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Die Sternjägerin: Historischer Roman
 
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Die Sternjägerin: Historischer Roman [Taschenbuch]

Eric Walz
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 420 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (9. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442365236
  • ISBN-13: 978-3442365234
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 779.180 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eric Walz
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der dritte überragende historische Roman des deutschen Autors. Man lebt und leidet mit seinen Figuren. Ist gierig auf jede Seite. Lernt über die Zeit. Walz schreibt süffige Historienromane, die kein Leser, der dieses Genre liebt, verpassen sollte." (Bild am Sonntag )

"Walz gelingt es hervorragend, dem Leser ein anschauliches Bild von den unendlichen Schwierigkeiten zu vermitteln, die Frauen damals in der Forschung hatten. Ein spannender Roman." (Stuttgarter Zeitung )

Kurzbeschreibung

Sie war die Herrin der Sternenkarten: Der außergewöhnliche Lebensweg der Astronomin Elisabeth Hevelius (1647 – 1693).

Sie entschied sich nicht für die Liebe, sondern für ihre Leidenschaft: 1662 heiratet die junge Elisabeth Koopmann den um einiges älteren, bekannten Danziger Astronom Johannes Hevelius. Nur er kann der in einem freudlosen, protestantischen Elternhaus aufgewachsenen Kaufmannstochter eines garantieren: Die Freiheit, nach Herzenslust das Firmament zu erforschen. Doch zahlt sie einen hohen Preis für ihre Liebe zu den Sternen: Niemals bereit, ihre große Liebe zu Marek ganz aufzugeben, zerstört sie beinahe ihre Familie. Alles scheint verloren, als dann auch noch ein entsetzlicher Feuersturm ihr Observatorium vernichtet. Doch wie Phönix aus der Asche steigt Elisabeth aus den Ruinen: Als Herausgeberin eines der größten Sternenatlas und als Zeichnerin der ersten genauen Mondkarten geht sie in die Geschichte ein!

Eine faszinierende, widersprüchliche und mutige Frau geht ihren Weg in der Wissenschaft und in der Liebe.



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...zu den Sternen! 9. Januar 2007
Von Roland Roth TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieser Roman geht unter die Haut... und fliegt unvermittelt zu den Sternen! Die Liebesgeschichte um die historische Persönlichkeit Elisabeth Hevelius fasziniert von Beginn an und durch die wunderbare Erzählweise des Autors fühlt man sich unmittelbar in das Geschehen involviert. Auf historischen Tatsachen aufbauend konstruiert Eric Walz eine wunderschöne Geschichte um eine faszinierende, widersprüchliche und mutige Frau, die ihren Weg in der Wissenschaft und in der Liebe geht. Einer der schönsten und spannendesten Romane der letzten Zeit! Roland Roth
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Freude zu lesen ! 14. September 2007
Von kamelin TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Geschichte von Elisabeth ist mir wirklich sehr zu Herzen gegangen. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Autor aus ihr nicht die sog. 'klassische Heldin' gemacht hat, sondern eine durchaus streitbare Person.
Statt ihre grosse Liebe, Marek, zu heiraten, geht sie die Ehe mit dem mehr als 35 Jahre älteren Astronom Johannes Hevelius ein. Mit ihm verbindet sie ihre Leidenschaft, die Astronomie - während sie mit Marec, auch nach ihrer Eheschliessung - eine Liebesbeziehung eingeht.
Ich muss gestehen, dass mir Johannes Hevelius in der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen ist. Elisabeth bringt sein wohlgeordnetes Leben ganz schön durcheinander und er 'erträgt' es mit der Gefasstheit der Reife seiner Jahre. Und: er verändert sich und entkommt immer mehr seiner anerzogenen Distanz - auch zu seiner Frau, die er immerhin konsequent siezt!
Zum Schluss zeigt er wahre Grösse, indem er Elisabeth ihre Untreue verzeiht und sie sein Lebenswerk, den Sternenatlas, vollenden lässt.
Auch von Elisabeths Wandlung war ich sehr angetan. Sie hätte allen Grund zur Bitterkeit gehabt, doch sie gibt nicht auf. Elisabeth entkommt ihrem calvinistisch-puritanischen Elternhaus, sucht sich ihren Ehemann selber aus und geht ihren Weg - trotz aller Hindernisse und Widrigkeiten. Sie erkennt früh ihre Fehler und lernt daraus. Und: Sie bleibt sich immer treu und macht sich nichts vor.

Ein wirklich sehr gelungener Roman, den ich erstmal ein paar Tage verdauen musste, zumal ich erst im Schlusswort erfahren habe, dass es sich um historische Persönlichkeiten handelt, die tatsächlich gelebt haben.
Das war bestimmt nicht mein letzter Roman von Eric Walz, und ich freue mich jetzt schon auf 'Die Glasmalerin'!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Penelope
Format:Taschenbuch
7. Jahrhundert in Danzig: Die von der Liebe zu den Sternen beseelte Elisabeth und ihre Schwester haben es nicht leicht: unter dem strengen Regiment der herrischen Tante Hemma kommt kaum Freude im Haus der Familie Koopmann auf. Und das Schicksal von Elisabeth scheint besiegelt zu sein: als jüngste Tochter hat sie nach dem Tod der Mutter den Haushalt ihres Vaters zu führen, eine Heirat ist somit ausgeschlossen. Lil, ihre ältere und schöne Schwester, freut sich dagegen bereits auf ihre Hochzeit mit dem Offizier Marek. Elisabeth's größter Wunsch ist es Astronomin zu werden, dafür unternimmt sie alles, scheut keine Mühen, mutig und beharrlich verfolgt sie ihr Ziel. Als ihr der wesentlich ältere Stadtrad und Astronom Hevelius die Ehe anbietet, glaubt sie sich ihrem Ziel näher als je zuvor. Sie heiratet, gibt dafür ihre Zukunft mit ihrem Geliebten zunächst auf. Doch der Weg ist hart, unermüdlich kämpft sie gegen die Vorurteile an, denn auch ihr Mann hält sie für eine Schwärmerin, die es nicht ernst genug mit der Wissenschaft meint, sondern sich lediglich am Sternenhimmel erfreuen will. Doch durch ihren unermüdlichen Fleiß und Ehrgeiz gelingt es ihr, ihrem Mann ein Projekt vorzulegen, dass ihn überzeugt, zusammen arbeiten sie an einer Sternenkarte, die alles überragt, was die Welt bisher über den Sternenhimmel weiß...
Gleichzeitig muss sich Elisabeth jedoch in der Gesellschaft behaupten, als Frau des Stadtrates und Oberhaupt einer Brauerei obliegen ihr wichtige Aufgaben und es fällt ihr nicht immer leicht, auch diesen Aufgaben stets gerecht zu werden. Doch die Liebe zur Astronomie und ihre heimliche Beziehung zu einem anderen Mann geben ihr Kraft und Energie, nie aufzugeben, auch als das Schicksal wieder einmal hart zuschlägt...
**
Ein historischer Roman über die Astronomin Elisabeth Hevelius, der es gelungen ist, sich in ihrer Zeit durch unermüdlichen Fleiß und Ehrgeiz einen Namen als "Sternjägerin" zu machen. In einer Zeit, in der es als Frau mehr als schwer war, sich in wissenschaftlichen Bereichen durchzusetzen. Sicherlich, der Großteil dieser Geschichte ist fiktiv, aber Erich Walz ist es gelungen, ein Bild von Elisabeth Hevelius zu erstellen, dass der damaligen Zeit mit all ihren Starrheiten und Vorurteilen entspricht und dass uns die Schwierigkeiten, mit denen Elisabeth Hevelius als weibliche, angehende Astronomin sicherlich zu kämpfen hatte, beeindruckend darstellt.
Eisern geht sie ihren Weg, bleibt dennoch menschlich und sympathisch. Ihre innere Zerrissenheit, die sie zwischen ihren Gefühlen zu ihrem Liebhaber, ihrem Mann zur Astronomie hin- und herreißt, mit viel Gefühl wird ihre heimliche Beziehung zum Offizier Marek beschrieben, mit dem sie Korrespondenz über verschlüsselte Briefe führt. "Nachtfalter" und "Zauberin" tauschen viele Briefe aus und ihre mehr als schwierige Beziehung zu ihrer Schwester Lil und Tante Hemma spiegeln die Konflikte zwischen Gesellschaft, Religion und Wissenschaft. Auch Stadtrad Hevelius, der große Astronom seiner Zeit, mit dem Elisabeth eine Ehe eingeht, ist ein Mensch, der zwischen den Stühlen steht: einerseits seine Leidenschaft zur Astronomie, andererseits die starren Verhaltensmuster, die er nur schwer lockern, aber nicht ganz aufgeben kann und die verhindern, dass er seine wahren Gefühle gegenüber seine Frau zeigen kann. Die Charaktere werden überzeugend und glaubhaft dargestellt, es fällt leicht, sich in die Situation von Elisabeth, aber auch von Hevelius und sogar dem Liebhaber Marek hineinzuversetzen. die Historischen Fakten wurden gekonnt in die fiktive Geschichte eingebunden. Für mich ein gelungener Roman über eine große Frau der Astronomie, die ihren Weg gefunden und gegangen ist!
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