Sensibel, intelligent und anspielungsreich geht die Autorin auf Spurensuche, entwirft Portraits von Grenzgängern aus Wirtschaft, Kunst, Geistes- und Naturwissenschaften, die nicht nur in der Charakteristik überzeugen, sondern auch die Verkrustungen in den Debatten z. B. von den zwei Kulturen (Snow) endgültig aufbrechen sollten. Ein vernetztes Denken (und Leben) kommt hier zum Ausdruck, das Lust auf mehr macht: auf den eigenen Grenzgang und eine öffentliche Diskussion, bei der man sich wünscht, daß auch die im Buch versammelte Prominenz sich nachhaltig verantwortlich zeigt.