Die Sternenseherin hat mich in eine märchenhafte Welt entführt, die aber dennoch mitten im Hier und Jetzt spielt, und zwar unter anderen in Paris, London und Dublin. Im Mittelpunkt der Geschichte steht dieses Mal Estelle, die Zwillingsschwester von Selena, die mit einem Werwolf liiert ist, und Nuriya, der Seelengefährtin von Kieran, dem mächtigen Vengador. Als ihre magischen Kräfte sich so weit entwickeln, dass sie stärker werden, sie aber noch nicht unter Kontrolle hat, zieht sie sich in eine andere Stadt zurück, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Dort trifft sie auf den gutaussehenden und lebenslustigen Julen, den sie für einen Elf hält, und auf den geheimnisvollen Bibliothekar Asher. Leser von Venuspakt ahnen schon, wer hinter diesem zurückhaltenden Mann steckt. Und sie werden auch nicht enttäuscht.
Die Autorin hat hier wieder eine faszinierende magisch-vampirische Welt entstehen lassen, mit Elfen, Gestaltwandlern, Zwischenwelten, Dämonen und natürlich Vampiren, die immer wieder in die Dunkelheit abzugleiten drohen. Allein schon die Handlung hat mich nicht losgelassen, und dann kam noch die schöne, oft sehr bildhafte Sprache hinzu, unterhaltsame Nebenbemerkungen und Gedanken, die mich zum Schmunzeln brachten. Ein sehr schönes Buch, eine wunderbare, einfühlsame Geschichte, die ich herzlich gerne weiterempfehle. Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch dieser Reihe!