Das Drehbuch von Dalton Trumbo hält sich eng an Joseph Kessels Roman "Les cavaliers", der nach eine Reise durch Afghanistan in den frühen 1960ern geschrieben wurde. Kessel (1898-1979) stand als Abenteurer und Journalist in der Tradition von Saint-Éxupery, Malraux, Pierre Mac Orlan und Hemingway. Die Dreharbeiten unter der Regie von John Frankenheimer dauerten mehrere Monate und verschlangen 4,5 Millionen Dollar. Ein halbes Jahr wurde in Afghanistan gedreht, anschließend in Spanien. Hauptsächlich spielt der Film in den Steppen um Maimana im Nordwesten Afghanistans, im Hindukusch und in Kabul. Im Mittelpunkt steht der Schimmel Jahil, den Uraz (Omar Sharif), Sohn des Stammesfürsten Tursen (Jack Palance), im berüchtigten "Buzkashi"-Wettkampf reiten will. Gewinnt er, wird das Pferd ihm gehören. Obwohl sein Hunger nach Ruhm endlos ist, muss er in Kabul zunächst eine Niederlage einstecken, wobei er sich außerdem schwer verletzt. Während des Rückweges nach Maimana will er dennoch beweisen, dass er des Hengstes würdig ist, und fordert sich bis an die Grenzen, als er von zwei möglichen Pfaden die weit gefährlichere Route wählt. Dabei wird er von seinem habgierigen Pferdeknecht Mokkhi (David de Keyser) und der hinterlistigen Zareh (Leigh Taylor-Young) über endlose Straßen begleitet. Die genaue Kamerarbeit fängt die rauhe Schönheit der Landschaft und seiner Bewohner ein. Bemerkenswert sind auch die Szenen des Buzkashi-Spiels in Kabul und der Ritt über die Steppen. Frankenheimer wollte für die Hauptrolle zunächst Yves Montand oder James Garner, wählte aber Omar Sharif, nachdem er erfahren hatte, dass dieser ein exzellenter Reiter war. Für die "Buzkashi"-Szenen wurden 25 Drehtage benötigt. Omar Sharif gibt eine der besten Darbietungen seiner Laufbahn, doch auch Jack Palance zeigt eine überwältigende Präsenz. Die Musik, die sich perfekt in den Film einfügt, schrieb der berühmte französische Komponist Georges Delarue.