Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
schöner historischer Roman... aber auch etwas Kritik, 30. März 2005
Zu der allgemeinen Handlung möchte ich an dieser Stelle nicht mehr viel beitragen, da meine Vorrezensenten dies schon getan haben. Grundsätzlich fand ich, dass die Geschichte gut in den historischen Hintergrund Heinrichs VIII. eingearbeitet und spannend erzählt ist. Auch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, was man von einem guten Buch auch erwarten können sollte. Insgesamt erscheint Mary als ebenso starke, selbstbewußte, zielstrebige wie auch schöne Frau. Allerdings muss ich auch ein wenig Kritik üben: zum Einen fand ich es doch für eine derart realistische und starke Frau etwas unpassend, dass sie sich permanent in Gedanken an ihre Jugendliebe Frederic ergeht, der getötet wurde und sie daher nicht heiraten konnte. So, wie Mary in dem ganzen Buch geschildert wird, sollte eigentlich auch dies ein Schicksalsschlag sein, aus dem sie relativ schnell mit erhobenem Haupt wieder hervorgeht. Zum Anderen erschien mir gelegentlich auch Marys Sinn für alles Praktische und Gewinnbringende etwas überzogen. Als ein derartiger High-Potential, wie sie in der Geschichte geschildert wird, indem sie unfehlbar immer den richtigen Sinn für alles beweist, was Geld bringt und sich auch im Handumdrehen alle möglichen juristischen Kniffe aneignet, verkörpert die Geschichte doch ein wenig den amerikanischen Traum "vom Tellerwäscher zum Millionär", was zu einer derartigen Zeit wohl mehr als unwahrscheinlich war. Auch hat mich ein wenig gestört, dass sie sich permanent nur in Gedanken an Geld verstrickt, worüber für andere Dinge kaum noch Platz war. Alles in allem fand ich den Roman aber sehr gelungen und empfehle ihn gerne weiter.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wow..., 1. September 2005
Von Ein Kunde
Mein erstes Buch von Charlote Link war "Die schöne Helena" und ich habe es in einem Rutsch gelesen,weil es so fesselnd war. "Die Sterne von Marmalon"aber ist einfach der Wahnsinn.Wie oft habe ich gedacht,wie viel kann ein Mensch ertragen?.Ich habe auf jeder Seite mit Mary gelitten,gefühlt,gehofft...Auch wenn mich ihre Naivität manchmal gestört hat,denn sie ist einfach zu gut für diese damalige,grausame Zeit gewesen. Es ist einfach ein Wahnsinnsbuch,sehr egreifen,emotional und man kommt nicht zur Ruhe,bis man es endlich durch gelesen hat.Auch wenn ich es manchmal gerne getan hätte,weil ich an manchen Stellen nur gedacht hab,das hälst du jetzt nicht mehr aus,wenn da noch sowas passiert.Das Ende ist zwar offen,jedoch weiss man als Leser,in welche Richtung es gehen wird,aber ich hätte mir persönlich ein gedrucktes Happy End erhofft.Und was für eins,denn das hat Mary wahrlich verdient. Sehr empfehlenswert,man sollte sich allerdings viel Zeit dafür nehmen,denn man wird freiwillig nicht sehr gerne mit lesen aufhören wollen!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
gut mit so manchen "Fehlern", 18. März 2006
Ch. Link lese ich sehr gerne und kenne beinah alle ihr Bücher. Das Buch "Die Sterne von Marmalon" ist, wie von der Autorin gewohnt, in ihrem üblichen fesselnden Stil geschrieben. Mancher Part ist aber doch etwas zu langatmig und ich persönlich finde, dass Link eher in unserer Zeit bzw. auch im 18. oder 19. Jahrhundert ihre Geschichten anlegen sollte. Zwar ist auch das 16. Jht gut beschrieben, aber so manche Aussagen finde ich etwas "fehlgegriffen".
Ich kann mir nicht vorstellen, dass damals jemand sagte: "wir leben eben im falschen Jahrhundert" oder "was ist das nur für eine Zeit" oder auch " eines Tages wird es soweit sein, dass die Frauen den Männern gleichgestellt sind". Sorry, aber ich denke, dass solche Aussagen absolut unrealistisch für diese Zeit sind. Damals hat man das Leben als "normal" empfunden, z. B. die Hinrichtungen, der Gestank in den Strassen der Großstädte und auch, dass die Männer einen ganz anderen Stellenwert besaßen als die Frauen.
Trotzdem eine "nette" Geschichte und flüssig geschrieben. Aber mit Sicherheit gehört dieses Buch nicht zu Link`s besten. Man wartet immer auf "irgendetwas" was sich dann doch nicht ereignet. Für Link-Fans trotzdem lesenswert.
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