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Die Stadt der verlorenen Kinder
 
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Die Stadt der verlorenen Kinder

Ron Perlman , Daniel Emilfork , Jean-Pierre Jeunet , Marc Caro    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ron Perlman, Daniel Emilfork, Judith Vittet
  • Regisseur(e): Jean-Pierre Jeunet, Marc Caro
  • Komponist: Angelo Badalamenti
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 6. April 2005
  • Produktionsjahr: 1995
  • Spieldauer: 108 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007W9DIG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.364 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Auf einer ausrangierten Plattform im Meer haust Krank mit seinen geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn. Krank altert rasend schnell, weil er nicht träumen kann. Unterstützt von den Zyklopen entführt er die Kinder aus der Hafenstadt, um sich ihre Träume einzuverleiben. Doch als er das Baby Denrée entführt, machen sich der unglaublich starke One und die neunjährige Miette auf die Suche. Ein utopisch-apokalyptisches Abenteuer jenseits aller Vorstellungskraft beginnt."

Produktbeschreibungen

In einer heruntergekommenen Küstenstadt, in die sich kaum ein Sonnenstrahl verirrt, verschwinden immer wieder auf unerklärliche Art und Weise kleine Kinder. Niemand weiß, wohin sie gebracht werden oder was mit ihnen passiert und noch nie ist eines der Kinder zurückgekehrt.

Hinter den Entführungen steckt Krank, ein Wissenschafter, der auf einer ausrangierten, bizarr umgebauten Bohrinsel im Meer zusammen mit seinen sechs geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn haust. Weil Krank auf Grund eines seltenen Defekts nicht träumen kann, altert er rasend schnell, das einzige, was diesen Prozess zu verhindern mag, sind gestohlene Träume. Eine Truppe zyklopenähnlicher Wesen hilft ihm dabei, Kinder aus den Slums der nahegelegenen Stadt zu entführen, denen dann mittels einer komplizierten Apparatur in Kranks Laboratorium die Träume abgesaugt werden.

Als diese unheimliche Bande den kleinen Denrée in ihre Gewalt bringt, werden sie von dessen älteren Bruder, dem ehemaligen Walfänger One, verfolgt. One besitzt übermenschliche Kräfte, er kann sogar Eisenketten sprengen - eine Kunststück, das er auf Jahrmärkten einem staunenden Publikum vorführt. Doch leider verliert One die Spur der Zyklopen, dafür begegnet er einer Kinderbande. Die Waisenkinder haben sich zusammengeschlossen und trotzen gemeinsam der Gefahr, mit der Zeit haben sie allerlei Tricks gefunden, den Kinderfängern zu entgehen. Miette, die neunjährige Anführerin der Bande, weiß, wo sich die Häscher von Krank versteckt halten, doch sie will das Geheimnis erst preisgeben, wenn One ihnen bei einem Diebstahl hilft.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das warten hat ein Ende! 9. März 2005
Format:DVD
Und man sollte noch betonen, auf diesen Film lohnt es sich zu warten. "Die Stadt der verlorenen Kinder" (1995) ist nach "Delicatessen" (1991) Jean Pierre Jeunets zweiter und mein allerliebster Film. In "Die Stadt der verlorenen Kinder" verzaubert das Regieduo Jeunet/Caro sein Publikum vor Allem durch eine unglaublich tiefgreifende Athmosphäre einer düsteren, vor sich hinmodernden Hafenstadt: kalt, feucht, gotisch, abweisend. Und auf dieses Tableau malen die beiden Regisseure ein farbenprächtiges Kreativfeuerwerk, das nur so strotzt von merkwürigen, surrealen, nahezu grotesken, jedoch liebenswürdigen Charakteren - allesamt äußerst liebevoll und wunderbar dargestellt. Womit wir zu der lobenswerten Leistung der Schauspieler kommen, die es schaffen diese "verschobene" Welt zum Leben zu erwecken, allen voran Jeunets Langzeitbeschäftigter Dominique Pinon (als die Klone), Ronald Perlman (als One - er spielt übrigens die Hauptrolle in Hellboy) oder Daniel Emilfork (Krank).

Und es sind gerade diese liebevoll umgesetzten Ideen, die diesen Film meiner Meinung nach von allem bisher dagewesenen abheben. Dieser Film ist einfach anders, originell, märchenhaft - aber vor allem mit viel Herz! Geradezu unverständlich dagegen ist die bisher sehr stiefmütterliche Behandlung, die dieser Film bisher erfahren hat.

Naja, nicht ganz unverständlich: Menschen, die Jeunets erst durch seine späteren Werke "Die fabelhafte Welt der Amelie" und "Mathilde" kennengelernt haben, werden sich vielleicht mit den früheren Werken des Regisseurs nicht so anfreunden können. Während "Mathilde" - zumindestens für Jeunets Art und Weise - recht nüchtern und "Amelie" auf eine durchaus unkonventionelle Art erzählt ist - rückt in der "Stadt der verlorenen Kinder" das Surreale, das Seltsame - dieses düstere märchenhafte, in den absoluten Mittelpunkt. Was meiner Meinung nach zwar zur Einzigartigkeit und Schönheit dieses Films beiträgt. Allerdings habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es durchaus viele Menschen gibt, die den Film "unrealistisch" (Autsch!) finden :-(.

Zum krönenden Abschluß, muß man noch sagen, dass dieser Film, der einzige Film in der Menschheitsgeschichte ist, der mit einem brachialischem Rölpser endet. Na, dann - Mahlzeit :-D!

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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Torsten TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Auf den ersten Blick bekommt man den Eindruck, als befände man sich in einem 2stündigen Videoclip von Schock-Rocker Marylin Manson. Aber „Die Stadt der verlorenen Kinder" hat weitaus mehr zu bieten, als skurrile Kulissen und abgedrehte Charaktere. Die visuell beeindruckende Fantasy-Groteske der beiden Regisseure Jean Pierre Jeunet („Die fabelhafte Welt der Amelie", „Mathilde - Eine große Liebe", „Alien Resurrection", „Delikatessen") und Marc Caro („Delikatessen") besticht vor allem durch seine originelle und, auf humorvolle Art, abgedrehte Geschichte, sowie einem wahren Bilderbogen aus surrealen, fantastischen Bildern.

Der alternde Wissenschaftler Krank (Daniel Emilfork) entführt zahllose Waisenkinder, auf seine einsame Plattform, mitten im Meer, um Ihre Träume zu stehlen. Da Krank selbst unfähig ist, zu träumen und dadurch rasend schnell altert, erhofft er sich, seinen Alterungsprozess, durch die Kinderträume, stoppen zu können. Als sich bei den entführten Kindern der „Kleine Bruder" Denree, des geistig zurück gebliebenen Riesen One (sehr sympathisch dargestellt durch Ron Perlman „Hellboy", „Der Name der Rose") befindet, macht er sich, mit Hilfe des Waisenmädchens Miette auf, den „Kleinen Bruder" zu retten. Dabei erleben die beiden Protagonisten, sowie die Zuschauer, ein sagenhaftes Abenteuer, welches bislang, in der Filmgeschichte, einzigartig ist.

Die beiden französischen Filmemacher, Jeunet und Caro, entführen den Zuschauer in eine dunkle, post-apokalyptische Welt, die von teilweise recht seltsamen Gestalten bewohnt ist. So wird das Waisenhaus von einem diebischen siamesischen Zwillingspärchen geleitet oder so schuf der Wissenschafter Krank Klone (alle Klone werden von Dominique Pinion gespielt, der in bisher allen Filmen von Jean Pierre Jeunet seinen Auftritt hatte), die alle körperlich erwachsen, aber geistig noch Kleinkinder sind und züchtete sich ein sprechendes Gehirn, welches in einem Aquarium wohnt und unter Migräne leidet. Für die Kostüme der schillernden Figuren konnte man Modeschöpfer Jean Paul Gaultier gewinnen.

Die DVD macht technisch einen recht ordentlichen Eindruck. Das Bild ist, wenn man mal vom Alter des Films absieht, recht sauber und rauschfrei und auch der digitale 5.1 Surround-Sound ist sehr räumlich. Die tolle Musik sorgt, passend zu den jeweiligen Situationen, für die perfekte Atmosphäre. Als Bonus gibt es, neben Cast- und Crew-Infos, nur ein Making-Off, dass allerdings sehr interessant ist.

Fazit: „Die Stadt der verlorenen Kinder" ist eine Perle des modernen Films. Das Meisterwerk von Jeunet und Caro wurde mit mehreren Cesars (französischer Oscar) ausgezeichnet. Die Fantasy Groteske wird ganz bestimmt nicht jedermanns Geschmack treffen, aber wer Lust hat, sich 2 Stunden lang in eine der ungewöhnlichsten Filmwelten entführen zu lassen, der sollte Miette und One auf ihrer Suche nach dem „Kleinen Bruder" begleiten. Eine Anschaffung lohnt sich auf jeden Fall. Diesen Film sieht man sich mehr, als nur einmal an. Garantiert!!!

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigenwillige Fantastik 28. April 2007
Format:DVD
Amélie lässt grüßen, doch taucht sie leider nirgends auf, um in diesen grotesken Albtraum ein Stück französische Romantik zu bringen. Stattdessen besteht die ,gute' Seite aus dem Mädchen Miette, das ihren Bruder aus der ,verlorenen Stadt' retten will, in das Kinder für geheimnisvolle wissenschaftliche Versuche entführt werden. Der einzige, der ihr beisteht, ist ,One', ein ehemaliger Walfänger, der zuletzt als Jahrmarktsathlet gearbeitet hat. Gemeinsam taumeln sie durch die Welt der ,verlorenen Stadt', immer am Rand der Vernichtung, aber auch ganz offenbar von einem guten Geist beschützt, der sie im letzten Moment rettet.
Die Atmosphäre des Films ist skurril-düster und die dargestellte Technik eher die des neunzehnten Jahrhunderts, obwohl es um wesentlich modernere Themen geht. Dieser Widerspruch bleibt unaufgelöst als Kuriosum stehen und erzeugt neben den fast albern gespielten Figuren eine gespenstische, verrückte Grundstimmung. Bleibt die Handlung auch überall nachvollziehbar und klar, die Bewohner der ,verlorenen Stadt' entziehen sich einem verständnisvollen Zugang. Sie sind Wesen ohne Vergangenheit und Zukunft, ohne Vernunft und ohne Mitgefühl. Schon aus diesem Grund verdienen sie es, bekämpft zu werden ...

Wie eine Mischung aus ,Die fabelhafte Welt der Amélie', ,Matrix' und ,Die Insel' mutet dieses Werk von Jeunet an, das unverwechselbar seinen eigenwilligen Stempel trägt. Wer seine übrigen Filme kennt und mag, wird auch ,Die Stadt der verlorenen Kinder' mögen. Der Zugang erschließt sich wie immer durch die Bereitschaft, einer betont individuellen Fantastik zu folgen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
so ein Mist
selten so einen blöden film gesehen
die handlung ist unintressant
besteht aus unzusammenhängenden bildern
ja ein paar kinder sind irgendwo einer bricht... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Tuvok veröffentlicht
Surrealistische Szenarien, alptraumhafte Gestalten, düstere...
Dass dieser Film vielleicht von Zuschauern, gerade wegen seiner ungewöhnlichen Darstellung und Geschichte geschätzt wird, verdient durchaus seine Berechtigung. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Emilia Galotti veröffentlicht
Surrealistisches Märchen
"Stadt der verlorenen Kinder" ist ein surrealistisches Märchen und visueller Rundumschlag vom genial/schrägen Regieduo Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2010 von Rumpelstilz
Verstörend, komplex, bizarr - und absolut genial!
One, der einsame Kraftmensch, hat nur zwei Menschen, die ihm etwas bedeuten. Der eine ist sein Mentor, legt ihm die Ketten an und führt ihn von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von Stefan Erlemann
skurriles Filmvergnügen
Hier präsentiert sich ein französischer Fantasyfilm, der durch Skurrilität zu bestechen weiss. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Mehmet
Die Kleinen Erwachsenen
Die Handlung ist leicht zu beschreiben, deshalb beziehe ich mich auf die Stimmung und Charaktere:
Die Darsteller von Krank, Miette und One sind sehr überzeugend, und ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2009 von Tina Weiss
Die Stadt der verlorenen Kinder - Düstere Romantik
Die Stadt der verlorenen Kinder bietet düstere Romantik mit einem Schuss Humor. Von der Ausstattung her wunderbar, ebenso die Schauspieler (Ron Perlman, die Kinder ...). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von Per Heiterer
überflüssig
dies ist der vierte Film von Jeunet, den ich mit großen Erwartungen gesehen habe und ich bin absolut enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juni 2008 von soundexplorer
Sehr bizarrer Mix - hat mich aber irgendwie doch nicht ganz...
Bei aller Liebe zum Fantasy-Genre, "Die Stadt der verlorenen Kinder" halte ich ein wenig für zu überladen mit Effekten und skurrilen Personen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2008 von Amigo Del Sol
Kultfilm!
Dieser Film ist zugegebenermaßen etwas anders als die "Amelie" oder "Delicatessen" aber ebenfalls sehr liebevoll gemacht und sehr spannend. Ein absoluter Kultfilm!
Veröffentlicht am 14. Mai 2008 von M. Balcu
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