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am 15. August 2012
Ich bin der Typ Leser, der so gut wie nie etwas in einer Bücherei ausleiht, da ich alle Bücher gerne in meinem Regal stehen haben möchte. Keine Ahnung wieso es bei diesem hier anders war, jedenfalls hat meine Mutter das aus der Bücherei mitgebracht und ich hab aus Jucks angefangen zu lesen. Und schwubs war ich drin im Abenteuer.

Abenteuer-Romane habe ich davor noch nie gelesen, doch das wird sich nach diesem Buch höchstwahrscheinlich ändern. Denn dieses Buch hier habe ich förmlich verschlungen. Thiemeyer's Schreibstil ist flüssig zu lesen und diese Welt, die er beschreibt, einfach nur toll. Mit wundervollen Worten schafft er es, dass ich mich in diese Welt hineinvesetze und hautnah im Abenteuer dabei bin. Die vielen Ideen, die der Autor in dieses Buch packt, wurden alle wunderbar umgesetzt und er verpackte Historik zusammen mit neuartigen Geschöpfen und andere Dingen in einen einzigartigen Roman.

Alle Charaktere sind klasse skiziert, haben ihre Ecken und Kanten und sind schnell in mein Herz eingezogen. Ich bin schon furchtbar gespannt, was sie noch so erwarten wird.
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am 13. Mai 2012
"Canon del Colca", las Oskar. "Dreitausend Meter."
"Die tiefste Schlucht der Erde", sagte Humboldt. "Zumindest, wenn man den Landvermessern trauen darf. Der Canon ist das Ziel unserer Reise."
"Peru", sagte Oskar. "Was wollen Sie denn dort?"
"Es gibt eine Legende in dieser Gegend", sagte Humboldt und wandte sich seinem Arbeitstisch zu. Er öffnete eine Schublade und fing an, darin herumzuwühlen.
"Alte Schriften berichten von den so genannten Regenfressern. Es heißt, sie seien mächtige Zauberwesen, denen es gelungen sei, die Fesseln der Schwerkraft zu zerschneiden und wie Vögel den Himmel zu beherrschen."
(S.51)

Die Geschichte der Abenteurer beginnt im Berlin des 19. Jahrhunderts. Der Straßenjunge und Taschendieb Oskar Wegener hat sich für seinen nächsten Diebstahl den falschen ausgesucht: Carl Friedrich von Humboldt. Angeblich ein unehelicher Sohn von Alexander von Humboldt.
Doch anstatt Oskar der Polizei zu übergeben macht Carl Friedrich ihm ein Angebot: Oskar soll sein Diener werden. Doch das ist noch nicht alles, er soll gemeinsam mit Carl Friedrich, Eliza, einer weißen Voodoo-Priesterin, Humboldts Nichte Charlotte und dem Kiwi Wilma auf eine Expedition nach Peru gehen. Auf der Suche nach den Regenfressern...

Wahnsinn - was für ein Buch. Irgendwie bin ich immernoch ziemlich geflasht.Bis jetzt habe ich ja wirklich weniger Abenteuerromane gelesen, weil ich einfach dachte, dass mir dieses Genre überhaupt nicht liegt, aber Thomas Thiemeyer hat mich mit "Die Stadt der Regenfresser" vom Gegenteil überzeugt.

Thiemeyers Schreibstil ist angenehm und sehr flüssig zu lesen. Er beschreibt die Handlungsorte und Ereignisse detailgetreu und schafft es der Geschichte mit seinen Worten Leben einzuhauchen und Tiefe zu verleihen.
Die Beschreibungen sind wirklich gelungen, egal ob es sich um Humboldts Haus samt Forschungslabor, die Reise durch Peru oder auch die Stadt in den Wolken handelt.

Ebenfalls versteht der Autor es die Spannung konstant auf einem Level zu halten. Immer wieder treffen wir auf neue interessante Charaktere, Abenteuer und überraschende Wendungen. Zum Verschnaufen bin ich bei diesem Buch wirklich nicht gekommen und habe es in zwei Tagen verschlungen.

Faszinieren und bezaubern konnten mich auch die Charaktere. Carl Freidrich von Humboldt, Eliza, Charlotte und Oskar sind unverwechselbare Charaktere mit interessanten Hintergründen und Lebensläufen. Wobei, da kommt bestimmt noch einiges in den Folgebänden, denn Herr Thiemeyer hat sein gesamtes Pulver noch nicht verschossen.
Und ich erhoffe mir, dass die Beziehungen der Protagonisten zueinander noch etwas vertieft werden, denn sowohl Oskar und Charlotte, als auch Carl Friedrich und Eliza scheinen sich sehr gerne zu haben.
Wilma, die kleine Kiwi-Dame, darf aber auch nicht vergessen werden - ich habe sie in mein Herz geschlossen und hoffe, dass auch sie in den nächsten Abenteuern wieder dabei ist.

Jetzt heißt es für mich noch warten, denn ich habe "Die Stadt der Regenfresser" als Taschenbuchausgabe gelesen, und werde aus optischen Gründen jetzt auch noch auf die Taschenbuchausgaben von "Der Palast der Poseidon" und "Der gläserne Fluch" warten.

Wenn ihr spannende Abenteuer mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren liebt, kann ich euch die "Chroniken der Weltensucher" nur ans Herz legen!
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am 21. Mai 2016
Carl Friedrich von Humboldt ist ein illegitimer Sprössling des berühmten Forschers Alexander von Humboldt - zumindest behauptet er dies. Von Humboldt hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinem Vater nachzueifern und dessen nicht abgeschlossene Expeditionen zu vollenden. Der junge Oskar Wegener - ein Straßenkind und Dieb - stößt durch Zufall auf von Humboldt, der ihm daraufhin das Angebot macht, für ihn zu arbeiten und an einer Expedition teilzunehmen. Zusammen mit von Humboldt, dessen Nichte Charlotte und der haitianischen Voodoopriesterin Eliza macht sich Oskar nun auf nach Peru, um dort die legendäre Stadt der Regenfresser zu finden. Bald merken sie, dass sie Plan einer uralten Prophezeiung sind.
Außerdem werden sie von Valkrys Stone verfolgt, die noch eine Rechnung mit von Humboldt offen hat.

Mein erstes Buch von Thomas Thiemeyer und ich habe Blut geleckt. Man wird in das Peru 1893 verfrachtet und mitten in eine abenteuerliche Geschichte geschmissen, die vor Fantasie und historischen Elementen nur so strotzt.
Durch die so tolle Unterhaltung habe ich auch gleich zum zweiten Teil "Der Palast des Poseidon" gegriffen.

Oskar, der sich mit kleinen Diebstählen über Wasser hält, war mir gleich von Anfang an sympathisch. Er hat eine sehr offene, direkte Art, weiß aber auch im richtigen Moment damit hinterm Berg zu halten. Für seine Freunde tut er alles und er weiß, dass er als Expeditionsmitglied in von Humboldts Gruppe eine zweite Chance erhält, die er auch ergreift, um sich ein besseres Leben zu ermöglichen. Seine kluge Art hilft ihm dabei natürlich sehr.

Auch Charlotte, die Nichte von Humboldts, wächst einem sehr ans Herz. Ihr forsches Auftreten imponiert nicht nur Oskar und so entwickelt sich schnell eine Freundschaft zwischen den beiden Jugendlichen.
Mit Eliza, einer haitianischen Voodoopriesterin kommt dann der fantasylastige Teil ins Spiel. Ihr Spezialgebiet ist die Telepathie und dies ist natürlich von großem Vorteil.

Von Humboldt bleibt auch geheimnisvoll, was aber daran liegt, dass er verschlossen ist und gerade Oskar gegenüber, der sich natürlich fragt, warum von Humboldt gerade ihn für seine Dienste ausgewählt hat.

Ich mag den Schreibstil des Autors. Beim Lesen habe ich gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht und war auch in Rekordzeit durch.
Das Buch hat alles, was ein gutes Buch eben braucht. Die Protagonisten sind allesamt sehr sympathisch, selbst die "bösen" Charaktere wachsen einem ans Herz. Im richtigen Moment gibt es Aha-Effekte, gefolgt von "Oha" und "Och nee". Das macht eine richtig gute Geschichte aus. Und die Lust auf den nächsten Band steigt um ein Vielfaches.

Ich hatte vor längerer Zeit schon, das Hörbuch zum ersten Teil gehört (Rezension HIER) und war hier schon total begeistert von der Geschichte. Die nächsten Teile möchte ich jetzt jedoch lesend verschlingen, um mich intensiver mit Oskar, Charlotte, von Humboldt und Eliza auseinandersetzen zu können.

Fazit:
Spannung pur mit sympathischen Figuren und einer mitreißenden Geschichte.
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am 21. Februar 2014
Der 15jährige Oskar lebt um das Jahr 1900 in Berlin und schlägt sich als Taschendieb durch. Bis ihm eines Tages ein Diebstahl zum Verhängnis wird. Er hat sich das falsche Opfer ausgesucht – Carl Friedrich von Humboldt, einen der größten Abenteurer seiner Zeit – und wird prompt von diesem entführt. Doch Humboldt will dem Jungen nichts Böses, im Gegenteil! Er möchte, dass der geschickte und schlaue Oskar ihn auf einer seiner abenteuerlichen Reisen begleitet, als sein Diener. Und so kommt es, dass Oskar mit Humboldt, dessen Nichte und einer Freundin namens Eliza – einer Voodoo-Priesterin nach Südamerika aufbricht, um dort in den Anden nach einer sagenhaften Stadt zu suchen – der Stadt der Regenfresser. Dies soll ein Volk sein, dass in den Wolken lebt mit riesigen fliegenden Ungeheuern, die den Regen fressen.
Auf die Spur dieses Volkes bringt sie eine Fotoplatte, die Colca-Canyon in Peru gefunden wurde. Auf ihr sind seltsame fliegende Objekte zu erkennen und eine Stadt – hoch oben in den Wolken! Die Platte scheint einem vermissten Fotografen zu gehören, der für ein Wissenschafts-Magazin arbeitet. Auch dessen Arbeitgeber ist eine der Fotoplatten in die Hände geraten und so schickt dieser eine gefährliche Söldnerin und einen ängstlichen Journalisten nach Peru, um das geheimnisvolle Volk und eventuell auch den Vermissten zu finden.
Als Humboldt erfährt, dass und von wem er verfolgt wird, entwickelt sich die ohnehin schon abenteuerliche Reise durch Peru zu einer Flucht. Denn die Söldnerin, die ihnen auf den Fersen ist, hat neben ihrem eigentlichen Auftrag ein ganz persönliches Interesse daran, Humboldt zu töten.
Tatsächlich gelingt es der Gruppe, die verborgene Treppe zu finden, die sie in die Stadt über den Wolken führt. Was sie dort entdecken und erfahren, ist nicht nur unfassbar und magisch, sondern auch einer großen Bedrohung ausgesetzt. Oskar, Humboldt und die anderen werden plötzlich ein Teil der Geschichte des Volkes der Regenfresser und befinden sich mittendrin im Kampf gegen schreckliche todbringende Kreaturen, die die Existenz der Stadt und des ganzen Volkes bedrohen. Dazu kommt auch noch die Gefahr durch ihre Verfolger, was am Ende in einem riesigen Desaster gipfelt und sie alle möglicherweise das Leben kosten wird….

Wo soll ich nur anfangen? Etwa bei dem Flair der Zeit um das Jahr 1900, dem wunderbaren Haus von Humboldt in dem es vor Wissen, Ideen und großen Erfindungen nur so knistert, den imposanten Schauplätzen in Peru mit den über 3000 Meter hohen Gipfeln oder der rasanten Flucht vor den Gefahren durch menschliche und nicht-menschliche Verfolger?
Nein, die Geschichte des Volkes der Regenfresser ist auch ein guter Anfang. Thomas Thiemeyer hat sich an der Geschichte eines untergegangenen Volkes bedient und dazu quasi eine Fortsetzung erfunden. Was passiert wohl mit einer hochentwickelten Kultur, die sich völlig zurückzieht und sich fernab von allem selbständig weiterentwickelt? Daraus allein hat er schon etwas wirklich Spannendes gemacht und das noch mit ein paar gefährlichen unirdischen Kreaturen, sympathischen Charakteren (Humboldt ist ein Abenteurer und Wissenschaftler á la Indiana Jones – nur älter und weiser und Oskar ist der kluge Lehrling und Retter in der Not) und einer konstant rasanten Handlung „gewürzt“.
Wie man vielleicht schon merkt, ist dabei ein Buch ganz nach meinem Geschmack herausgekommen.

Fazit: Ein wunderbarer, phantastischer Abenteuerroman für Jung und Alt. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen.
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am 12. Mai 2013
Berlin 1893: Carl Friedrich von Humboldt, der vermeintlich illegitime Nachkomme des legendären "Wissenschaftsfürsten" Alexander von Humboldt, rüstet zu einer Expedition nach Südamerika. Ein Fotograf und Abenteurer ist im Hochland der Anden verschollen, allerdings nicht ohne Hinweise auf eine geheimnisumwitterte Stadt in den Wolken zu hinterlassen. Der eigenwillige Carl Friedrich will Mann und Stadt aufspüren, wofür er eine illustre kleine Schar von Reisenden um sich sammelt: seine gebildete, aber noch etwas weltfremde junge Nichte Charlotte, die haitianische Heilkundige Eliza sowie den Berliner Straßenjungen Oskar. Gemeinsam gilt es, der US-amerikanischen Konkurrenz Herr zu werden und Humboldts Ruf als großem Reisenden, Entdecker und Erfinder alle Ehre zu machen.

Die Grundidee ist wirklich knackig, vor allem für ein Buch auf der Schwelle zwischen Jugend- und Erwachsenenliteratur. Abenteuer, Weltreise, versunkene Kulturen, Strapazen, Gefahr und Heldentaten, angesiedelt im 19. Jahrhundert, für das die Welt noch weit mehr Geheimnisse bot als für unser heutiges. Das Ganze nun gewürzt mit fantastischen Elementen. Da musste ich mitgehen. Fünf von fünf Sympathiepunkten vorab.

Gleichwohl, so frisch wie anfangs gehofft geht es nicht zur Sache bei der Clique aus dem kaiserlichen Deutschland. Ich finde die Anlaufphase sehr lang. Die Geschichte um Oskars erste Begegnung mit Humboldt ist nett, doch die Figuren, besonders Humboldt selbst, bleiben mir zu lange blass. Man reist natürlich auf dem Seeweg von Europa nach Peru, was Thiemeyer leider kaum eine Zeile wert ist, stattdessen wird ca. 100 Seiten in Berlin herumgehangen und erst einmal viel geredet, um die Charaktere vorzustellen. Zu ihrer Wirkung trägt das wie gesagt nicht recht bei, sieht man von Oskar ab. Eine temporeiche, fesselnde Erzählung sieht anders aus. Und weiter: Die Gegenspielerin Humboldts hat zwar ein eigenes Profil, führt sich aber aus platt konstruierten Gründen schlichtweg hysterisch auf. Eine kleine Feindschaft zum Protagonisten hätte man geschickter aufbauen können.

Aber es wird besser! Als die Entdeckung Gestalt annimmt und die Bedrohung ebenso, wird Thiemeyers Stil deutlich flüssiger. Mit einem Wort, es kommt Stimmung auf. Die Helden finden ihre Hochform, der Autor schreibt ihnen gute Ideen auf den Leib. Als nach dem Finale die Truppe wieder in Berlin aufläuft, ertappte ich mich dabei, dass ich mich durchaus auf eine Fortsetzung freute. Eine Spritztour zu den Quellen des Nils oder eine zünftige Rauferei mit orientalischen Piraten, so viele Möglichkeiten...

Fazit: Für mich ist "Die Stadt der Regenfresser" nicht der umjubelte Meilenstein unter den Abenteuerbüchern, aber dennoch ein ganz anständig gelungenes Buch mit einer Grundidee, die viel Potenzial verspricht. Dem Verfasser ist zu wünschen, dass er sich zukünftig noch richtig warm schreiben möge.
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am 19. Oktober 2012
“Von dem Augenblick an, als Oskar den Mann zum ersten Mal sah, wusste er, dass mit ihm etwas nicht stimmte.”

So beginnt der erste Teil der Chroniken der Weltensucher, einer spannenden Reihe um den Naturforscher Carl Friedrich von Humboldt und seinen jungen Assistenten Oskar. Der Taschendieb Oskar hätte wohl nie gedacht, auf was für ein Abenteuer er sich einlässt, als er das Portemonnaie des berühmten Forschers stiehlt. Anstatt einer Bestrafung erhält er aber das Angebot, ihn auf einer Forschungsreise nach Südamerika zu begleiten. Zusammen mit der Nichte Charlotte , der Haushälterin des Forschers, Eliza, und dem Kiwi Wilma machen sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Fotografen Harry und der sagenumwobenen Stadt der Regenfresser, einer alten Kultur, die seit mehreren Jahrtausenden irgendwo in den Anden überlebt hat.
Sie bleiben aber nicht die Einzigen, den auch Valkrys Stone, die ewige Konkurrentin Humboldts und der Journalist Max Pepper sind auf der Suche nach der Stadt und beide Gruppen wollen den Erfolg jeweils für sich verbuchen. Ein spannender Wettlauf beginnt und Oskar erlebt all die Abenteuer, die er bisher nur aus Büchern kannte.

Das Buch schafft es einen von der ersten Seit an zu fesseln und lässt einen so schnell auch nicht wieder los. Dank der anschaulichen Erzählweise Thiemeyers kämpft man mit den Abenteurern zusammen gegen die Ukhu Pacha, gefährliche Insekten, fliegt in der Hurakan und entdeckt die fremde Kultur der Regenfresser. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen unseren Freunden und den Verfolgern hin und her, man spürt wie sie einem auf den Fersen sind und kann die Gefahr förmlich riechen. Sind die Charaktere anfangs noch starr, in ihren Gewohnheiten verankert, entwickeln sie sich weiter und Freundschaften werden geschlossen. Eine interessante Persönlichkeit ist dabei auch die Haushälterin Eliza, die so einiges über Magie zu wissen scheint. Thiemeyer deckt alte Verbindungen zwischen den Charakteren auf, lässt sie an Tiefe gewinnen und der Leser versteht, warum sie so handeln. Nicht zu verachten ist auch der naturwissenschaftliche Teil denn die Regenfresser besitzen Erfindungen die im Europa des 19. Jahrhunderts noch gar nicht bekannt waren.
Besonders toll finde ich, dass Thiemeyer das Cover selbst gestaltete und zeichnete, wirklich gelungen. Auch als Illustrator ist er talentiert. Das Buch macht neugierig auf mehr, zum Glück gibt es da ja noch 3 weitere Teile der Chroniken der Weltensucher und auch seine anderen Bücher haben einen Blick verdient. Thomas Thiemeyer ist eindeutig ein deutscher Autor, von dem wir noch viel erwarten können und dem man mehr Beachtung schenken sollte.

Für Jung und für Alt, die sich gerne wieder in die Bücher Jules Verne zurückversetzen lassen möchten. Die Hommage ist Thiemeyer geglückt!
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am 22. August 2013
Die Story wird sehr schön erzählt. Vor allem ist die Geschichte mal wieder eine Abwechslung zu dem ganzen Vampirhype der nach wie vor die Bücherwelt beherrscht. Die Orte und Leute werden schön beschrieben und man kann es sich gut vorstellen.
Ein eins A Abenteuerroman!
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am 23. Februar 2016
Fantasy, Steampunkfantasy, Jugendbuch

Klappentext:

Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.
Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht.
Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.

Thomas Thiemeyer verwebt atemberaubende Schauplätze und verwegene Charaktere zu einer klassischen Abenteuergeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Mein Umriss:

1893 – Oskar, ein Waisenjunge schlägt sich, obwohl ein Meister seines Faches, mehr recht als schlecht als Taschendieb in Berlin durchs Leben. Das ändert sich schlagartig, als er auf Carl Friedrich Donhauser trifft und ihn bestiehlt. Dieser Diebstahl jedoch geht schief und Donhauser bemächtigt sich seiner. Donhauser gibt sich Oskar gegenüber als legitimer Nachkomme Alexander von Humboldts aus.
Dieser übergibt Oskar nicht der Polizei, sondern macht ihm ein Angebot, zu dem er nicht nein sagen kann. Der kleine Taschendieb soll mit von Humboldt auf Expedition gehen. Nach Peru fühlt sich von Humboldt berufen und die Reise soll per Schiff erfolgen. In Peru angekommen machen sie sich mit ihren weiteren Begleitern Eliza, Charlotte und dem Kiwi Wilma auf die Suche nach den Regenfressern…

Mein Eindruck:

Als ich meiner Freundin erzählte, dass ich mir die fünfteilige Reihe der „Chroniken der Weltensucher“ kaufte, war ihre erste Reaktion: „Das ist doch gar nicht dein Genre“
Ja, sie hat recht. Ich kaufte diese Bücher auch nicht, weil sie mein Genre sind, sondern einfach weil sie so wunderschön aufgemacht sind und Thomas Thiemeyer in facebook dafür Werbung machte. Insbesondere in Bezug auf deren günstigen Preis. Also hab ich zugeschlagen und es nicht bereut.
Optisch ein Traum „mußte“ ich die fünf Bände jedem zeigen. Egal, ob er sie sehen wollte oder nicht. Und natürlich konnte ich es nicht erwarten, mit dem aktuell zu lesenden Buch endlich fertig zu werden, um mit dem ersten Band loszulegen.
Heute hab ich ihn fertig gelesen und bin restlos begeistert.
Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an bereits Bekanntes und ich fand mich auch ein klein Wenig in der Reihe des „Clubs der fetten Dichter“ wieder. Daran schrieb Thiemeyer auch mit und ich erkannte in der Wand die vertikale Stadt der Regenfresser nun wieder.
Der Einstieg in diesen ersten Teil war einen kleinen Tick zu rasant, sodass schon bald ein kleines Absacken in der Geschichte zu spüren war. Ich empfand es als Denkerpause. Schnell jedoch fand der Autor seinen Weg und entführte mich mitsamt seinen Reisebegleitern in die Anden des ausklingenden 19. Jahrhunderts, wo sie auf der Suche nach der Stadt der Regenfresser einige aufregende Abenteuer zu bestehen haben…
Die Schreibweise ist leicht, aber trotzdem wunderschön gehalten, was sicherlich auch an der Zeit liegt, in der die Geschichte stattfindet. Besonders gefallen hat mir, dass Thiemeyer jedem Protagonisten seine charakterlichen Kanten läßt, sodass jede Person für sich im gesamten Verlauf der Geschichte interessant bleibt.
Da ich die vier anderen Bände auch schon besitze, werde ich diese selbstverständlich auch in nächster Zeit lesen.

Mein Fazit:

Ein erzählerisch farbenprächtiges Fantasybuch, das zwar für Jugendliche geschrieben wurde, aber auch Erwachsenen spannendste Unterhaltung bietet
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am 31. August 2015
Inhalt:
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen. Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben

Meine Meinung:
Oskar verdient sein tägliches Brot als Taschendieb auf den Straßen Berlins. Eines Tages legt er sich jedoch mit dem Falschen an. Carl Friedrich Donhauser (Humboldt genannt) erwischt Oskar. Anstatt ihn jedoch zur Polizei zu bringen, lädt er Oskar zu sich nach Hause ein. Dort erfährt Oskar, dass Humboldt ein Wissenschaftler und Abenteurer ist und für seine neuste Expedition noch einen Helfer benötigt. Die Reise soll in das weit entfernte Peru gehen. Auf einer Fotoplatte eines vermisst gemeldeten Fotografen hat Carl Friedrich Humboldt nämlich eine erstaunliche Entdeckung gemacht. Auf dieser Fotoplatte sind eine Stadt hoch oben in den Wolken und einige fliegende Objekte zu erkennen. Humboldts Neugier und Abenteuerlust ist geweckt. Und auch bald möchte Oskar mehr über diese geheimnisvolle Stadt erfahren.

Der Leser bekommt hier ein richtig tolles Abenteuerbuch vorgelegt. Ein klein wenig hat es mich an "In 80 Tagen um die Welt" erinnert, was mich jedoch in keiner Weise gestört hat. Thomas Thiemeyer hat eine interessante Idee wahnsinnig gut umgesetzt. Zum einen faszinierte mich das damalige Leben sehr. Es war total spannend zu sehen, wie die Menschen nach und nach Dinge entdecken, die für uns heute so normal sind wie Lebensmittel. Zum anderen faszinierte mich die Reise in ein fremdes Land, welches man selbst in der heutigen Zeit nicht so gut kennt. Dieser Mix machte es mir mehr als schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die lebhaften Beschreibungen des Autors machten es mir wahnsinnig einfach mir das Berlin des 19. Jahrhunderts sowie die Beschreibung von Humboldts Labor und der Stadt in den Wolken vorzustellen.

Neben Carl Friedrich und Oskar gehören auch noch Charlotte, die Nichte von Carl Friedrich, sowie die Haushälterin und gute Seele des Hauses Eliza zur Reisegruppe. Zudem begleitet die kleine Kiwi-Dame Wilma die vier Menschen. Ich mochte die Beziehung zwischen Oskar und Charlotte sehr gerne. Erst steht diese nämlich unter keinem guten Stern, doch die leicht verwöhnte Charlotte merkt schnell, dass sie vielleicht ein wenig voreilig war, was die Beurteilung von Oskar angeht.
Weniger gut gefallen hat mir, dass gefühlt auf Biegen und Brechen versucht wurde, sowohl eine Liebesgeschichte zwischen Oskar und Charlotte (die mir gut gefallen hat) wie auch zwischen Humboldt und Eliza (die ich ein wenig überflüssig fand) aufzubauen. Trotzdem hoffe ich, dass alle vier Charaktere auch im nächsten Abenteuer wieder mit an Bord sind.
Das Ende des Buches war ein klein wenig dramatisch und konnte mich teilweise überraschen.

Fazit:
Eine Abenteuergeschichte habe ich erwartet, allerdings habe ich mehr als das bekommen. Thomas Thiemeyer hat mich mit seinem Schreibstil in eine Welt voller Abenteuer und Magie entführt. Es kam mir vor, als würde ich quasi selbst mit den Protagonisten durch die Berge Perus wandern. Nun bin ich mehr als gespannt auf das nächste Abenteuer von Humboldt und seinen Freunden. Klare 5 von 5 Hörnchen.
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am 18. Februar 2015
Ihr habt genug von leuchtenden Vampiren, schimmernden Aliens, dystopischen Gesellschaften und den ewig gleichen Dreiecksgeschichten? Ihr seid Fans von Jugendbüchern, weil euch die leichte Sprache gleich viel tiefer in die Geschichte eintauchen lässt? Ihr habt mal wieder Lust auf einen richtig klassischen Abenteuerroman mit fremden Kulturen, mystischen Erlebnissen und einem Helden, der sich hinter Indiana Jones oder Kapitän Nemo nicht verstecken muss? Dann seid ihr hier genau richtig!

Oskar ist ein mittelloser Waisenjunge im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Taschendiebstählen, obwohl ein wahrer Meister seines Fachs, kommt er gerade so über die Runden... Doch sein Leben ändert sich schlagartig als er auf Carl Friedrich Donhauser, der sich für einen Sohn Alexander von Humboldts hält, trifft.
Donhauser, er bezeichnit sich selbst nur als Humboldt, ist Abenteurer, Erfinder und Visionär- Er hat schon so allerlei Gefahren durchgestanden.
Gemeinsam mit seiner Nichte Charlotte, Oskar, der geheimnisvollen Haushälterin Eliza und dem kleinen Kiwi Wilma machen sie sich auf ins größte Abenteuer ihres Lebens!
In Südamerika, versteckt in den unzugänglichen Anden Perus, soll ein geheimnissvolles Volk leben, welches das Geheimnis des Fliegens entschlüsselt hat! Doch auch andere, mächtigere und düstere Gegner sind auf dem Weg dort hin. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

Thomas Thiemeyer ist für mich vor allem ein Autor für spannende Thriller mit mystischem Einschlag, wie bspw. Valhalla.
"Die Stadt der Regenfresser" ist das erste Jugendbuch, welches ich von ihm gelesen habe und ich bin restlos überzeugt davon! Thiemeyer hat die Gabe, durch seinen rasanten und doch bildreichen Schreibstil ganze Filme im Kopf des Lesers abspielen zu lassen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen.
Die Protagonisten sind durch und durch gelungen mit ihren jeweiligen Ecken und Kanten. Auch die Nebenfiguren haben alle ihren eigenen Charme, was selten genug vorkommt. Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf und bleibt zu jedem Zeitpunkt einfach nur spannend.

Fazit:
Dieses Buch macht einfach Spaß und ist eigentlich für fast jeden Leser von tollen Geschichten à la Jules Verne etwas. Fans von halbwissenschaftlichen, halbfantastischen Abenteuerromanen werden hier einen Schatz entdecken!
Und das Schönste daran: "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band einer ganzen Reihe: "Die Chroniken der Weltensucher", die akutell fünf Bücher umfasst.
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