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Die Stargate-Verschwörung. Geheime Spurensuche in Ägypten
 
 
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Die Stargate-Verschwörung. Geheime Spurensuche in Ägypten [Gebundene Ausgabe]

Andreas von Retyi
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
  • Verlag: Kopp Verlag (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930219336
  • ISBN-13: 978-3930219339
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 224.177 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Andreas von Rétyi
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ägypten ist der Schlüssel zum Wissen einer geheimen Kultur. Dies führt eine verborgene Gruppe immer wieder zurück nach Ägypten - heute ebenso wie in der Vergangenheit. Eine groß angelegte Verschwörung versucht das Geheimnis Ägyptens nicht publik werden zu lassen, bis zum heutigen Tage. - Warum interessieren sich die CIA, das Militär und die NASA seit Jahren im Verborgenen für die Pyramiden, die Sphinx und die vielen anderen Rätsel Ägyptens? - Welche Rolle spielen dabei Geheimbünde wie die Rosenkreuzer und Freimaurer? - Warum werden Wissenschaftler in ihrer archäologischen Arbeit behindert und warum verschwinden deren Unterlagen? - Weshalb wurden unersetzliche Schriften absichtlich vernichtet? - Warum werden archäologische Fakten verdunkelt und manipuliert? - Wo befinden sich jene verborgenen Kammern, die legendären "Hallen der Aufzeichnungen", in denen laut vieler antiker Überlieferungen ein unsagbares Wissen aus der Epoche des Pharaonenreichs gelagert ist.

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Kundenrezensionen

31 Rezensionen
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126 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Kompletter Mumpitz, 4. Juni 2006
Von 
Frederic Krueger (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Stargate-Verschwörung. Geheime Spurensuche in Ägypten (Gebundene Ausgabe)
Selten habe ich so einen himmelschreienden Unsinn gelesen.

Erstens ist das Buch grottenschlecht geschrieben. Grammatik, teilweise Rechtschreibung und vor allem die Rhetorik könnten aus den Klauen eines 12jährigen kommen.

In dem Alter war ich selbst auf einem ähnlichen Trip wie Herr von Retyi, und ich kann die Euphorie für diese Verschwörungstheorien gut nachvollziehen. Man sieht sich als heldenhaften Einzelkämpfer gegen die bornierte traditionelle Wissenschaft, als eine Art Mulder/Daniel Jackson-Typ, der es irgendwann mal allen zeigen wird.

Retyi springt zwischen dutzenden von nicht zusammenhängenden Sub-Themen hin und her, streut überall unnütze und pseudo-witzige

Anmerkungen ein, die offensichtlich vom fehlenden Inhalt des Buches ablenken sollen.

Es gibt wohl irgendeine Art Stargate - Symbol für ein schwammiges, wie auch immer geartetes Eintauchen in Kontakt mit Alien-Göttern und anderen Dimensionen und natürlich der absoluten Erkenntnis - obwohl nirgends deutlich wird, mit welcher Rechtfertigung er auf diesen Begriff kommt. Das Wort Stargate wird doch zusammen mit dem billig geklauten Coverkonzept nur benutzt, um auf den Erfolgszug der Stargate-Saga aufzuspringen. Als Stargate-Fan bin ich beleidigt.

Als Ägyptologiestudent bin ich zudem empört über die perfiden Sticheleien gegen unser Fach. Seit zweihundert Jahren mühen wir uns ab, anhand der Artefakte und der Texte die größte Kultur aller Zeiten, die Alten Ägypter, zu erforschen, und dann kommt so ein dahergelaufener Klugsch... und erklärt uns mal eben kollektiv zu Bremsen des Fortschritts und natürlich Handlangern der anscheinend weltweit operierenden Verschleierungskampagne - die sich als Erzfeind durch das ganze Buch zieht, aber wie das Pseudo-Stargate eine vollkommen schwammige Romanfigur bleibt.

Retyi selbst hält sich offenbar für viel qualifizierter, das Alte Ägypten im Licht seines bizarren Phantasiekonstrukts zu erklären. Er wirft dauernd mit ägyptischen Göttern, Wörtern und Anekdoten um sich und begeht dabei einen Fehler nach dem anderen.

Jedes Mal, wenn er die Zahl 9 findet, wertet er dies als Beweis einer Verbindung mit der Götterneunheit von Heliopolis - die natürlich Aliens sind - obwohl im alten Ägypten die Zahl Neun ganz allgemein ein Symbol der Vollständigkeit und der optimalen Differenziertheit ist. Neun bedeutet einfach drei mal drei und ist damit für den Ägypter der potenzierte Pluralbegriff.

Das Gebetswort "Amen" kommt nicht von Amun, sondern ist ein heräisches Wort, welches etwa "gewiss" bedeutet.

Der Name des biblischen Gottes "Adonai" hat mit Aton genauso wenig zu tun. Adonai bedeutet "mein Herr" - Aton wurde auf Ägyptisch "Yati" gesprochen, und das bedeutet erstens nicht "mein Herr", sondern Sonne, und hat auch sonst bis auf das "a" nichts mit Adonai gemeinsam. Dann springt er einfach von Aton zu Atum, ohne einen logischen Grund anzugeben. Nur, weil beide Namen in unserer Schreibung ähnlich aussehen? Reyti hat offenbar von ägyptischer Sprache nicht die leiseste Ahnung, sondern denkt sich spontan irgendwelche Assoziationen aus, wie sie ihm gerade passen.

Retyi behauptet einfach, die Ägypter seien Monotheisten gewesen, da die Götter der Neunheit nur Aspekte des Urgottes Atum seien. Die Frage nach Poly- und Monotheismus ist seit jeher eine Streitrage in der Ägyptologie und kann nicht abschließend beantwortet werden. Ich empfehle hierzu "Der Eine und die Vielen" von Erik Hornung. Mal abgesehen davon, dass es noch weitere tausende Götter gibt, deren Erklärung ihm in dem Moment wohl nicht wichtig schien. R. hat keine Ahnung vom wissenschaftlichen Diskurs und erklärt seine unqualifizierte Meinung einfach zur Tatsache. Pseudowissenschaftler ist noch zu freundlich ausgedrückt.

Thot wird nicht mit Tahuti gleichgesetzt, sondern ist die griechische Umschreibung dieses Namens.

Auf der anderen Seite der Welt von Ägypten aus gesehen liegt also Tahiti? Na und? Der Name Tahuti hat im Laufe der Jahrtausende seine Aussprache immer wieder verändert, und das gleiche trifft sicher auch für die Insel zu. Die Schwedische Stadt "Uppsala" ist wohl kaum auf einen tolpatschigen Architekten zurückzuführen, oder?

R. lebt in einer Schwarz-Weiß-Welt. Die guten Verschwörungstheoretiker, die gegen den Strom der bösen Weltverschwörung schwimmen. Nichts ist Zufall, alles ist wahr und muss in seine frei erfundene SciFi-Story eingebaut werden.

Thots Name "Trismegistos" soll mit der christlichen Trinität zusammengehören? Trismegistos heißt "dreimal groß" und hat mit einem dreifaltigen Gott nichts zu tun. Wenn schon, ließe sich die Reichstriade Amun-Ra-Ptah damit vergleichen, aber da hatte Herr Reyti wohl keine Lust zum googeln.

Der Gott Upuaut - in ägyptologischer Transkription: Wepi-Wajut setzt sich aus dem Verb wpj "öffnen" und w3jwt "Wege" zusammen und hat mit einem Wort "baubau" für Hund nichts am Hut. Kein Gott ist nach seinem Aussehen benannt!

Das Wort "Alchemie" ("von Khem") stammt seiner Ansicht nach natürlich (es ist erstaunlich, was für ein nicht begründeter Mumpitz für ihn alles natürlich ist) von der Zahl chemenu "8", die auch so ein obskurer Charakter in seinen Phantasien ist. Nur leider ist "al khem" ein arabischer Begriff, der sich vom koptischen Wort "Kame" ableitet, der nichts anderes als Ägypten bedeutet. Nix mit der Zahl 8. Wie gesagt, Mr. R. guckt sich die Wörter einfach nur an und spuckt dann große Prophezeiungen aus, ohne seine Fakten zu sichern.

Desweiteren muss er Zugang zu unzähligen Unveröffentlichten Papyri haben - von Amun, der in einem Pyramidenschiff durch die Gegend fliegt, habe ich noch nie gehört.

Diese Liste ließe sich lange weiter führen. Die Alten Ägypter werden hier mal wieder dreist missbraucht, um ein großes Luftschloss zu bauen, das leichtgläubigen Conspiracy-Nerds das Geld aus der Tasche leiert.

Besonders gerne benutzt er vage Formulierungen wie "okkulte Quellen sagen..." "Thoth gilt außerdem als..." "Zeugenberichten zufolge..." Und dann kommen die bizarrsten Behauptungen, ohne dass er sich die Mühe macht, uns zu sagen, woher er diese prophetischen Weisheiten nimmt.

Mit anderen Worten: Viel Wind um nichts, jede Menge falsche Informationen, dreiste Anschuldigungen, ein wildes Springen zwischen Punkten, die ohne Grund zu einer SciFi-Story zusammengebaut werden. Kein Respekt vor der Wissenschaft, maßlose Selbstüberschätzung, und am Ende vor allem kein Sinn.

Finger weg und lieber ein Buch von einem Wissenschaftler lesen, der sich seine Geschichte nicht ausdenkt, sondern auf Fakten basiert.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch, welches zum Nachdenken anregt, 23. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stargate-Verschwörung. Geheime Spurensuche in Ägypten (Gebundene Ausgabe)
Äußerst bemerkenswert ist die feststehende Tatsache, daß sich der militärisch-geheimdienstliche Komplex verschiedenster mächtiger Organisationen und Behörden der USA sehr offenbar ein gediegenes Interesse an den Forschungen um diverse Rätsel des alten Ägypten besitzt. Denn all diese sollen in auffallender Kontinuität immer wieder in unmittelbarer Nähe der großen Monumente des Pharaonenreichs zu beobachten sein. Sie führen eigene aufwendige Forschungen durch, scheinen aber auch sehr daran interessiert zu sein, daß gewisse Informationen im Wüstensand verborgen bleiben. Warum? Der bekannte Autor des vorliegenden Buches widmet sich dieser Verschwörung, die von militärischen Kreisen und Geheimbünden betrieben werden soll, um ein streng geheimes Projekt zu vertuschen, bei dem allen Anschein nach die Kultur des alten Ägypten mit Technologie der Gegenwart konfrontiert wurde. Andreas von Rétyi ist der Meinung, daß sich mittlerweile Dinge zugetragen haben, die dafür sprechen, daß das Militär verdeckte und hochgeheime Operationen mit Raum-Zeit durchgeführt hat und immer noch durchführt. Dabei versuche das heutige Militär, die rätselhaften Quellen dieser hochentwickelten ägyptischen Geheimlehren zu erschließen und ein "Sternentor" der Zeit zu öffnen. Er beginnt zu Anfang mit einer Spurensuche und stößt dabei auf das "Philadelphia Experiment", ein streng geheimes Marineexperiment aus dem Jahr 1943, welches ein Kriegsschiff der Radar-Ortung entziehen sollte. Wie man weiß, geschah bei diesem Versuch offenbar noch etwas ganz anderes - ein Durchbruch durch das Raum-Zeit-Kontinuum, bei dem sich das Schiff samt Mannschaft auflöste und an anderer Stelle wieder auftauchte. Rétyi kehrt im Anschluß zu seiner Behauptung zurück, daß im alten Ägypten etwas verschwiegen wird. Uneingeschränkt legt der Autor hierfür auch eine große Anzahl von Indizien vor, die die alten Ägypter und ihre Monumente betreffen. Große Teile nehmen dabei verborgene Kammern in den Pyramiden ein. Am beeindruckensten klärt er dabei seine Leser über die "modernen" Hieroglyphen im Deckenbalken des Sethos-Tempel von Abydos auf, die Technik aus dem 20. Jahrhundert aufweist. Denn dort heben sich deutlich die Umrisse von modernen Kriegsgerät ab. Im weiteren Verlauf widmet er sich dem Thema "Rat der Neun", die eine Art Wesenheiten darstellen, die das Channeln beherrschen. Er gelangt nach diesem eher esoterischen Thema auf die Pyramidenbauten zurück, wirft desgleichen ein Auge auf die Sphinx und fragt nach dem Alter dieser Monumente, zu denen es bis heute Spekulationen gibt. Angesichts seiner Recherchen kommt von Rétyi zu der Annahme, daß man die Pyramiden anscheinend nicht nur als Grab nutzte, sondern in ihr "Zeitkapseln" aufbewahrt wurden, in denen das geheime Wissen der vergangenen Epoche enthalten ist, dies bis heute. Er berichtet weiterhin von einer Menge anderer, seltsamer und unheimlicher Begebenheiten, die von ägyptischen Mumien und Gräbern, wie z.B. des Tut-ench-Amun handeln. Wie der Autor bemerkte, ranken sich aber noch weitere rätselhafte Dinge um diesen Pharao. So soll er eine Halskette aus einem ultra-reinen Glas getragen haben, was auffallend viel Iridium beinhaltete, also Metall das in Kometen und anderen Körpern aus dem All vorkommt. Außerdem berichtet man von Gegenständen in seinem Grab, die aus Meteoreisen bestanden. Der Autor fragt sich an dieser Stelle, ob diese Funde auf ein kosmischen Urwissen hindeuten. Im Buch werden auch die Entdeckungen des deutschen Ingenieurs Rudolf Gantenbrink genannt, der 1992 mit seinem Robotor im Inneren der Großen Pyramide einen Schacht nachspürte. Fast am Schluß seines Werkes angelangt, kommt er auf eine geheime Gruppierung zu sprechen, die heute für ihre Forschungen und Experimente sehr ungewöhnliche Methoden verwendet, die zum Teil ganz offensichtlich selbst für altägyptische Rätsel gesorgt hat. Die Rede ist von "Stargate"-Technologie, eine Technologie, die Zeitexperimente durchführen kann. Rétyi zieht dabei Parallelen zu dem gegen Ende 1971 gegründeten und 1983 angeblich beendeten Montauk-Projekt, was ebenfalls Experimente mit der Zeit als Inhalt hatte. Am Schluß geht er der Frage nach, was aus diesen Raum-Zeit-Projekten wurde. Die neue Arbeit von Rétyi ist trotz einiger umstrittener Thesen ein spannendes und interessantes Buch, was auch durch seine eher lockere Schreibweise geprägt ist. Um jedoch "Die Stargate Verschwörung" zu verstehen, müssen Sie sie lesen.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch, 22. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Stargate-Verschwörung. Geheime Spurensuche in Ägypten (Gebundene Ausgabe)
In "Die Stargate Verschwörung" geht es einmal mehr um die Geheimnisse des Alten Ägyptens, die nie befriedigt geklärt werden konnten und zu Spekulationen Anlass bieten. Von Rétyi geht allerdings weiter als die meisten anderen Autoren und versucht weitläufig auf scheinbare Zusammenhänge - auch zu anderen Weltenrätseln - hinzuweisen. Von Rétyis Schreibstil ist dabei einzigartig: mal umgangssprachlich, mal ironisch, mal provozierend.

Interessant sind seine Ausführungen zu Hieroglyphen im Tempel von Abydos. Dort gefundene Schriftzeichen scheinen Abbildungen moderner Panzer und Hubschrauber zu ähneln. Und noch mehr: Bei späteren Abbildungen dieser Hieroglyphen scheinen entgegen früherer Darstellungen gewisse Details zu fehlen. "Wurden die Schriftzeichen manipuliert?", fragt sich von Rétyi.

Von Rétyis Ausführungen zum Dogon/Sirius-Räsel sind nicht nur deswegen augenöffnend, weil sie beweisen, dass das Rätsel tatsächlich existiert, sondern auch, weil sie die Motivation diverser "Skeptiker" aufdecken und deren Gegenargumentation Stück für Stück zerpflücken.

Der Autor erinnert an die Entdeckung der Khufu-Kartusche in der Entlastungskammer der großen Pyramide in Giseh durch Perring und Vyse und weist darauf hin, dass diese beiden es waren, die auf die gleiche Weise in einer oberen Kammer der Knickpyramide die Snofru-Kartusche fanden. Beide Schriftzüge waren in hieratischer Schrift gemacht worden, die in der 4. Dynastie, auf die diese Pyramiden datiert werden, kaum gebräuchlich war. Diese Schrift wurde damals zwar zu speziellen Anlässen bereits verwendet, war jedoch noch nicht üblich.

Von Rétyi geht auch auf den amerikanischen Heiler Edgar Cayce ein, der in seinen Trancesitzungen eine verborgene "Halle der Aufzeichnungen" auf dem Gizeh-Plateau propagierte. Von Rétyi vermutet, dass Graham Hancock und Robert Bauval in ihrem Buch Der Schlüssel zur Sphinx das Jahr 10.500 v. Chr. nur deswegen so stark betonen, weil sie damit Cayces Aussage, Atlantis sei um 10.500 V. Chr. untergegangen, damit stützen wollten. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt, denn Cayce sagte, dass Atlantis in drei Schüben untergegangen sei - der endgültige Untergang soll dabei "um 10.000 v. Chr." stattgefunden haben. Möglicherweise verwechselt von Rétyi in diesem Punkt Cayces Aussagen bezüglich des Untergangs von Atlantis mit dessen Angaben zum Beginn der ägyptischen Kultur in Ägypten, die nach Cayces Meinung auf die Zeit um 10.5000 v. Chr. zurückgeht. Cayce datiert den Bau der Großen Pyramide auf 10.490 bis 10.390 v. Chr., Bauval und Hancock schieben jedoch den Bau dieses Moments nicht auf diese Zeit zurück. Insofern scheint es mehr als unwahrscheinlich, dass Bauval und Hancock Cayce stützten wollten.

Unabhängig davon ist von Retyis Aussage interessant, dass die einflussreichen Ägyptologen Dr. Zahi Hawass und Ernst Lehner einst Mitglieder der von Edgar Cayce gegründeten Association of Right and Enlightment waren, bevor sie sich von dieser Gesellschaft abwandten.

Von Rétyi unterstellt Cayce, dass er Freimaurer gewesen sei - diese Behauptung konnte ich anhand (zahlreicher) anderer Quellen nicht verifizieren. Cayce war zeitlebens ein bibeltreuer Christ, der aufgrund gewisser Kontakte und seiner Readings später eine eigene Philosophie entwickelte, in der sein biblischer Glaube jedoch immer eine herausragende Rolle spielte.

Überhaupt spielen die Freimauer in von Rétyis Buch eine große Rolle. Wie für viele andere Autoren auch scheinen für von Rétyi der Begriff "Freimaurer" und "Verschwörung" zusammenzugehören. Die Behauptung, Freimauer seien maßgeblich an einer Weltverschwörung beteiligt, steht jedoch nicht gerade auf festen Beinen. Eine ähnliche Rolle spielt bei von Rétyi die Chanelling-Sekte "Rat der Neun". Die Rolle dieser Gruppe scheint mir im vorliegenden Buch überbewertet zu sein.

Da die Hieroglyphen von Abydos, wie bereits erwähnt, Panzern des 20. Jahrhunderts ähneln, hält von Rétyi es für unwahrscheinlich, dass sie von einer älteren Kultur stammen. Er glaubt, dass Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert - eben die Stargate-Verschwörer - hinter derartigen Merkwürdigkeiten stecken. Um seine Schlüsse zu stützen, beruft sich von Rétyi ausgerechnet auf das "Philadelphia-Experiment" und die "Montauk-Experimtente" - allerdings ist offensichtlich, dass es sich bei letzterem um reine Fiktion handelt und ersteres ein Gerücht ist, dem ein Experiment zugrunde liegt, dass wahrlich nichts mit Zeitphänomenen zu tun hat. Als weiteres Standbein gesellt sich noch die Area 51 in von Rétyis Indizienkette ein.

Fazit: Auch wenn das Buch gegen Ende etwas enttäuscht, ist das es insgesamt doch ein wichtiges und interessantes Werk zum Themenkomplex "Rätsel der Vergangenheit". Bedauerlich ist die nicht sehr gute Druckqualität, die sich besonders bei Fotos bemerkbar macht.

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