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Die Stille nach dem Schuss [VHS]
 
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Die Stille nach dem Schuss [VHS]

Bibiana Beglau , Martin Wuttke , Volker Schlöndorff    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,86
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Produktinformation

  • Darsteller: Bibiana Beglau, Martin Wuttke, Nadja Uhl, Alexander Beyer
  • Regisseur(e): Volker Schlöndorff
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Englisch, Französisch, Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 5. Juni 2001
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005K8N2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.126 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Ende findet sich die bundesdeutsche Terroristin und spätere DDR-Bürgerin Rita Vogt auf einer Brücke wieder. Alle Wege sind ihr versperrt, gesucht und gejagt wird sie im Osten wie im Westen. Wohin sie sich auch wendet, eine Chance hat sie nicht mehr. Ein treffenderes Bild hätte Volker Schlöndorff nicht finden können. Denn in gewisser Weise erzählt Die Stille nach dem Schuss von einem Leben, das nur auf einer Brücke stattgefunden hat, in einem imaginären Zwischenreich, das von der Realität beider deutscher Staaten gleich weit entfernt gewesen ist.

Aus Liebe ist Rita Vogt (Bibiana Beglau) in den 70er-Jahren bei einer terroristischen Gruppe gelandet. Ohne selbst wirklich politisch zu sein, hat sie sich eine vage linke Utopie zurechtgezimmert, nach der das Leben in der Bundesrepublik falsch und das in der DDR richtig ist. An ihr hält sie auch dann noch fest, als sie, die nach einigen katastrophal gescheiterten Aktionen Zuflucht bei der Staatssicherheit hat suchen müssen, den DDR-Alltag aus erster Hand miterlebt. Unter falschem Namen richtet sie sich ein im Arbeiter- und Bauernstaat und nimmt dessen Wirklichkeit nie wahr.

Trotz allem, was passiert und was sie selbst getan hat, bleibt Rita eine Idealistin, die nur dem Weg ihrer Träume folgt. Darin liegt die Stärke von Die Stille nach dem Schuss. Ritas Unbeirrbarkeit mag weltfremd sein, aber sie verrät mehr über den deutsch-deutschen Wahnsinn als alle anderen ähnlich gelagerten Filme der letzten zehn Jahre.

Mit Wolfgang Kohlhaase, dem Drehbuchautor einiger Filme von Konrad Wolf, hat Volker Schlöndorff zudem den idealen Partner gefunden. Kohlhaases Lakonie, sein pointierter Witz und seine genauen Beobachtungen ergänzen sich perfekt mit Schlöndorffs sprödem, Effekte meidendem Stil. So konzentriert und aufrichtig wirkte lange kein Autorenfilm mehr.

Aber die eigentliche Entdeckung dieser deutsch-deutschen Studie ist Bibiana Beglau. Ihre Rita ist eine Träumerin und eine Mörderin, sie wird schuldig und bleibt auf ihre eigene Art doch unschuldig. Dank Bibiana Beglau geht das Konzept von Die Stille nach dem Schuss perfekt auf. Sie hält den Film in der Waage zwischen Tragödie und Komödie, Melodram und Groteske, Märchen und historischem Dokument. --Sascha Westphal

Video Jakob Kurzinhalt

Deutschland in den 70er Jahren: Über die Neigung zur Anarchie kommt Rita Vogt zum Terrorismus, verführt durch ihren Gerechtigkeitssinn und durch die Liebe zu Andi. Als sie das Scheitern der Bewegung erkennt, taucht sie in der DDR unter. Mit Hilfe der Staatssicherheit beginnt sie dort unter anderem Namen eine neue Existenz. Rita führt sozusagen das normale Leben der Arbeiterklasse. Sie will ankommen, während ihre junge Kollegin Tatjana weg in den Westen will. Zwischen den beiden beginnt eine Freundschaft, allerdings wird Rita immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt, doch dann passiert das Schlimmste: Die Mauer fällt...

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Was für ein Thema... 9. April 2008
Format:DVD
Ende der 70er Jahre verschaffte die DDR ein paar westdeutschen Anarchisten, itgliedern der Roten Armee Fraktion, die Möglichkeit, im Osten abzutauchen. Die Stasi fädelte diesen Coup geschickt ein, vermutlich mit Wissen des BND, der froh war, diese Problemfälle los zu sein. Alle Beteiligten schwiegen.
Ein Schweigen, das den RAFlern zwar eine gewisse Sicherheit vor strafrechtlicher Verfolgung bot, aber zugleich mit ihrem bedingungslosen Eintauchen ins kleinbürgerliche Leben der DDR verbunden war.
Nach der Wende kam das Ende: Verhaftung und Prozess.
In der STille nach dem Schuß ist Rita Voigt (alias Inge Viett) die Hauptfigur. Nach dem Mord an einem französischen Polizisten will die junge Frau in den Nahen Osten fliehen, bleibt aber in der DDR hängen. Sie wird in einem Großbetrieb untergebracht, später von einer Kollegin erkannt und umgesiedelt.
Sie verliebt sich, erhält einen Heiratsantrag, den die Stasi freilich ablehnt. Dennoch scheint sie mit ihrem neuen Leben zufrieden zu sein - bevor nach der Wende wieder in die Hände derer fällt, denen sie längst entkommen zu sein glaubte.
Dieser Film ist in vielen Szenen sehr genau beobachtet. Angenehm zu sehen, daß eine Geschichte über die DDR nicht von Klischees bestimmt wird.
Nicht einmal die Männer von der Stasi werden dämonisiert, sondern geschickt auf ihre Kleinbürgerlichkeit reduziert, ohne Ihnen die Gefährlichkeit zu nehmen...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die junge Frau Rita wird auf dem Flughafen Berlin-Schöneberg, damals noch DDR, kontrolliert und man findet eine Waffe bei ihr. Die Stasi arrangiert sich mit der Terroristin und sie darf weiter in die BRD reisen. Hier befreit sie einen einsitzenden Bekannten mit weiteren Helfern. Es folgen Abstecher nach Beirut und Paris. Die Waffe immer im Handgepäck wird auch wenig zimperlich eingesetzt. Fluchpunkt ist erneut die DDR.

Rita entscheidet sich nicht weiter von Land zu Land zu fliehen. Sie will zur Ruhe kommen und hier in der DDR leben. Ihr wird eine neue Identität verschafft. Sie bekommt einen Arbeitsplatz und eine Wohnung. Doch viel weiter reicht das soziale Glück nicht. Sie gewinnt eine neue Freundin. Als ihre Tarnung zweifelhaft wird, erfolgt ein weiterer Wohnungswechsel mit erneutem Identitätswechsel. Ihre alte Freundin kommt zur Sicherheit ins Gefängnis.

In dem neuen Leben lernt sie einen netten Mann kennen und will mit ihm beruflich in die Sowjetunion ziehen. Doch die Partei möchte den großen östlichen Verbündeten da nicht mit hineinziehen und verweigert dies. Mit dem Mauerfall begingt die alte Hexenjagd erneut und Rita flieht ein letztes mal.

Der Film lebt von guten Dialogen und der hervorragenden Schauspielerin Bibiana Beglau als Rita. Rita der verliebte Idealist, die selbst im Osten an den Sozialismus glaubt. Zeitweise wirkt die Geschichte dokumentarisch und kommt sehr glaubhaft beim Zuschauer an.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schweres Thema 1. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:DVD
Die Auseinandersetzung mit dem Verstecken von Terroristen aus der Bundesrepublick in der DDR ist ein schwieriges Thema der seutsch-deutschen Vergangenheit, die von Volker Schlöndorff behutsam aber auch realistisch umgesetzt wurde. Hervorzuheben sind auch die guten schauspielerischen Leistungen von Bibiana Beglau als Terroristin Rita und Martin Wuttke als ihr Stasi-Beschützer. Auch die Drehorte sind realistisch und gut gewählt, versetzen sie den kundigen Zuschauer doch in eine, zum Glück, vergangene Zeit.
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