Gutes Fantasy ist rar und wenn man mal etwas gefunden hat, dann ist die Freude gut, wenn es sich dabei nicht um eine einmalige Sache handelt.
Genauso ging es mir, als ich die ersten Seiten von "Die Sternenbraut" gelesen hatte - denn der zweite Band stand schon hinter mir im Regal. Und noch mehr Bände folgen, eine Saga und für mich gibt es nichts Schöneres.
"Sternenbraut" ist ein Buch das in den Umschlagsseiten eine Landkarte enthält, ein gutes Zeichen und das bestätigt sich sofort.
Das Land Achar wird lebendig und die Landkarte erfüllt ihren Zweck. Die Autorin hat nicht nur Orte, Berge und Flüsse erfunden, sondern auch nachvollziehbare Klimaveränderungen in den Jahreszeiten, Völker, Glaube, Kriege und Herrscherhäuser erfunden, die ganz in der Tradition eines Tolkien stehen.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Eine Prophzeiung, die den Weg weißt das Land vor dem Bösen zu beschützen, ein Sternenmann, eine Baumfreundin, Wächter, Zauber und Magie.
Tragische Helden, edle aber tapfere Frauen, eine angenehme Prise Humor, Märchenhafte Sagen, all das sorgt dafür, das "Sternenbraut" süchtig auf mehr macht.
Eine ausgezeichnete Fantasy Saga, einer Traumwelt gleich, in der man nur zu gern versinkt.