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Die Stille: Roman
 
 
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Die Stille: Roman [Gebundene Ausgabe]

Reinhard Jirgl
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 536 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 3 (4. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446232664
  • ISBN-13: 978-3446232662
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 358.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Reinhard Jirgl
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Reinhard Jirgls "Die Stille" überwältigt mit der ganzen Wucht des Existentialismus." Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.09 "Reinhard Jirgl beerbt in seinem misanthropischen Zeitroman "Die Stille" Arno Schmidt und Alfred Döblin, ohne dabei epigonal zu wirken. ... Ein faszinierendes Werk." Jan Süselbeck, die tageszeitung, 12.03.09 "Jirgls neuer Roman 'Stille' verlangt viel von seinem Leser und ist eines der bedeutendsten Bücher unserer Zeit. ... Jirgls Bücher sind eine Zumutung. Genau das aber macht ihn zu einem der großen, vielleicht zu dem wichtigsten Autor der deutschen Gegenwartsliteratur. Sein Werk ragt heraus, weil es einzigartig ist." Martina Meister, Die Zeit, 26.03.09 "Ein beeindruckendes Panoramabild Deutschlands im 20. Jahrhundert." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 21.04.09

Kurzbeschreibung

Einhundert Jahre aus der Geschichte zweier Familien und aus der Geschichte eines Landes: Reinhard Jirgls "Die Stille" ist das monumentale Epos vom langen 20. Jahrhundert in Deutschland. Am Anfang steht ein Fotoalbum, die ältesten Bilder sind über achtzig Jahre alt: einhundert Fotografien zweier Familien, die eine aus Ostpreußen stammend, die andere aus der Niederlausitz. Zwei Weltkriege, Inflation, Flucht und Vertreibung haben diese beiden Familien über fünf politische Systeme hinweg, von der Kaiserzeit bis heute, überlebt. Den einhundert Fotografien folgend, erzählt Jirgl Geschichten von Verletzungen, Liebe und Verrat. "Die Stille" bestätigt seinen außergewöhnlichen Rang.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Finns Mum
Format:Gebundene Ausgabe
Wie subjektiv die Auffassungen doch sind...
Zum Inhalt möchte ich mich weniger äußern, dafür eignen sich bereits abgegebene Rezensionen. Vielmehr möchte ich auf die sogenannten "Schreibfehler" eingehen. Der Autor hat meines Erachtens keine Rechtschreibschwäche, sondern sich einer Fülle an Sprachspielen auf graphischer und phonologischer Ebene bedient. Er spielt mit Buchstaben, verdreht sie, lässt dadurch eine neue Bedeutung entstehen, hebt die Regeln der Getrennt- oder Großschreibung sowie der Zeichensetzung bewusst auf, so dass eine völlig neue Variante der Schreibung und damit ihrer (Be-)Deutung entsteht. Auf den ersten Blick fremd wirkend, aber doch trotzdem verständlich.
Bei diesem Buch kommt es nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch auf sprachliche Gestaltungsmittel - Sprache als Kunstform. Wie ich finde, sehr genial und sinngemäß umgesetzt und eine linguistische Untersuchung wert. Nicht zum bloßen Unterhaltungslesen gedacht...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von P. Will
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Da ich es bisher nicht geschafft hatte, über die ersten drei Seiten und ein unentschlossenes hin- und herblättern hinaus zu kommen, weiß ich noch nicht, ob mir der Inhalt, die Geschichte, gefällt.

Der Text ist auf den ersten Blick durch die ausgesprochen großzügige Verteilung von 'unnötigen' Satzeichen sehr leseunfreundlich. Auf den zweiten Blick fallen die vielen ungewöhnlichen Wortverbindungen und die Ignorierung grammatischer Regeln auf. Das hemmt den Lesefluss sehr stark, vor allem, wenn man den Fehler begeht, über den Sinn der Spielereien nachzudenken.

Eben, bei meinem vierten Leseversuch, habe ich zu meiner Verblüffung festgestellt, wie ich halbwegs unfallfrei durch den Text navigieren kann: Gehirn auf Sparflamme stellen und schnell weiter lesen, nach vorne sehen und nicht umdrehen. Sonst holen einen die Schatten der Zweifel ein: Warum nur hat er jetzt das so und nicht anders geschrieben?

Bester Arbeiter auf der Wort-Baustelle ist für mich Arno Schmidt. Nur, was ich bei dem schmunzelnd als genialen Umgang mit der Sprache empfinde, wird manch anderen Leser an den Rand des Wahnsinns treiben.

Der Verlags-Klappentext tut so, als ob es sich um ein ganz normales Buch handeln würde.
Dabei ist es im Gegenteil total verrückt. Der Hanser-Verlag sollte auf dem Buchumschlag einen Warnhinweise anbringen: 'Lesen Sie dieses Buch, wenn Sie Interesse an einem ungewöhnlichen Gebrauch der deutsche Sprache haben.' Ohne dieses spezielle Interesse wird der unvorbereitet Leser schnell das Handtuch werfen.

Arno Schmidt (Schriftsteller, Hungerkünstler, Dechiffrieropfer) spielte sehr exzessiv mit Wortbedeutungen. Bei ihm hat die Wortakrobatik und sogar das Schriftbild(!) meistens einen tieferen, textdienlichen Sinn und ist zudem oft auch noch komisch.
Es interessierte mich, ob das bei Jirgls Werk ähnlich sei. Nach der Lektüre ersten Seiten stellte ich fest, dass das nicht der Fall ist. (Nach meinem Geschmack, klar. Jeder darf anders...)

Fazit:
'Die Stille' ist ein sehr widerspenstiger Text. Unbedingt vor dem Kauf ein paar Seiten lesen.

Reinhard Jirgl tut alles, um dem Leser das Leben/Lesen schwer zu machen. Das alleine macht Literatur noch nicht zur guten, gehobenen - aber: 'Das Feuilleton' freut's.
Seine eigenwilligen Wortschöpfungen und Zeichensetzungen verkürzen und erhellen nicht - sie verlängern und verdunkeln den Lese- und Verstehensprozess. Wenn man sich überflüssigerweise in die Betrachtung seiner Wort-/Satzzeichen-Schöpfungen versenkt, versinkt man und kommt nicht von der Stelle.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reinhard Jirgl: Die Stille 15. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Genau mein Thema! Denkste.

Das Buch "Die Stille" spielt zur Zeit des Dritten Reiches und in der Nachkriegszeit. Es enthält alles, was das 20. Jahrhundert zu bieten hat. Vertreibung, Flucht, Weltkriege, Selbstzweifel, Schuld und Liebe. Und dennoch ist es unlesbar für mich. Des Inhalts wegen quäle ich mich fast 200 Seiten lang durch die Wortungetümer von Reinhard Jirgl. Warum behindert er die interessante und gefühlvolle Erzählung mit merkwürdigen Satzzeichen und Wortungetümern? Ist es ein Intelligenztest? Mist, dann habe ich nicht bestanden.

Carl Hanser Verlag 2009
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