Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 16,48

oder
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 1,00 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Standarte: Roman [Gebundene Ausgabe]

Alexander Lernet-Holenia
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert --  

Kurzbeschreibung

16. September 1996
Der junge Fähnrich Herbert Menis träumt davon, eines Tages selbst seiner Truppe die ruhmvolle Standarte vorantragen zu können, obwohl er mit Grauen die Monarchie immer schneller ihrem Untergang entgegentaumeln sieht. Im Glauben an die eigene Kaisertreue bemerkt er nicht, wie auch er selber dem Verfall der traditionellen Werte ausgesetzt ist: Nacht für Nacht verläßt er sein Regiment, um die junge Hofdame Resa Lang zu treffen, obwohl er damit gegen die soldatische Disziplin verstößt. Alexander Lernet-Holenias berühmter Roman aus dem Jahr 1934 verwebt diese romantische Liebesgeschichte und die dramatischen Kriegsereignisse zu einem grandisosen Panorama vom Untergang des alten Österreich.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag (16. September 1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 0083231277
  • ISBN-13: 978-3552048089
  • ASIN: 3552048081
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.518 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein fesselnder Roman vor dem Hintergrund der zerfallenden Donaumonarchie. Die anschauliche Schilderung und der spannende Handlungsablauf lassen dem Leser keine Atempause - dieses Buch sollte eigentlich den Rang eines Bestsellers haben. Obwohl sich das Werk leicht liest, bleibt ein tieferer Eindruck zurück, und gerade darin sehe ich das Besondere an der "Standarte". Denn hinter der drängenden Handlung, die von der geordneten Welt der alten Monarchie auf das Chaos von Revolution und Umbruch zusteuert, erleben wir auf Schritt und Tritt den Zerfall der Werte. Der Leser der heutigen Zeit wird aber nachspüren können, dass das Thema der verlorenen Werte ein allgemeingültiges ist, dem sich jede Generation stellen muss. Gerade die rasante politische Entwicklung unserer Zeit laesst das Zeitlose hinter den Erlebnissen des k.u.k. Offiziers erkennen, das sich hier so gelungen "historisch" kostümiert hat. Ich kann angesichts dieses Romans und des reichen literarischen Oeuvres des Autors nicht verstehen, warum Alexander Lernet-Holenia heute so vernachlaessigt wird und die meisten seiner Romane dem Leser nicht mehr zugänglich sind. Es wäre an der Zeit, sich wieder an den grossen österreichischen Romancier zu erinnern.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der fünfte Stern ist leicht umwölkt 8. August 2005
Format:Taschenbuch
"Die Toten waren jetzt die Lebenden, und die Lebenden waren die Toten."
Alexander Lernet-Holenia, der als junger Offizier den ersten Weltkrieg miterlebt hat, verarbeitete seine Eindrücke und Erlebnisse aus diesem Krieg in dem hier vorliegenden Roman. Er schildert den Zersetzungsprozeß, dem das Vielvölkergemisch Österreich-Ungarns gegen Ende des Krieges unterworfen war, bis hin zu seiner Auflösung in Anarchie und Chaos.
Der Dualismus, die Doppelnatur alles Seienden, der aus dem oben angeführten Zitat spricht, ist bezeichnend für Lernet-Holenia. Seine Personen durchleben immer wieder die Unsicherheit einer Identitätskrise, der Fähnrich Menis als Hauptperson macht eine solche Krise durch, und ganz tief im Geheimnisvollen verborgen liegt die Identität des Rittmeisters Hackenberg, der etwas Gespenstisches an sich hat, er scheint gar nicht er selbst zu sein, sondern vielmehr von einem Dämon besessen, der auf unheimliche Weise ins Schicksal der Menschen einzugreifen vermag. Lernet-Holenia drückt es so aus: "Damals ist Ungeheures geschehen. Warum sollte, in so gewaltigen Momenten, das Unsichtbare nicht wirklich, und deutlicher als sonst, waltend in das Sichtbare herübergegriffen haben." Diesen symbolhaft wirkenden Gestalten, wie in diesem speziellen Fall dem Rittmeister Hackenberg, die scheinbar den Gang der Dinge beeinflussen können, begegnet man immer wieder in den Romanen Lernet-Holenias, der sich, bevor er zum Roman kam, vorwiegend mit Dramen und Lyrik befaßt hat.
Die mangelnde thematische Vielfalt, das immer wieder in neuen Varianten aufgegriffene zentrale Thema der gespaltenen Persönlichkeit, ist dem Autor von einigen Kritikern vorgehalten worden.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte spannend verpackt 15. Mai 2005
Format:Taschenbuch
Eine Geschichte, die den Geist der damaligen Zeit und die Meinung der Leute gegenüber der Monarchie deutlich zum Ausdruck bringt.
Der Roman, „Die Standarte", handelt von den Erfahrungen des Fähnrichs und späteren Standartenträgers Herbert Menis. Anfangs wird die Geschichte von einem Unbekannten eingeleitet, aber bereits im zweiten Kapitel übernimmt Herbert Menis die Rolle des Erzählers.
Er schildert, wie er im Jahre 1918 an der Front verwundet wurde und anschließend als Ordonnanzoffizier einem anderen Armeekommando beitrat. Dieses Armeekommando war in Belgrad stationiert und gleich an seinem ersten Abend besuchte er dort die Oper. Doch das sollte ihm zum Verhängnis werden, denn dort sah er in der Ehrenloge das schönste Mädchen, welches er je gesehen hatte. Eigentlich klingt das ja ganz wie eine moderne Liebesgeschichte, der einzige Unterschied ist allerdings die Kriegszeit.
Menis meldete sich in der Loge und bat der jungen Dame vorgestellt zu werden - Resa war ihr Name. Die beiden, wie sollte es auch anders sein, verliebten sich ineinander. Doch leider wurde Herbert Menis gerade wegen dieser Vorstellungsaktion strafversetzt, aber lediglich zu einem Regiment das zufälligerweise ganz in der Nähe lagerte.
Menis fand sich noch in derselben Nacht dort ein, ritt allerdings schon in der darauffolgenden Nacht zu seiner Resa. Doch der Krieg macht ihnen einen Strich durch die Rechnung. Herbert Menis Regiment, dessen Standarte ihn in seinen Bann gezogen hatte, sollte über die Donau gegen die Front reiten, im Wissen, dass es ein heilloses Unterfangen war. Um das Übel noch zu vergrößern, weigertenn sich auch noch die Mitglieder der Kavallerie über die Donau zu gehen, da ihnen dort der Tod sicher war.
Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abgehobene Offizierswelt 15. Juli 2007
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Werk lässt sich eindrucksvoll die abgehobene Gedankenwelt der Offiziere des untergehenden "Heiligen Reiches" nachvollziehen. Während sie selbst noch die Annehmlichkeiten der Elite genießen, entgeht ihnen der Zusammenbruch der Welt, die sie zu verteidigen glauben. Sie haben einen Eid geschworen auf etwas, das sich ihnen bereits völlig entzogen hat. Sie wissen eigentlich gar nicht mehr wer gegen wen und warum Krieg führt, aber es wird einfach Krieg und Armee gespielt - eine andere Existenzberechtigung haben sie nicht. Als sie von der Realität eingeholt werden, müssen sie erkennen, dass diejenigen denen sie die die Treue geschworen haben und an deren Eid sie sich mit letzter Kraft nun klammern, ihnen schon lange den Rücken zugedreht haben.
Ein durchaus interessantes Werk, das aber nicht schwer zu lesen ist.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen
ARRAY(0xb13f7024)

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar