Der zweite Band der Mombasa-Reihe von Nick Brownlee lässt dieselben Protagonisten, die man schon aus dem Debütroman kennt, noch mal tief in den kriminellen kenianischen Untergrund eintauchen.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern auch (weitgehend) schlüssig und für Europäer nachvollziehbar geschrieben. Einige überspitzte und für meinen Geschmack eher wenig realistisch anmutende Erzählstränge (wie die Geschichte um den rätselhaften Entführer in der Unterwelt) seien dem Autor verziehen, er schreibt schließlich fiktionale Unterhaltungsliteratur und keinen Reiseführer.
Und er macht es gut! So gut, dass ich mich jetzt schon auf den für Februar 2012 angekündigten dritten und hoffentlich nicht letzten Band der Reihe freue.
Wieder mal hat mich die Darstellung der Lebensumstände im modernen Kenia in ihren Bann gezogen, und Nick Brownlee überzeugt mit seinem Plot. Sicher könnte die Geschichte so oder so ähnlich auch woanders spielen, aber das soziale Gefälle und die wechselhafte Geschichte des ostafrikanischen Staates bieten doch den idealen Nährboden für die ausufernden kriminellen Machenschaften verschiedenster Organistionen, zu viel möchte ich hier gar nicht verraten.
Die Spur der Hyäne - ein klarer Lesetipp, aber vorher besser auch den ersten Band lesen!