Die Steinflut: Eine Novelle und über 1,5 Millionen weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle. Erfahren Sie mehr
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.
Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Die Steinflut: Eine Novel... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von elarion
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: etwas schiefgelesen, sonst ordentliches Exemplar
Ihren Artikel jetzt
eintauschen und
EUR 0,10 Gutschein erhalten.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Anhören Wird wiedergegeben... Angehalten   Sie hören eine Probe der Audible-Audioausgabe.
Weitere Informationen
Alle 2 Bilder anzeigen

Die Steinflut: Eine Novelle Taschenbuch – 12. September 2011


Alle 5 Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 5,00
Taschenbuch
"Bitte wiederholen"
EUR 8,99
EUR 8,99 EUR 3,85
65 neu ab EUR 8,99 10 gebraucht ab EUR 3,85
EUR 8,99 Kostenlose Lieferung. Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.

Wird oft zusammen gekauft

Die Steinflut: Eine Novelle + Es klopft: Roman + Das Ende eines ganz normalen Tages
Preis für alle drei: EUR 26,93

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 176 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (12. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442742692
  • ISBN-13: 978-3442742691
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,8 x 18,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 147.792 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine kleine, meisterhafte Erzählung ist so entstanden, die sich durchaus messen kann mit den Novellen eines Jeremias Gotthelf oder Gottfried Keller." (Süddeutsche Zeitung)

"Ein Untergangsszenario (...) in makellos novellistische Kurzform gegossen." (Deutschland-Radio)

"Wirkungsvoll und sehr zurückhaltend hat Franz Hohler seinen Kunstgriff eingesetzt." (Neue Zürcher Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Franz Hohler ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. erhielt er 2002 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und 2005 den Kunstpreis der Stadt Zürich. Sein Werk erscheint seit über dreißig Jahren im Luchterhand Verlag.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug
Hier reinlesen und suchen:

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 23. Juni 1999
Format: Taschenbuch
Aus der Perspektive eines siebenjährigen Mädchens läßt uns der Schweizer Schriftsteller Franz Hohler den Untergang eines Dorfes im Kanton Glarus miterleben. Seine Novelle, die in manchem an schaurige Seiten eines Jeremias Gotthelf oder die Schilderungen von Gottfried Keller erinnert, geht von historischen Quellen aus. Das Dorf Elm wurde tatsächlich 1881 durch einen Bergsturz verschüttet, Angst um Arbeitsplätze ließ dort Warnungen vor Steinschlägen und Felsabbrüchen wirkungslos verpuffen. Auch die Protagonistin Katharina ist real, sie lebte bis in die Mitte unseres Jahrhunderts weiter in Elm. Katharina - deren "zweites Gesicht" ihr die drohende Katastrophe zeigt und sie bei der Großmutter auf sicherer Höhe bleiben läßt, widerspenstig der Erwachsenenwelt gegenüber, treu ihrer Intuition. Es gehört zu den Glanzlichtern dieser Novelle, wie das Ahnen des Schrecklichen im kindlichen Erleben dargestellt wird: unprätentiös und mit feiner Ironie unterlegt, wortkarg und präzise. Der Leser gleitet, geführt durch Katharina, durch das Buch, begegnet Menschen und Tieren, die klüger als diese, die Bedrohung fliehen, geht durch eine Schwester-Bruder-Welt, wie sie an Stifters "Bergkristall" erinnert, erlebt die Vibrationen des Regens und Donners, das Herabprasseln der Gesteinsmassen. Hohlers "Steinflut" gehört einer ebenso realistisch-kritischen wie magischen Stufe der Heimatliteratur an, die im Fokussieren der landschaftlichen Miniatur soziale Makroentwicklungen spürbar werden läßt.Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amanda G. am 6. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Wenn einer lernen will, woraus Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Instinkt, bestehen kann, und wenn einer darüber hinaus nicht zu vernagelt und zu blöde ist,
dies von einem siebenjährigen Mädchen gezeigt zu bekommen, dann hat er sein Geld hier bestens angelegt.

Der Schweizer Autor und Geistesriese mit Lachfalten, Franz Hohler, schreibt über eine nationale Katastrophe vom 11.September 1881, dem "Bergsturz von Elm", aus der Perspektive einer der Wenigen,
die damals das Unglück überlebten, der damals siebenjährigen Katharina Disch.

Ich habe mir zuerst das Buch vom Autor selbst vorlesen lassen, es ist auf CD als Hörbuch, von ihm eingelesen, erhältlich. Wissend, dass die Katastrophe unweigerlich kommt, versetzt einen das in eine
fast unerträgliche Spannung, und alles, was geschieht, schneidet einem unmittelbar ins Herz.

Wer also auch fühlen will, was für eine unendlich kostbare Sache das endliche Leben eigentlich ist, der kann ruhig auch noch das Hörbuch kaufen, weil es langsamer entfaltet, worum es geht und einen so liebevollen schwyzerischen Ton verbreitet.

In Elm an der Kirche gibt es eine Gedenktafel mit den Namen aller Verschütteter, die in Franz Hohlers Novelle als Vater, Mutter, Brüder, Schwestern, Großmutter, Vettern, Basen, Nachbarn, Schulkameraden,
mitten im Bergbauern-und Schieferarbeiter-, im Hebammen- und im Kinderleben standen. Es zerreißt einem das Herz.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nemelin am 21. März 2011
Format: Taschenbuch
Das Ereignis des historischen Felssturzes, um den es in dem Buch geht, spielt erst am Ende eine Rolle: Katharina steht im Vordergrund, eine Siebenjährige, die mit ihrem jüngeren Bruder zur Großmutter geht, bis ihre Mutter das sechste Kind zur Welt gebracht hat. Aus Katharinas Sicht wird beschrieben, wie sich nach einer langen Regenphase immer wieder Stücke aus dem Fels lösen, der die Gegend formt; das Rumpeln und Grollen ist die Begleitmusik der paar Tage von Anfang bis Ende der Erzählung. Es geschehen Dinge, die man als Vorzeichen auslegen könnte: der Großmutter laufen fremde Hühner zu, eines Morgens steht die Katze von Katharinas eigener Familie in der Tür; dazu das erwähnte allgegenwärtige Grummeln des Berges und Dauerregen.
Nüchtern und einfühlsam zugleich erzählt der Autor aus der Sicht eines Mädchens in einer Zeit, als Kinder, sobald sie laufen konnten, zum Arbeiten auf dem Hof, wo eben die meisten Menschen damals lebten, angehalten wurden. Hartes Leben, Landwirtschaft oder Arbeiten im Schieferbergwerk, riskante Geburten, Armut verwitweter Frauen, eintöniges Essen, kleine Kinder ganz allein auf dieser Wanderung zur Großmutter durch die Schweizer Landschaft: ein ganzer Kosmos tut sich bei der Lektüre auf. Dialektbegriffe und Wendungen werden eingestreut, die aber unschwer zu verstehen sind. Das Faszinierende ist wirklich der Ton, den Franz Hohler findet: Katharina tut einfach, was sie tun muß, sie funktioniert gemäß der Rollenverteilung und des Verständnisses, das man Ende des 19. Jahrhunderts von Kindern ihres Alters hatte. Sie muß bei der Großmutter im Haus mitarbeiten, während der, wenn auch jüngere, Bruder mit dem Puppenhaus spielen darf.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden