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Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz [Gebundene Ausgabe]

Walter Moers
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (486 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2007 Zamonien
Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Lesen ein letztes Abenteuer ist, wo einen Bücher nicht nur spannend unterhalten oder zum Lachen bringen, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, für das Lesen derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben! Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

Wird oft zusammen gekauft

Die Stadt der Träumenden Bücher: Ein Roman aus Zamonien von Hildgunst von Mythenmetz + Das Labyrinth der Träumenden Bücher: Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 13. (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492045499
  • ISBN-13: 978-3492045490
  • Größe und/oder Gewicht: 24,6 x 18,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (486 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.025 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Er ist der geistige Vater von "Käpt'n Blaubär" und "Kleines Arschloch". Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, hat weder Kunst studiert noch eine grafische Ausbildung genossen. Dennoch gehört er seit 1985 zu den besten deutschen Comicautoren. 1994 erhielt er für das Konzept der TV-Sendung "Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn" den renommierten "Adolf-Grimme-Preis". Im gleichen Jahr bemühte sich das Landesamt für Jugend und Soziales, eines der "Kleines-Arschloch"-Bücher auf den Index zu setzen. Ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich der Zeichner mit Werken wie "Die Stadt der träumenden Bücher" auch als Autor von Romanen und Erzählungen etabliert. Die Leser lieben seine Geschichten aus Zamonien, dem Kontinent der Fantasie - und des Humors, natürlich.

Produktbeschreibungen

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Falls Sie sich schon einmal gefragt haben, womit sich Walter Moers, Schöpfer von ”Das kleine Arschloch” und ”Käpt’n Blaubär” in seiner knapp bemessenen Freizeit beschäftigt: Er übersetzt zamonische Literatur ins Deutsche. Soeben erschienen ist Die Stadt der Träumenden Bücher, ein autobiographisches Werk des legendären Hildegunst von Mythenmetz, dessen ”Mythenmetzsche Abschweifung” bereits in Ensel und Krete viele Leser an den Rand des Wahnsinns getrieben hat -- und darüber hinaus.

Hildegunst ist als junge Großechse auf der uneinnehmbaren Lindwurmfeste aufgewachsen, einem Ort, an dem jeder davon träumt, einmal ein ganz großer Schriftsteller zu werden und zu diesem Zweck von den Eltern mit einem ”Dichtpaten” ausgestattet wird. Hildegunsts Abenteuer nimmt seinen Anfang, als sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler das Zeitliche segnet und ihm ein Manuskript hinterlässt, das es in sich hat: Nur zehn Seiten umfasst es, aber es ruft beim Leser eine Vielzahl stärkster Empfindungen hervor wie kein anderer Text der zamonischen Literaturgeschichte.

Leider kennt Hildegunst den Namen des Autors nicht, denn Danzelot hatte die Erzählung von einem angehenden Schriftsteller erhalten und diesem empfohlen, sein Glück in der Bücherstadt Buchhaim zu versuchen. Und so macht sich Hildegunst auf den Weg in die Stadt der Träumenden Bücher, wo an jeder Straßenecke finstere Antiquariate auf Kunden lauern, magisch begabte Buchimisten ihr Unwesen treiben und auch sonst zahllose Gefahren die dem ahnungslosen Bücherliebhaber drohen ...

Um es gleich zu sagen: Moers’ Übersetzung aus dem Zamonischen ist vorzüglich gelungen. Mit großer Sprachgewalt beschwört er die exotische Bücherstadt mit all ihren merkwürdigen Lebensformen herauf. Ob gepanzerte Bücherjäger, Nebelheimer Trompaunenkonzerte oder Katakomben voller Erstausgaben und ”Gefährlicher Bücher” -- das vorliegende Werk ist eine Großtat der Völkerverständigung. Nicht nur die gekonnt ins Deutsche gerettete Makrostruktur des Buches und die zahllosen Illustrationen legen Zeugnis ab von Moers’ Kunst, auch im Detail hat er Herausragendes geleistet. Überaus staunenswert sind vor allem die herrlichen Alliterationen in Sätzen wie ”Eine Weile lauschte ich den beängstigenden Lauten der Labyrinthe ...” -- man kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Die Stadt der Träumenden Bücher ist ein Roman, der auch in Buchhaim für größtes Aufsehen sorgen würde, und das will etwas heißen! --Hannes Riffel

Pressestimmen

»Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die zu haben ist.« Die Welt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
238 von 250 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an die Literatur 18. April 2006
Format:Taschenbuch
Manchmal bekommt man ein Buch in die Hand dem man eher skeptisch gegenüber steht. Man überlegt lange ob man es kaufen soll, aber irgendwie lässt es einen nicht mehr los. Man gibt sich einen Ruck und zahlt den Preis, nimmt es mit nach Hause und fängt an zu lesen. Und plötzlich ist man da. Mitten drin. In diesem Fall Mitten in Zamonien. Man begleitet den (Anti-)Helden der Geschichte auf seiner Reise, teilt seine Aufregung als er sich auf den Weg macht, seinen Enthusiasmus, als er in der Traumstadt einer jeden Leseratte ankommt, seine Verzweiflung als aus dem Traum ein Albtraum wird. Man möchte ihm Warnungen zurufen, wenn sich abzeichnet das etwas Schreckliches geschehen wird, man möchte an seiner Seite kämpfen, sehen was er sieht, riechen was er riecht, fühlen was er fühlt... und plötzlich... tut man es. Während des Lesens hatte ich immer den Geruch alter Bücher in der Nase, eine leichte Gänsehaut hatte sich auf meinen Armen breit gemacht (nein, mir war nicht einfach nur kalt) und mein Herzschlag passte sich unwillkürlich dem Erregungsgrad von Hildegunst (dem Helden) an.
Schon lange hat es kein Buch mehr geschafft, mich so gefangen zu nehmen. Nicht nur die Geschichte, der Plot um Neudeutsch zu sprechen, sondern auch die Sprache, die Bilder (es gibt jede Menge Illustrationen im Buch), das große Ganze hat mich in seinen Bann gezogen, mich mit Haut und Haar aufgesaugt und erst beim Umblättern der letzten Seite wieder ausgespuckt.
Im Klappentext steht: "Es ist die größte, schönste Liebeserklärung an das Lesen und die Literatur, die in diesem Jahr zu haben ist." Das ist es wirklich!!!
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89 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie vielgestaltig die Welt Zamoniens ist, weiß man seit "Die 13  Leben des Käpt'n Blaubär". "Die Stadt der Träumenden Bücher" greift sich aus diesem Universum einen Ort heraus, der dem Leser bislang noch unbekannt ist: Buchhaim, eine Stadt in der sich alles nur um Bücher dreht. Moers stattet diese Welt mit so ziemlich allem aus, was das Leserattenherz begehrt. Jede Facette der literarischen Welt findet in Moers' Buchhaim ihre Entsprechung und genau deswegen werden wohl alle, die Bücher lieben, auch "Die Stadt der Träumenden Bücher" lieben.

Doch es ist nicht nur die Grundidee Buchhaims, die zu überzeugen weiß. Moers glänzt wie schon in vorangegangen Werken auch hier wieder mit einer unbeschreiblichen Liebe zum Detail und mit einer schier unerschöpflichen Phantasie in der Namensgebung. Absurde Romantitel, ulkige Autorennamen – für Moers alles kein Problem. Und so schmunzelt man immer wieder über Namen wie Dölerich Hirnfidler, Sanotthe von Rhüffel-Ostend oder T.T. Kreischwurst.

Auch der Einfallsreichtum, mit dem Moers die verschiedenen Epochen der zamonischen Literaturgeschichte entwirft, ist äußerst faszinierend und hochgradig unterhaltsam. Da gibt es beispielsweise den sogenannten Gagaismus, eine Bewegung der zamonischen Literatur, in der man Sprachfehler als besonderes Stilmittel verwendete. Für Moers ist keine Idee zu absurd. Alles fügt sich zu einem liebenswert-ulkigen Gesamtbild zusammen. Locker erzählt, stets unterhaltsam und ein wahres Lesevergnügen.
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom ORM durchdrungen!!! 12. September 2004
Von J. Seibold VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
"Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers" ist ein über zehntausend Seiten umfassendes Werk des zamonischen Schriftstellers Hildegunst von Mythenmetz, von dem Walter Moers eine Übersetzung aus dem Zamonischen in unsere Sprache unter dem Titel "Die Stadt der Träumenden Bücher" veröffentlichte.
Hildegunst von Mythenmetz erzählt hierin, wie er sich auf die Suche nach dem Urheber eines genialen Manuskripts machte und aus diesem Grund in die Stadt Buchhaim kam. Er erzählt wie er durch eine Intrige in die Katakomben der Stadt kam und sich dort auf der Suche nach dem Ausgang immer mehr verirrte und daurch immer tiefer hinabstieg.
Er begegnete dort den seltsamsten Geschöpfen: Üble Lebewesen von abgrundtiefer Hässlichkeit und zerstörerischer Wut, mörderischen Bücherjägern, freundlichen Buchlingen, Lebenden Büchern, Insekten jedweder Art und noch vielem mehr; bis er sogar dem gefürchtetsten Geschöpf der Katakomben gegenübersteht: Homunkoloss, der Schattenkönig.
Der Erzählstil ist absolut berauschend und man blättert von einer Sucht befallen weiter und weiter, um das Ende des Buches zu erfahren. Dies alles, um am Schluß erschreckend festzustellen, daß die Geschichte zu Ende ist und man bereits beim Zuklappen des Buches die ersten Anzeichen von Entzugserscheinungen bemerkt. Um sich davon langsam zu befreien, muß man die Geschichte entweder nochmal lesen oder noch mehrmals das Werk durchblättern um die darin befindlichen, auf den Text bezogenen Zeichnungen Walter Moers als langsamen Ausklang auf sich wirken zu lassen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Eintauchen im Zamonien
Eintauchen im Zamonien und einfach der Fantasie freien Lauf lassen. In Buchhaim fühlen sich Leser wohl, dank Hildegunst von Mythenmetz, die einem Manuskript, das sie geerbt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Tagen von Luna veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles fantasievolles Buch!
Ich habe es fast an einem Stück durchgelesen. Spannend und seehr fantasievoll. Nicht nur für Jugendliche empfehlenswert! 5 Sterne dafür.
Vor 3 Tagen von C. Huber veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Was soll man zu einem Moershörbuch sagen.....
Es ist ein gelungenes, fesselndes Hörbuch. Vielleicht im Moers Ranking die Nummer zwei nach "Rumo". Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von HellBoy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn man erstmal "drin" ist...
Ein weiteres Mal nahm mich Walter Moers mit auf eine spannende, komische, traurige, faszinierende Reise. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Theresa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hildegunst von Mythenmetz
der begnadete lindwurm-autor erzählt wortgewandt und anschaulich, wie er das orm erwirbt, die schrecklichen buchlinge und den schattenkönig trifft und schließlich... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Stephan Biester veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Holzzeit...
Nie hätte ich gedacht, dass der Erfinder des "Kleinen A..." so etwas phantastisches schreiben könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kaktee veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Handlung nimmt spannenden Verlauf
Es fängt recht zäh an, wobei in diesen Passagen Stellen dabei sind, bei denen ich wirklich herzhaft lachen musste. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von rater veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine Hommage ans Lesen und Schreiben - Neues aus Zamonien
Hildegunst von Mythenmetz, ein Lindwurm von der Lindwurmfeste und angehender
Dichter, erbt von seinem Dichtpaten ein Manuskript. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Frank Hegermann veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Grandios aber leider gar nicht so originell...
Grandios. Ich fand es war eines der besten und originellsten Bücher seit langem. Bis ich "der Club Dumas" von Perez-Reverte entdeckt habe... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von A. Ciccarese veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Zamonien
Man muß schon den Mut haben, sich drauf einzulassen, aber dann packt es einen und man liest es ohne Unterbrechung durch. Habe selten so gelacht !! Das Taschenbuch ist wg. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Gabi Waldecker veröffentlicht
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