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Kundenrezensionen

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Vergleicht man "The Two Jakes" mit "Chinatown", also dem Film, dessen Folge zwei "The Two Jakes" eigentlich sein soll, so kann man gut erkennen, warum Polanski ein herausragender Regisseur und ein mittelmäßiger Schauspieler ist, während Nicholson ein herausragender Schauspieler aber nur ein mittelmäßiger Regisseur ist. Bleibt Chinatown wirklich jede Sekunde im Thema, in der richtigen Stimmung für eine traurige, aber herausragend erzählte Geschichte, gleitet "The Two Jakes" immer wieder ins Absurde, ins zu der Geschichte eben nicht passende Komische ab. Und als ganz am Ende auch noch ein Kuss zwischen den Generationen stattfindet, hat man den Eindruck, dass die Vorgeschichte in "Chinatown" endgültig zu den Akten gelegt und vergessen ist. Da helfen dann auch nicht weitere, großartige Schauspieler, schöne Frauen und Autos, schräge Anzüge und die wunderbaren Kulissen in L.A., um daraus einen wirklich guten Film zu machen.

So bleibt es bei einem Thriller auf durchschnittlichem Niveau. Ein Mord geschieht, gut dokumentiert auf Tonband. Doch warum dieser Mord geschah, dass muss hier ermittelt werden. Auf dem Tonband fällt der Name einer Person aus der Vergangenheit. Diese will der Held des Films beschützen, also hält er das Tonband zurück. Dann folgen wahnsinnig viele Gespräche mit wahnsinnig vielen Figuren, so dass zumindest ich zeitweise den Überblick verloren habe. Am Ende löst sich dann alles viel zu schnell und zu einfach in Wohlgefallen auf.

War "Chinatown" ein Klassiker des Film Noir - auch wenn er dreißig Jahre zu spät kam - kann "The Two Jakes" leider so gar nicht an dieses Genre anknüpfen. Schade. Aber vielleicht war das nächste Revival des Film Noir auch einfach erst 1997 mit "L. A. Confidential" fällig.
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am 31. Dezember 2009
Hallo,

dieser Film gilt als Nachfolger von "Chinatown", dem brillanten Krimi von Roman Polanski, mit Jack Nicholson und Faye Dunaway.

Diesesmal hat jedoch Jack Nicholson neben der Hauptrolle auch den Regisseursplatz eingegnommen. - Und herausgekommen ist ein guter - sehenswerter - Krimi. Mehr aber auch nicht.

Wer in "Chinatown" das tragische Schicksal der Familie Mulwray / Cross verfolgt hat, wird sich daran erinnern, und seine Erinnerung schwach wiederbelebt sehen. - Wer den Vorgänger-Film vorher nicht gesehen hat, kann die Handlung von "Die Spur zurück" auch verstehen, denn das Thema aus "Chinatown" spielt für den eigentlichen Krimi - letztlich - nur eine Rolle bezüglich der Beweggründe, die ganz zum Schluß klar werden. - Allerdings wird vor dem Schluß - ohne den Vorgänger - die Bedeutung des Namens Mulwray natürlich nicht erfaßt werden, nur daß er eben in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben muß.

Man möchte sich fragen, warum Jack Nicholson kein eigenes Thema nahm, sondern den Film so stark an den Vorgänger anlehnte. - Wollte er eine "Serie" fortsetzen, oder einfach die tragische Geschichte des ersten fortführen, gar ein dort begonnenes Thema zu Ende bringen, die Vergangenheit aufwühlen, oder hat er sich schlicht den Vorgänger genommen, um seinen Nachfolger wirksamer vermarkten zu können?

Eigenartig an dem Film sind die dann doch schwachen Mordmotive: der Schutz einer geliebten Person und Rache / Eifersucht.
- Denn im Laufe von Jakes Ermittlungen kommen immer mehr Motive zum Vorschein, die letzlich aber keine rechte Rolle gespielt haben sollen. - Das ist schon schwach.

Wie so häufig, geht es auch in diesem Krimi um Geld, Macht, Sex, kurz: um Schmerz, den der eine dem anderen antut, um seines egoistischen Vorteils willen.

Zur Handlung an sich:

es beginnt zunächst harmlos: Jake Gittes findet - im Auftrag des Gatten - heraus, daß seine Frau ihn mit seinem Geschäftspartner betrügt.
Dann arrangieren er und der Ehemann eine - mit Aufnahmegerät aufzunehmende - "Entdeckung" der Liebenden in einem Hotelzimmer. - Leider hat der Gatte eine Waffe zur Hand und erschießt den Geliebten / seinen Geschäftspartner.
Daß hier etwas eigenartig ist, "pfeifen die Spatzen vom Dach".
Der Weg führt weiter über die Firma der Expartner, über das Geschäftvermögen, über Gas und Öl hin dazu, daß Jake von seiner "Chinatown-Vergangenheit" eingeholt wird, von der er sich nie richtig lösen konnte.
Die wirkliche Mordmotivation ist dann reichlich platt, erwartet man doch eine Lösung mit "Aha-Effekt", und muß dann erfahren, daß es schlicht überwiegend darum ging, eine Person zu schützen, s.o..

Auf jeden Fall kann Jake Gittes nun - nach wiedergekehrten Erinnerungen - doch ein Stück davon abarbeiten, und Abstand gewinnen.

Fazit:
Der Film "Die Spur führt zurück" ist ein schlichter Nachfolger von "Chinatown". - Ein guter Krimi mit "Erinnerungswert" für die "Chinatown-Fans".
Er bringt die Stimmung dieser Zeit gut herüber (wenn auch überwiegend auf die "High Society" beschränkt).
Sehenswert und unterhaltsam ist er auf jeden Fall, wenn auch die Lösung des Falles schwach ist, und eher den Charakter von "Vergangenheitsbewältigung" hat.
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am 11. September 2004
Leider handelt es sich bei "Die Spur führt zurück" um eine äußerst mittelmäßige Fortsetzung, die bei weitem nicht die Qualität ihres filmklassischen Vorgängers "Chinatown" erreicht. Die gesamte Story wirkt viel zu konstruiert und verwirrend, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen.
Jack Nicholson, der hier zum zweiten Mal den gewieften LA-Schnüffler J. J. Gittes mimt, spielt seine Rolle zwar zweifellos mit gewohnter Ausdrucksstärke, aber der Film entwickelt an keiner Stelle jene mitreißende Dynamik, von der man als Zuschauer in "Chinatown", dem Inbegriff des Detektivthrillers im Stile des film noir, so sehr vereinnahmt wurde.
Das Original besaß diese fesselnden Momente. Zum einen die anziehend geheimnisvolle Atmosphäre im Kalifornien der zwielichtigen 30er Jahre, aber auch einen perfekten Soundtrack, großartige Drehorte, melancholische Nuancen und vieles mehr. Natürlich war dies alles auch Regiemeister Roman Polanski zu verdanken, der sich für den zweiten Teil nicht mehr zur Verfügung stellte.
Für mich steht fest, dass "Chinatown" nach wie vor unerreicht bleibt und mit "The Two Jakes" einen eher unwürdigen Nachfolger bekommen hat. Schade eigentlich, denn mit Sicherheit hätte man die vielfältigen Handlungsstränge des ersten Teils weiterspinnen können zu einem dem Original ebenbürtigeren zweiten Teil.
Denn für mich ist "Chinatown" einer der besten Filme aller Zeiten, in dem Jack Nicholson eine in seinen späteren Rollen nur noch andeutungsweise auftretende darstellerische Vollkommenheit unter Beweis stellt.
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am 30. April 2012
Ich lehne mich jetzt mal weit, weit aus dem Fenster -auch auf die Gefahr hin, daß man mich in eine Zwangsjacke steckt-, aber ich finde, daß die Fortsetzung von Jack Nicholson locker an das Original ranreicht.Die Story ist intelligent, stringent und durchaus logisch. Die Rollen sind sehr gut besetzt und man trifft wieder liebgewonnene Bekannte aus dem Vorläufer "Chinatown" (den chronisch angepissten Kartasteramtangestellten, den hartgesottenen Lieutenant Escobar usw.)
Auch die Geschichte um Catherine Mulwray wird gut aufgelöst. Der Film zeigt, wie man mit den Schatten der Vergangenheit umgehen sollte und wie sie Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Man sollte allerdings "Chinatown" schon gesehen haben, um sich in den vielen Handlungssträngen zurechtfinden sie können.
Ansonsten: Hut ab, Jack Nicholson - dat haste gut gemacht!!
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am 2. März 2016
Jack Nicholson hatte mit "Chinatown" einen seiner größten Erfolge zu verzeichnen. Warum man ihm 19 Mio. Dollar (geschätzte Summe) gab, um eine Fortsetzung zu inszenieren, wissen nur Robert Evans, der Produzent beider Filme und der Paramount Vorstand. Lt. IMDB wurden ca. 10 Mio. Dollar mit dem Film eingespielt. Das ist nicht weiter verwunderlich bei diesem wirren Drehbuch. Scriptwriter Robert Towne konnte sich nicht entscheiden, ob er den Schwerpunkt der Handlung auf die Eheprobleme der Hauptprotagonisten oder auf das Thema "Grundstücksspekulation" der Öl- und Gasbranche legen sollte. So wirkt der Film unausgegoren. Dazu kommt noch, dass Jack Nicholson nicht gerade ein "gelernter" Regisseur ist. So gleiten im die Fäden eines ums andere Mal aus der Hand und zurück bleibt der ratlose Zuschauer. Nicholson spielt wieder den Privatdetektiv Jake Gittis, der versucht, Licht in diese düstere Handlung zu bringen. Als weitere Hauptdarsteller sind Harvey Keitel, Meg Tilly, Madeleine Stowe und Eli Wallach zu erwähnen. Das Bild (Widescreen-Technicolor) ist sehr gut, der Ton in Dolby Digital ebenso. Als Extra gibt es noch den Originaltrailer.
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am 6. August 2015
Ein zweites Mal nach "Chinatown" aus dem Jahr 1974 spielt Jack Nicholson den - inzwischen gealterten - Privatdetektiv J.J. Gittes. Wieder ist der Großstadtmoloch L.A. der Schauplatz, und wieder wird Gittes durch einen vermeintlich harmlosen Fall in einen verworrenen Verbrechenskomplex verstrickt. Der Film ist etwas langatmiger als sein Vorgänger, den Roman Polanski inszenierte. In "Die Spur führt zurück" führte Nicholson selbst Regie. Sein Werk lebt von der Performance der beiden zentralen Figuren, die Nicholson und Harvey Keitel spielen, und von der äußerst stimmungsvollen Atmosphäre der Großstadt in der kalifornischen Hitze der 1940er Jahre.
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am 12. Oktober 2002
Ein Detektiv greift zur Manipulation, als er 1948 bei der Aufklärung eines Mordes im Immobilien- und Ölspekulanten-Milieu von Los Angeles an seine viele Jahre zurückliegende Verwicklung in einen Skandalfall erinnert wird. Das kritisch gemeinte Zeitbild aus dem unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg prosperierenden Amerika entpuppt sich als vordergründiger Krimi mit den üblichen Effekten, Klischees und Typen des Genres, der längst nicht an die Qualität seines Vorgängers, Roman Polanskis "Chinatown" 1974, heranreicht.
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