Pressestimmen
"Großartiges Fragment eines Geschichtsprojekts." Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 04./05.09.10 "Heinz Dieter Kittsteiner hat mit seinem Buch originelle Spuren durch das 17. Jahrhundert gelegt, denen wegen der stilistischen Eleganz des Autors ebenso anregend wie kurzweilig zu folgen ist." Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 9./10.10.10 "An dem mit viel Ironie erzählten Buch wird erkennbar, dass die "Stabilisierungsmoderne" tatsächlich eine hilfreiche Interpretation jener Epoche ist." Thomas Meyer, Die Zeit, 25.11.10 "So spannend ist seit Grimmelshausen über Deutschland im und nach dem Dreißigjährigen Krieg nicht mehr geschrieben worden." Peter Richter, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.11.10 "Kittsteiner gelingt es bravurös, die wichtigen Tendenzen der Zeit - die Friedensicherung nach dem langen Krieg oder die Überwindung des Hexenglaubens - in ihrer Bedeutung zu analysieren und zu gewichten, so dass im Wildwuchs historischen Geschehens entscheidende Schneisen geschlagen werden." Damals, 12/10 (Platz 2 der Rubrik "Denkanstösse" im Wettbewerb "Das Historische Buch 2010")
Kurzbeschreibung
Europa im 17. Jahrhundert: Nach dem Dreißigjährigen Krieg löst sich der Staat von der Kirche, statt Angst und Magie bestimmt von nun an die Naturwissenschaft das Weltbild. Heinz Dieter Kittsteiner nennt diese Zeit der Säkularisierung die Stabilisierungsmoderne. Der Historiker verwebt Politik, Wirtschaft, Religion, Kunst, Wissenschaft und Alltag zu einer brillant erzählten, vielstimmigen Geschichte. Berühmte Wissenschaftler kommen ebenso zu Wort wie einfache Soldaten. Ein reich illustriertes, zeitgemäßes Meisterwerk, das die Geburt unserer säkularen Gesellschaft erzählt.