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Die Stille ist ein Geräusch: Eine Fahrt durch Bosnien Taschenbuch – 1. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: btb/Goldmann Vlg. (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442731046
  • ISBN-13: 978-3442731046
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 2,2 x 18,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Juli Zeh wurde am 30. Juni 1974 in Bonn geboren, studierte in Passau und Leipzig Rechtswissenschaften, um von 1996 bis 2000 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig auch eine künstlerische Richtung einzuschlagen. Mit dem juristischen Aufbaustudiengang "Recht der Europäischen Integration" und dem Rechtsreferendariat von 2001 bis 2003 hielt sie aber der Jurisprudenz die Treue und begann Literarisches und Juristisches - insbesondere Völkerrechtliches und Themen der inneren Sicherheit - miteinander zu verknüpfen. Juli Zeh war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Sie hat zahlreiche Preise für ihre Bücher und Essays erhalten. Ihr besonderes Interesse gilt Osteuropa.

Produktbeschreibungen

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Wo wachsen die Melonen? Wie grün ist der Neretva-Fluss? Warum war hier Krieg? Wer hasst wen und wie sehr? Scheinbar naiv sind die Fragen, mit denen Juli Zeh im Sommer 2001 nach Bosnien-Herzegowina aufbricht, ein Staatsgebilde, das nach Abzug der Kriegsreporter nur noch selten in unseren Nachrichtensendungen auftaucht. Obwohl in den vergangenen Jahren wohl über kein anderes Land in Osteuropa mehr berichtet wurde, wissen wir über Bosnien fast nichts. Plötzlich, wenn "die Wirklichkeit andockt an den Begriffen", ist alles anders.

Während sich der Krieg auf dem Balkan in Zehs hochgelobtem Romandebüt Adler und Engel als Folie für tiefer lotende Fragen nach dem Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit anbot, verbietet sich die Autorin in ihrer fesselnden Reisebeschreibung wohlfeile politische Wertungen und Analysen. Stattdessen versucht sie, das unbekannte Land mit buchstäblich allen Sinnen aufzunehmen. In radebrechendem "Endepol", einem Pidgin aus Englisch, Deutsch und Polnisch, entlockt sie den Menschen, die ihr begegnen, Geschichte um Geschichte: Dario aus Jajce, Monsieur Pescaran, der melancholische SFOR-Minenexperte, die Bohemiens um den Buchladen "Buybook" in Sarajevo, Jasmin und die Raver-Gemeinde vom X-Café in Travnik.

Glänzte die Autorin schon in Adler und Engel mit poetisch kraftvoller Sprache, findet sie -- befreit von den Zwängen der Fiktion -- für Landschaften und Menschen erneut Bilder von betörender Schönheit. Gelegentlich eine Art Hemingway'scher Abgezocktheit, die aus der Feder einer 28-Jährigen fast verschreckt. Juli Zeh allerdings ist zu schlau, um nicht zu wissen, dass der Flirt mit Ruinen-Romantik und Morbidität hart am Kitsch gebaut ist. Am bosnischen Ufer der Drina, jenem Fluss, in dem -- es ist nicht lange her -- verstümmelte Leichen die Turbinen eines Wasserkraftwerks verstopften, der Gedanke an einen früheren Reisenden: "Da drüben auf der anderen Seite stand Peter Handke vor fünfdreiviertel Jahren, entdeckte eine schwimmende Kindersandale und wollte nicht herüberkommen."

In Zagreb endet die Reise. Zurück bleibt ein reichlich verbeulter Opel Astra; Olga, die zugelaufene Promenadenmischung, sitzt mit im Zug nach Leipzig. "Ich fühle mich, als wäre das Land durch mich gereist und kehrte nach Hause zurück, während ich übrig bleibe, mit hängenden Armen." Warum war Krieg, und welche Farbe hat die Neretva? Wir wissen es noch immer nicht, aber wir haben vielleicht etwas erfahren über einen vergessenen Fleck in Europa, die Menschen, die darauf leben, über das Schöne und das Schlimme an ihrem Zusammensein. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Ein bemerkenswertes Stück Literatur." (Rolf Schneider, Die Welt)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ReadingRat am 27. Januar 2015
Format: Taschenbuch
Nein, was Juli Zeh sich und ihren Lesern zumutet ist wahrlich kein schöner Urlaub. Es ist eine Reise durch das vom Krieg zerfressene Bosnien, eine höchst sensible und dennoch nüchterne Bestandsaufnahme, ein Buch, das eigentlich nur wenig Fragen stellt und keinerlei Antworten gibt.
Warum dieser Krieg in Bosnien gewütet hat, darüber hat dort sicher jede Partei ihre eigene Antwort. Keiner sucht die Schuld bei sich selbst, aber alle stehen jetzt (zum Zeitpunkt der Reise) vor den grauenhaften Folgen. Diese Wunden wird die Zeit wohl erst heilen, wenn die nächste, vielleicht sogar die übernächste Generation darüber reden kann. Aber selbst das ist sehr zweifelhaft, denn auch Hass ist vererbbar..
Juli Zeh beschreibt in ihrem Buch hauptsächlich äußere Tatsachen, nur gelegentlich wird das Innenleben der Überlebenden dieses Krieges deutlich.Das wird vielen nicht genügen, aber es reicht völlig aus, den Leser aufs tiefste zu erschüttern. Führt man sich vor Augen, dass bei aller Erschütterung mehrere Dutzend solcher „Reisebeschreibungen“ aus den vielen Kampfgebieten der Gegenwart geschrieben werden könnten, neigt man zur Verzweiflung. Immerhin hat Juli Zeh einen Anfang gemacht.: Es reicht völlig die „Segnungen“ eines Krieges darzustellen um jegliche Berechtigung des Waffeneinsatzes abzulehnen.
Krieg ist Waffenkonsum und leider gibt es einen Einfluss der Waffenproduzenten, der zur Konsumsförderung führt.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 21. März 2004
Format: Taschenbuch
Meine Meinung über dieses Buch ist sehr zwiespältig.
Es mag daran liegen, dass ich genau zur selben Zeit, wie die Autorin, das erste Mal in Bosnien war oder auch weil ich dort eine Weile lebte und arbeitete. Möglicherweise weiß ich aber auch einfach zu viel über die Menschen, die Geschichte des Landes und die Hintergründe, als dass ich mich völlig unbefangen auf die Lektüre dieses Buches einlassen könnte. Ich bin hin und hergerissen zwischen der Bewunderung für ihr unglaubliches Talent Stimmungen wiederzugeben und der Tatsache, dass mich ihre einseitige Betrachtungsweise des Konflikts, die doch recht deutlich wird, abstößt. Das hatten wir schon oft genug, die deutsche Berichterstattung war voll davon, da erwartet man doch von jemandem, der in dieses Land gereist ist, dass er mehr sieht, dass er hinter diese Fassade blickt und erkennt, dass nichts so ist, wie man dachte, dass alles wesentlich komplizierter, verworrener ist. Gerade in Bosnien wird einem schmerzlich bewusst, es gibt keine strikte Trennung zwischen Gut und Böse, zwischen Schwarz und Weiß. Die Autorin hat sich nicht wirklich auf das Land eingelassen, hat vorher schon eine feste Meinung über die Geschehnisse und die Menschen, auch wenn sie vorgibt, offen zu sein. Das Buch würde ich trotzdem jedem empfehlen, der sich für Bosnien interessiert oder mal eine Reise in dieses wunderschöne Land machen möchte. Ich habe es allen meinen Bekannten, die mich während meines Aufenthaltes dort besuchten, zum Lesen gegeben. Es ist, trotz meiner persönlichen Kritikpunkte, eine gute Einführung. Es bleibt dann jedem selber überlassen, ob er noch weitergehen möchte, als die Autorin und es zulässt, hinter das „Offensichtliche", zu blicken. Auf dem Weg dorthin ist „Die Stille ist ein Geräusch" auf jeden Fall ein guter Begleiter!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lego am 29. April 2013
Format: Taschenbuch
Der Autorin geht es nur um sich und ihren Hund, nicht um dieses geschundene Land, das für sie nur ein Anlass ist für ihre geschraubten narzisstischen Pirouetten. Leider muss man hier mindestens einen Punkt vergeben!
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37 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jens Meyer am 16. Juni 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Am Anfang war das Gegenwort: Als ein eifriger und unerwünscht ehrlicher Freund eines Freundes der Autorin drastisch auszureden versucht, in die Republika Srpska zu fahren, zuckt sie die Schultern, läßt den Leser schnoddrig wissen: "Klingt nach Mordor" - und fährt natürlich trotzdem; der alte Dämon ist tot, aber wie erholt sich das Land von seinen Wunden? Ein getreuer, aber pazifistischer Hund begleitet sie auf ihren Streifzügen durch ein nahes Land, das uns so fern erscheint. Oder denken wir, es sei umgekehrt und wir hätten schon alles verstanden?
Wer erwartet, seine vorgefertigten Meinungen über Land und Leute in Marmor gemeißelt zu sehen, hat bei diesem Buch schon verloren. Juli Zeh scheint sich entschlossen zu haben, sämtliche anderen und eigenen Ansichten einer strengen Prüfung mit dem neugierigen Augen eines Kindes zu unterziehen, was ihr grandios gelingt. Wer einmal mit dem ersten Chemiekasten zwei Explosionen und endlose Ermahnungen der Eltern hervorgerufen und dennoch grinsend den nächsten Kolben geschwenkt hat, bekommt eine leise Ahnung, mit welcher Intention und Intensität dieser Roman geschrieben ist.
Es ist sehr schwer, dem bissigen Charme, dem fröhlich-sarkastischem Humor, der schieren Lebensfreude (auch wenn man keine Feigen mag) und den interessanten Menschen dieses Werks zu entziehen. Den Sirenenrufen einzelner Sätze kann man ohnehin nicht entkommen.
Die romantischen Szenen sind so hauchzart, daß man Angst hat, das Umblättern der Seiten könne sie fortwehen - wirklich großartig wie das Leben selbst. Und doch jederzeit ein überaus ehrliches Buch mit Ecken und Kanten.
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