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Die Stadt der fallenden Engel: Roman
 
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Die Stadt der fallenden Engel: Roman [Gebundene Ausgabe]

John Berendt , Matthias Müller
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 430 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866120915
  • ISBN-13: 978-3866120914
  • Originaltitel: The City Of Falling Angels
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 156.338 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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John Berendt
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Nie war Venedig verführerischer als in Berendts begnadeten Händen."Kirkus Reviews

Kurzbeschreibung

Am Abend des 29. Januars 1996 brennt kurz vor Beendigung der Renovierungsarbeiten Venedigs berühmtes Opernhaus La Fenice unter mysteriösen Umständen bis auf die Grundmauern nieder. Die Frage, ob es Brandstiftung war oder ein Unfall, erhitzt die Gemüter. Als John Berendt zu recherchieren beginnt, entdeckt er, dass sich hinter den eleganten Fassaden Venedigs Skandale und unzählige Intrigen verbergen. Immer tiefer dringt er ein in die über tausendjährige Geschichte und führt den Leser in prächtige Palazzi von malerischer Dekadenz. Ebenso faszinierend ist die bunte Reihe von ausgefallenen Persönlichkeiten, die Berendt beschreibt: einen berühmten Glasbläser und einen rebellischen Maler, die Nachfahren der legendären Dogen, undurchsichtige Unternehmer, Politiker und die Mäzenin Peggy Guggenheim. Sie verbindet vor allem eins – die Liebe zu Venedig.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
... der Rhythmus der Lagune, der Rhythmus des Wassers, der Gezeiten, der Wellen... Der Rhythmus von Venedig ist wie das Atmen», heißt es im Prolog von diesem Buch. Und so führt uns Jochen Behrendt ein in diesen Rhythmus

der Lagunenstadt, reist mit dem Leser durch die Winkel und Gassen Venedigs, lüftet die Geheimnisse hinter den Mauern prächtiger Palazzi und offenbart das wahre Gesicht einer der faszinierendsten und am wenigsten greifbaren Städte der Welt.

Alles beginnt am 29. Januar 1996, als zum Schrecken der Venezianer und von Musikfans in aller Welt das weltberühmte Opernhaus «La Fenice» bis auf die Grundmauern niederbrennt. Die Frage, ob es sich um einen Unfall oder um Brandstiftung gehandelt hat, erhitzt dabei bis heute die Gemüter. Drei Tage später kommt Berendt in die noch unter Schock stehende Stadt und versucht, die mysteriösen Hintergrunde des Feuers zu recherchieren.

Immer tiefer dringt er dabei ein in die Stadt am Canal Grande, wie in einem Crescendo spürt der Leser, wie die Geschichten und Legenden Venedigs, die Mythen und Märchen auch den Autor selbst immer tiefer in ihren Bann ziehen. «Es leuchtete ein, dass Menschen, die in Venedig leben, viel über Venedig reden, da es schließlich in Venedig immer um Venedig geht», merkt Berendt schon relativ früh in seinem Werk an. Dass es sich dabei um ein Sachbuch und nicht um einen Roman handelt, vergisst der Leser schnell - so sinnlich ist das Buch geschrieben, so poetisch und erzählgewaltig.

Die eigentlichen Protagonisten in «Stadt der fallenden Engel» sind dabei die ungewöhnlichen Persönlichkeiten, die Berendt während seiner Zeit in der Lagunenstadt trifft. Graf Girolamo Marcello etwa, den berühmten Glasbläser Signor Seguso, den rebellischen Künstler Ludovico de Luigi oder auch Fiat-Chef Giovanni Agnelli. Auf die Frage, welcher dieser Menschen bei ihm den größten Eindruck hinterlassen hat, antwortete John Berendt in einem Interview: «Ich habe keinen Favoriten, aber Graf Girolamo Marcello hat sicherlich starke Erinnerungen hinterlassen, er ist ein äußerst begabter Kommentator, von dem ich viele Zitate benutzen konnte.»

Ein wunderschönes Buch mit viel exotischem Charme!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
John Berendts Buch "Die Stadt der fallenden Engel" zieht den Leser mitten hinein in das Venedig jenseits des Canale Grandes und des Markusplatzes und lässt damit beim Leser eine kaum zu stillende Sehnsucht zurück -- ihm ist ein wunderbares und verführerisches Buch gelungen, nach dessen Lektüre man am liebsten alles stehen und liegen lassen würde und Venedig besuchen möchte...

Berendt beschließt unmittelbar nach dem Brand des Opernhauses "La Fenice" im Januar 1996 nach Venedig zu ziehen, um die Stadt, die er von vielen Aufenthalten gut zu kennen glaubt, noch intensiver zu entdecken. Er nimmt Quartier bei einem amerikanisch/englischen Ehepaar, das schon lange in Venedig lebt und Teil der venezianischen Gesellschaft geworden ist. Das erweist sich als Glücksfall, denn so hat Berendt quasi eine Eintrittskarte in den innersten Zirkel der tonangebenden Bürgerschaft, denn ihm - dem Fremden - geben sie gerne Auskunft über die Stadt, das Lebensgefühl und nicht zuletzt über die vieldiskutierten Ursachen für den Brand des Opernhauses. So wird Berendts Aufenthalt in Venedig zu einer spannenden, fast kriminalistischen Spurensuche. Gleichzeitig wandelt er auf den Pfaden der fast tausendjährigen Geschichte Venedigs und kommt den Menschen, die bis heute die Geschicke der Stadt mitbestimmen, nahe. Berendt trägt keine rosarote Brille, ihm bleiben die Intrigen und Machtspielchen, der fast provinzielle Charakter des inneren Stadtgefüges nicht verborgen. Und doch ist dieses Buch eine einzige Liebeserklärung an Venedig!

John Berendt versteht es, ungeheuer kenntnisreich und elegant zu erzählen, eine fast sinnliche Nähe zum Leser zu schaffen und ihn einfach mit zu nehmen in das Labyrinth einer Stadt, die voller Geheimnisse und Schönheiten ist. Und gleichzeitig erweist er sich Plauderer und Flaneur, dem man auch ein wenig Klatsch gerne verzeiht, da er um die üblichen Klischees einen weiten Bogen macht. "Die Stadt der fallenden Engel" ist ein ganz besonderes Buch, das vor oder nach einer Venedigreise Pflichtlektüre werden sollte!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ruphus
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist wieder einmal der beste Beweis dafür, dass jenseits des großen Teiches selbst bei der Intelligenzia der Horizont bei Burger und Times-Magazine endet und man daher amerikanische Autoren einfach meiden sollte ;-)
Schade eigentlich, denn letztlich bieten mystisches Venedigflair und seine tausend Jahre Geschichte von Aufstieg, Dekadenz und Fall eigentlich ein Füllhorn an geschichtlichen Anknüpfungspunkten, um daraus spannende Geschichten zu stricken. Leider parliert der Autor darin aber nur zu Anfang einigermaßen, der Rest könnte man am Treffensten als "Frauenroman" von Männerhand bezeichnen, denn der Autor schafft es in unnachahmlicher Weise, typischen Frauenklatsch und -tratsch von sinnlos ins Unendliche aufgeblähten Nebensträngen und unübersichtlich vielen Handlungsfiguren derart langweilig technisch wie ein Geschichtsbuch runterzuerzählen, dass dabei trotz kitschigster Liebeswirrungen ungefähr die Romantik eines 0,2l-Wasserglases (kohlensäurearm) entsteht ;-) was tendenziell zwar gut ist, aber man fragt sich, warum man das überhaupt alles lesen soll.
Komischerweise stammen alle der o. g. Protagonisten ausnahmslos aus dem US-Amerikanischen Künstlermilieu, wobei Kunst und USA an sich ja schon ein Oxymoron an sich darstellen ;-). Damit vergibt der Autor leider jegliche Chance des Lokalbezuges und Venedig wird zu einem -wenn auch pretenziös geschilderten - Kulissendasein verdammt. Da hatte wohl einer keine Chance, mal über den Tellerrand seiner Cocktailabende in der New Yorker Society zu sehen ;-) In der als "venezianisch" beschriebenen Gesellschaft erkenne ich jedenfalls eher das seichte Gesicht der angloamerikanischen Burgeoasie der 70er Jahre, wie man sie als schlechtestes Klischee aus Doris-Day-Filmen kennt ;-)

Kurz und gut, wer abends was zum Enschlafen braucht, hat hier ne Anschaffung fürs Leben getätigt, denn nach einer Seite fallen einem automatisch die Augen zu ;-) Dieses Buch schlägt da selbst das in dieser Hinsicht legendäre "Nachtzug nach Lissabon" um Längen ;-) ansonsten: nicht wirklich lesenswert.

Einen zweiten Stern gibt es lediglich für die sprachlich angenehme Übersetzung, die erfreulicherweise mal deutlich über dem sonst bei Büchern dieser Art üblichen Bottroper-Trinkhallenplatt angesiedelt ist ;-)

...und als Reiseroman ist es auch nicht zu empfehlen. Ich jedenfalls werde meine nächste Venedigreise mit dem unguten dumpfen Gefühl antreten, dass rund 80% der venezianischen Nobilitas eigentlich aus in 2. Genertation eingewanderten US-Amerikanern besteht - welch Vorstellung - *grusel* und mir dann dazu doch lieber Donna Leon geben - so platt die Geschichten auch sind, da spielen wenigstens mal n paar Italiener mit ;-)
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