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Die Stadt hinter dem Strom Taschenbuch – 1996

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Suhrkamp (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518390619
  • ISBN-13: 978-3518390610
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,5 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 302.391 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Stadt hinter dem Strom
OA 1947 Form Roman Epoche Moderne
Hermann Kasack schrieb mit Die Stadt hinter dem Strom eines der wichtigsten Werke der so genannten inneren Emigration.
Entstehung: Der Roman entstand in zwei Abschnitten 1942–44 sowie 1946 und erschien zunächst als gekürzter Vorabdruck im Berliner Tagesspiegel. Schreibanlass waren nach eigenen Angaben des Autors zwei visionäre Träume aus den Jahren 1941 und 1942.
Inhalt: Held des Romans ist der Alt-Orientalist Dr. Robert Lindhoff, der mit dem Zug in eine namenlose Stadt hinter dem Strom reist – eine Anspielung auf den klassischen Weg in das Schattenreich –, die mit ihren zerstörten Häusern und ärmlichen Bewohnern an das Nachkriegsdeutschland erinnert. Robert begegnet dort Menschen aus seiner Vergangenheit, die er für tot gehalten hatte. Von der allmächtigen Präfektur erhält er den Auftrag, die freie Stelle als Archivar und Chronist anzutreten und so gewissermaßen das »Gedächtnis der Stadt« zu sein. Die Anzeichen häufen sich, dass es sich nicht um eine normale Stadt, sondern um ein Jenseitsreich handelt, aus dem nach Auskunft von Roberts Führer, dem Maler Katell, noch niemand entfliehen konnte. Die Menschen führen dort sinnlose, mechanische Tätigkeiten aus und stehen offenbar unter der Autorität einer geheimnisvollen Macht. In einer Begegnung mit seiner früheren Freundin Anna erkennt Robert, dass er sich als einziger Lebender unter Toten befindet. Seine Aufgabe ist es offenbar, »Zeugnis für das Erlebte abzulegen, Botschaft zu geben, Austausch zwischen hüben und drüben«. Obwohl Robert gar nicht dazu kommt, seine Chronistentätigkeit aufzunehmen, sondern zunehmend verstört in der Stadt herumwandert, ist sein Buch auf magische Weise bereits geschrieben, als er von seiner Tätigkeit beurlaubt wird. Robert bringt jedoch nicht den Mut auf, ins wirkliche Leben zurückzukehren, wo inzwischen der Krieg die Vision eingeholt hat und die Städte in Trümmern liegen, sondern bleibt im Zug sitzen, liest aus seiner Chronik vor und wird »Robert, der Reisende«. Das Buch, das er mit sich führt, ist leer, doch für ihn in der Vision bereits geschrieben. Am Ende stirbt Robert in dem Zug, der ihn eigentlich zurück ins Leben bringen sollte und ihn nun abermals, diesmal als Gestorbenen, über die Brücke ins Jenseitsreich bringt, womit der Roman an seinen Anfang zurückkehrt. Die Chronik wirft der bereits tote Robert in den Strom, der die Grenze zwischen den Reichen markiert, und löscht somit auch – vergleichbar dem Übertritt über den Fluss Lethe – die Erinnerung aus.
Aufbau: Die Stadt hinter dem Strom ist ein allegorischer Roman, der durch das Hauptmotiv der Jenseitswanderung eines Lebenden, die Figurenkonstellation, Begriffe wie »Hölle« und »Purgatorium« und nicht zuletzt durch explizite Vergleiche auf die Göttliche Komödie (1321) von R Dante Alighieri als Referenztext verweist. Dieser Bezug ermöglicht es Kasack, die Grenzerfahrung des Kriegs und der Zerstörung Deutschlands auf einer figurativen Ebene als Zustand der Hölle und des Fegefeuers darzustellen, auf den nach dem Gesetz der Wandlung vielleicht das Paradies folgen kann. In den Berichten der Stadtbewohner, die von ihren Erlebnissen in einem »Inferno der Brutalität« sprechen, verarbeitet Kasack als einer der ersten deutschen Autoren die Erfahrung der Konzentrationslager.
Wirkung: Der Roman hatte gleich nach seinem Erscheinen großen Erfolg und war das herausragende literarische Ereignis der »Stunde Null« in Deutschland. Schon in den 1950er Jahren wurde er in zahlreiche Sprachen übersetzt. E. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Kasack, Hermann dt. Schriftsteller *24.7.1896 Potsdam, †10.1.1966 Stuttgart Die Stadt hinter dem Strom, 1947 Hermann Kasack gehört zu den führenden Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur. Sein Werk, in dem er Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu geben versucht, stützt sich auf den Existenzialismus und auf asiatische Philosophie. Der Arztsohn studierte ab 1915 in Berlin und München Germanistik und Nationalökonomie, nachdem er aus gesundheitlichen Gründen von der Teilnahme am Ersten Weltkrieg befreit worden war. Ab 1920 arbeitete er zunächst als Lektor und wurde schließlich Direktor des Kiepenheuer-Verlags in Potsdam. Nach einer Tätigkeit beim S. Fischer Verlag in Berlin wurde er 1927 freier Schriftsteller und Rundfunkautor. 1933 erhielt er Vortragsverbot, blieb jedoch in Deutschland und war darauf angewiesen, dass seine Frau die Familie ernährte. Erst 1941 gelang es Kasack, wieder Arbeit zu finden, als er die Nachfolge von Oskar Loerke als Lektor beim S. Fischer und späteren Suhrkamp Verlag antrat. Kasack gehörte 1948 zu den Mitbegründern des PEN-Zentrums und war 1953-63 Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Neben seinem Hauptwerk, dem Roman Die Stadt hinter dem Strom, verfasste er Lyrik, kürzere Prosatexte und einige Dramen, wobei sich sein Stil vom Spätexpressionismus hin zu formaler Strenge und Klarheit des Ausdrucks entwickelte. Biografie: H. John (Hrsg.), Hermann Kasack. Leben und Werk, 1994 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. August 1999
Format: Taschenbuch
die geschichte eines mannes, der in eine fremde stadt berufen wird, um dort die stadtchronik zu schreiben - er findet zunächst vieles in dieser stadt unverständlich und geheimnisvoll, begegnet anderen menschen, auch seiner ehemaligen geliebten anna - und erkennt schliesslich, an welchem ort er sich befindet und was seine aufgabe ist. spannend geschrieben, gute gedanken und bilder - das buch macht nachdenklich, zeigt grössere zusammenhänge auf und gibt mut, das leben jedes einzelnen nicht als sinnlos und bedeutungslos zu sehen, verantwortung zu übernehmen im denken und handeln. ich habe "die stadt hinter dem strom" vor 25 jahren zum erstenmal gelesen - und bin noch immer beeindruckt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von O. Posdzech am 2. Januar 2012
Format: Taschenbuch
Dieses Buch half mir nach einer schweren Krankheit, mich wieder dem Leben zuzuwenden.

Wir beobachten mit der Hauptperson Robert eine Schattenwelt, in der Menschen nur noch sinnlose Dinge tun, und dabei wider Willen doch auf bestimmte Art wahrhaftiger werden. Es handelt von Selbstbetrug, von den vielen Spielarten, mit denen wir uns selbst immer wieder in die Tasche lügen. Und es handelt von größeren ewigen Kräften und Wahrheiten, in deren Anblick dies alles sich selbst demaskiert. Dies alles liest sich spannend, da man gemeinsam mit der Hauptgestalt diese Welt erst nach und nach entdeckt - auch wenn man ihr manchmal vor allem im ersten Teil auf fast quälende Art in der Erkenntnis voraus zu sein scheint.

Die Stadt hinter dem Strom ist ein zutiefst menschliches Buch. Beim Miterleben all der Ausflüchte und Ausweichmanöver der Protagonisten vor der Wahrheit entstand in mir selbst gleichzeitig ein immer stärkeres Dankbarkeitsgefühl für das, was in diesem Werk durch seine Auslassung beschrieben wird: Das Wunder und das Geschenk, das Leben leben zu dürfen. Man wird sich durch dieses Buch des Lebens bewusst.

Für mich ist "Die Stadt hinter dem Strom" einer der ganz großen zeitlosen Romane der deutschen Literatur. Berührend, bildend und weise.
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Von Leser111 am 24. November 2014
Format: Taschenbuch
Der Roman wurde zwischen 1942 und 1946 geschrieben. Das Werk ist surrealistisch, der Strom ist die Grenze zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, die Stadt befindet sich im Jenseits. Robert reist mit dem Zug in diese Stadt im Jenseits und trifft dort auf Verwandte und Bekannte, die bereits verstorben sind, um sie am Ende des Romans auf gleichem Weg wieder zu verlassen. Der gesamte Roman besteht aus realistischen Handlungen, die im Jenseits stattfinden, hinterfragt den Sinn des Lebens und das alltägliche Tun des modernen Menschen. Der Schreibstil ist mit dem von Franz Kafka zu vergleichen, was nicht verwundert, da Beide surrealistische Werke zu Papier gebracht haben.
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