versuch, anhand dieser spannenden Geschichte in Form des Augenzeugenberichts eines Wissenschaftlers, der an diesen Dingen teilhaben konnte, aufzuzeigen, warum WIR, wenn wir weiter in die bisherige Richtung rennen, es nicht schaffen werden, die Tür in eine gelungenere Zukunft zu öffnen vermögen.

„Etwas“ erreicht die Erde, und wird beinahe übersehen – entpuppt sich aber im weiteren Verlauf als die letzte Antwort. Um dieses „Etwas“ nun zu verstehen, verfällt man in die gewohnte Manie und stülpt der ganzen Sache ein Laborzelt riesigen Ausmaßes über. Mit enormer Mühe und Aufwand gelingt es das Vergrößerungsglas über den Code zu platzieren und stellt schnell fest, dass man gerade mal das Tüpfelchen vom i entschlüsseln wird. Heraus kommt dabei eine Suppe, welche die Wissenschaftler und natürlich das Militär immerhin zu unterteilen wissen ...

Dieser durchaus realistisch und bereits 1970 erschienene, futuristische Roman enthält die Möglichkeit sich mit neuen, unkonventionellen Sichtweisen vertraut zu machen und ist sicherlich einer von Lems Meisterwerken. Mit brillanten Einfällen zeigt Stanilaw Lem auch in diesem Roman wieder einmal meisterhaft, was des Menschen Triebfeder aber auch des Menschen Krux ist !

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Die neuesten Kundenrezensionen
Die Stimme des Herrn - 40 Jahre nach der Erstveröffentlichung...
Ich habe (leider) erst jetzt dieses Meisterwerk gelesen. Vielleicht lag es daran, daß ich bis heute von der ungeheuren Strahlkraft von Lems Solaris in Bann gezogen bin. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Amor und Psyche veröffentlicht
Der Titel ist Programm...
...denn bei der "Stimme des Herren" hat man es wirklich mit den Worten eines Gottes der Science Fiction zu tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2009 von Schalk
Zu Trocken!
Geschichte: Die Erde erreicht eine Nachricht aus dem All. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versucht diese Nachricht zu entschlüsseln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2009 von M. Pilt
Eine langweilig umgesetze, aber sehr interessante Idee!
"Die Stimme des Herrn" spielt in den USA, als der kalte Krieg noch voll im Gange ist. Die westliche Zivilisation sieht sich durch das Weltbild der östlichen Zivilisation... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von Boson
Gott und die Welt
Die Romane von Stanislaw Lem sind genau dort am stärksten, wo er Themen der SF mit der aus Mainstream-"Belletristik" hinlänglich bekannten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2003 von Jürgen Mayer
hält nicht ganz was der Titel verspricht
Der Inhalt des Buches hält nicht das was der Titel und die Kurzbeschreibung verspricht. Ähnlich wie bei seinem meisterhaften Roman "Der Unbesiegbare" habe ich... Lesen Sie weiter...
Am 6. Juli 2003 veröffentlicht
Die Menschheit
Zu Beginn des Buches war ich ein wenig skeptisch: es fing nicht wirklich spannend an, spielt ausschließlich auf der Erde und beschreibt die Arbeiten einer geheimen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Februar 2003 von Oliver Koch
His Master's Voice: Vom Sternencode zum Sternenkot
"Die Stimme des Herrn" ist eines der ernsthaften Werke Stanislaw Lems und gehört in dieser Gruppe zu den leichter lesbaren (im Gegensatz zu z. B. Lesen Sie weiter...
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Absolut phantastisch
Irgendwo zwischen dem Schwann-Quadranten und dem Sternbild des Kleinen Hundes hat die Geschichte ihren Anfang genommen, der Ursprung des geheimnisvollen Neutrinostrahls, der seit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2000 von marcinmas@web.de
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