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Die Spur des Fuchses: Commissario Montalbanos zwölfter Fall. Roman [Taschenbuch]

Andrea Camilleri , Moshe Kahn
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

18. Mai 2012
Das Verschwinden eines kostbaren Turnierpferds gibt Commissario Montalbano Rätsel auf. Schließlich hatte die erfolgreiche Reiterin Rachele Estermann es beim Züchter Lo Duca untergebracht, der immerhin Schutz von höchster Stelle genießt. Wie sich zeigt, hat Lo Duca so manches zu verbergen, nicht zuletzt den mysteriösen Tod eines seiner Angestellten. Doch ehe der Commissario Lo Ducas dunkles Geheimnis enttarnen kann, gilt es herauszufinden, welche Rolle die sphinxhafte Rachele in dem mörderischen Verwirrspiel hat ...

Wird oft zusammen gekauft

Die Spur des Fuchses: Commissario Montalbanos zwölfter Fall. Roman + Die Flügel der Sphinx: Commissario Montalbanos elfter Fall. Roman + Die schwarze Seele des Sommers. Commissario Montalbanos zehnter Fall
Preis für alle drei: EUR 26,97

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (18. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404166701
  • ISBN-13: 978-3404166701
  • Originaltitel: La Pista di Sabbia
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.361 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Andrea Camilleri ist verheiratet, hat drei Töchter, vier Enkel und lebt in Rom.

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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch zum Entschleunigen 15. August 2010
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Spur des Fuchses" ist der 12. Fall mit Commissario Montalbano seit 1999 (in diesem Jahr wurde "Die Form des Wassers", bereits 1994 in Italien erschienen, ins Deutsche übersetzt). Die Fangemeinde Montalbanos ist seither groß (mit verursacht sicherlich auch durch die Verfilmungen der RAI); manche pilgern (wie der Schreiber dieser Zeilen) an die Originalschauplätze der Romane (Vigata = Porto Empedocle).
Man muss dem alten Herrn - Camilleri ist immerhin 85 - ein großes Kompliment machen: Seine Krimis rund um Montalbano zählen zu dem Besten, was die italienische Krimiliteratur zu bieten hat. Und Sizilien beschreibt sowieso keiner besser als Camilleri!
Die Geschichte des 12. Falls ist schnell erzählt: Nach einem verrückten Traum rund um ein Pferd erblickt Montalbano am Strand vor seinem Haus tatsächlich ein totes Pferd, das allerdings bald danach verschwunden ist. Besitzerin ist eine gewisse Rachele Estermann, die unseren Kommissar in ganz schöne Liebesnöte stürzen lässt. Was weiß sie noch, was sie dem Kommisssar verschweigt? Und welche Rolle spielt der Züchter Lo Duca, aus dessen Stall das Pferd entwendet wurde? Und warum wird in Montalbanos Haus eingebrochen; warum kommt es zu einer Schießerei?
Wie immer genug Probleme, die Montalbano in gewohnter Art und Weise löst - auch wenn sein Verhältnis zu Livia dieses Mal besonderen Belastungen ausgesetzt ist.
"Die Spur des Fuchses" ist ein Buch für einen lauen Sommerabend, am besten mit einem Glas eines sehr guten italienischen Rotweines. Und wie wäre es mit Mozzarella mit Tomaten, Basilikum, Balsamicoessig und Olivenöl?
Am Ende darf man sich dann über weitere 4 Montalbano-Krimis freuen, die in Italien schon erschienen sind...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt Serienkrimis, die irgendwann an ihr Ende gekommen sind, lange bevor ihre Autoren es wahrhaben wollen. So sind etwa die Romane Donna Leons mit Commissario Guido Brunetti aus Venedig schon lange nicht mehr das, was sie, sagen wir einmal, während der ersten zehn bis zwölf Büchern waren.

Ake Edwardson aus Schweden etwa weiß genau wie seine Kollegen Henning Mankell und Arne Dahl, wann es mit ihren beliebten Serienhelden zu Ende gehen muss, auch wenn das Publikum das bedauert und nach mehr ruft. Edwardson hat in diesen Tagen mit "Der letzte Winter" den abschließenden Band einer bemerkenswerten Serie vorgelegt.

Doch bei Andrea Camilleri und seinem Serienhelden Salvo Montalbano ist auch nach über fünfzehn Büchern der Drive nicht draußen. Immer wieder gelingt es Camilleri durch genaue Beobachtung seiner Lebenswelt, Fälle zu konstruieren, die von Montalbano und seinem sympathischen Team nicht nur genial gelöst werden, sondern er lässt seine Leser auch teilhaben an wunderbaren kulinarischen Genüssen, Slapstick-Humor vom Feinsten und an tiefen Blicken hinter die Kulissen der sizilianischen, durch und durch von der Mafia verseuchten, Gesellschaft.

In diesem Roman geht es um ein getötetes Pferd, Montalbonaos schwedische Freundin Ingrid taucht wieder einmal auf und führt den mittlerweile 56- jährigen Commissario erneut in schwerste erotische Versuchungen und ein Kollege aus seinem Team erschießt in Notwehr einen Kleinkriminellen. Wie Montalbano es schafft, nicht nur den Fall mit dem Pferd zu lösen, sondern auch seinen Kollegen Galluzzo aus der Schusslinie des Staatsanwaltes zu nehmen, ist allerbeste Krimikunst.

Man hat den Eindruck, dem alten Camilleri gehen der Stoff und die Lust am Fabulieren nie aus. Mögen noch viele weitere Fälle folgen.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohntes, aber nichts Überraschendes 26. Juli 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Wie üblich geht es in dieser Geschichte mal wieder um die kleinen und großen Verbrechen in und um das Städtchen Vigata. Montalbano wacht eines Morgens auf und findet ein verendetes Pferd vor seinem Haus. Als die "Astronauten" dann kommen, das Tier zu beseitigen, ist es verschwunden. Obwohl überhaupt nicht zuständig beginnt Montalbano gemeinsam mit seinem bewährten Team (Mimi Augello, Fazio, Gallo, Galluzzo und natürlich nicht zu vergessen Catarella) die Ermittlungen aufzunehmen. Dabei bewegen sie sich im Dunstkreis von Kleingaunern, der sizilianischen High-Society, der Mafia, aber in diesem Fall auch von illegalen Pferderennen. Aber das hängt ohnehin alles zusammen. Die Frauen spielen dabei, wie üblich, eine nicht unerhebliche Rolle, und in zunehmendem Maße auch das Alter, dass hier in Form einer Fehlsichtigkeit präsentiert wird.

Zuerst einmal: Ich liebe die Erzählungen von Andrea Camilleri, vor allen Dingen seine Geschichten um den Commissario Montalbano und das Städtchen Vigata.

Seine Geschichten bewegen sich immer in diesem kleinen sizilianischen Kosmos, verlieren aber den großen Zusammenhang nie aus den Augen. Wie auch? Steht doch dieser Mikrokosmos stellvertretend für die gesamte italienische Gesellschaft mit ihren "Verwerfungen". Montalbanos Welt wirkt wie eine große Familie in der es leider immer auch schwarze Schafe gibt. Die Gauner sind zwar böse, aber nie so böse, dass man ihnen wirklich ewig böse sein könnte. Und auch Montalbano ist nie so gut, als dass er über allem stehen und erhaben sein würde. Er gehört zu ihnen und seine Aufgabe ist es in erster Linie, die schwarzen Schafe ein bisschen weißer zu machen. Und sei es nur deshalb, um selbst nicht mehr ganz so weiß dazustehen. Immer aber für die gerechte Sache, auch wenn das bedeutet von Zeit zu Zeit mit den schwarzen Schafen gemeinsame Sache machen zu müssen.

Es sind nicht unbedingt die tiefen Abgründe, die Camilleri interessieren. Es sind mehr die Grau- oder Zwischentöne in denen sich das Leben, mit all seiner Tragik, aber auch seiner Komik abspielt. Commissario Montalbano wirkt auch deshalb so sympathisch, weil er sich "selbst persönlich" (Zitat Catarella) immer in diesem Spannungsfeld bewegt und das auch sehr bewusst tut. Deutlich wird das immer wieder an seinem Verhältnis zu den Frauen. Auf der einen Seite genießt er die Begehrlichkeiten und Verlockungen des schönen Geschlechts ihm gegenüber, auf der anderen Seite steht seine Moral - auch mal in Form einer kalten Dusche, sich diesen Verlockungen zu erwehren. Seine Langzeitfernbeziehung Livia taucht inzwischen nur noch in Telefonaten auf, die dann auch in der Regel unerfreulich enden. Sie wirkt eigentlich nur noch wie DIE letzte moralische Instanz, die ein völliges Abgleiten in sexuelle Promiskuität verhindert. Aber selbst das funktioniert nicht immer.

Mit Commissario Montalbano gelingt es Camilleri auch das typisch italienische Männerbild ein wenig gerade zu rücken. Er tut das ohne dabei übermäßig zu psychologisieren, sondern eher beiläufig, vor allen Dingen immer mit dem nötigen Augenzwinkern. Das sogenannte Machogehabe ist eben nicht Ausdruck von Stärke sondern eher von Schwäche. Es wirkt zunehmend komisch, insbesondere vor dem Hintergrund des Älterwerdens. Die Frauen kommen bei ihm ohnehin in der Regel besser weg. Auch 'ohne' Moral und kalte Dusche!

Es mag Menschen geben, die die Bücher um Montalbano banal finden, sprachlich einfach, ohne Tiefgang. Camilleris Bücher sind sicherlich nicht sprachgewaltig zu nennen, aber in meinen Augen hat er eine Sprache gefunden, die seinen Protagonisten angemessen ist, ohne dabei flach zu werden. Er ist in der Lage das Tempo zu ändern; neben rein erzählerischen Passagen, gelingt es ihm immer wieder inne zu halten und bestimmte Gedanken zu vertiefen, ohne sich dabei zu sehr zu verzetteln. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Dialoge, die mitunter barsch aber durchaus auch flapsig daherkommen. Das dient aber immer der Sache oder der Geschichte und verkommt nie zum Selbstzweck oder zur Selbstdarstellung. Die Übersetzung fängt das gut ein. Man kann das Alles flott und flüssig lesen.

'Die Spur des Fuchses' ist kein überragender, aber doch ein sehr lesenswerter Roman der Montalbano-Reihe. Er zeichnet sich durch die typischen Zutaten Camilleri'schen Erzählens aus. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Alles in Allem: Empfehlenswert!
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Vor 15 Tagen von Tom22334422 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sizilianischer Krimi
Dieser sizilianische Krimi hat einen hohen Unterhaltungswert. Mancvhmal etwas deftig, dann wieder tiefsinnig, einfach echt Camilleri! Lesen Sie weiter...
Vor 23 Tagen von Toni Buehlmann veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toller Krimi
wenn man in einem Krimi wiederholt mal herzhaft lachen möchte.. dann unbedingt diesen Montalbano lesen. Er ist einfach nur gut...
Vor 1 Monat von Ralf G. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Reihenweise guter Stoff
Ich hab die Vorgänger aus der Reihe schon gelesen, und hier ist Camilleri in bekannter Camilleri-Manier auch wieder ein interessanter und empfehlenswerter Commissario... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Nurse-Princess veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen prima
mal wieder ein ganz typischer Montalbano erfreut hier das Leserherz. Man liebt ihn oder man hasst ihn. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Simone veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Montalbano
Wieder mal ein klasse gelesenes Hörbuch über meinen lieblings Commissario.Ein totes Pferd liegt vor dem Haus des Commissario Montalbano,am Strand. Lesen Sie weiter...
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Ich wundere mich doch sehr darüber, dass manche Leser anscheinend mehr Realitätssinn haben, als der Maestro. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Pascal Werther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bella Sicilia
Camilleri lässt Sizilien aufleben! Auch das ....igste Buch von ihm wird nicht langweilig. Alleine die Menüvorschläge sind schon lesenswert. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Katharina Seewald veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klass Klasse
Mein Lieblingsautor, das ist Geschmackssache ob man sich gerne verwirren lässt, Camilleri werd ich nimmermmüde zu lesen. Sehr spannend immer wieder!
Vor 5 Monaten von Martina Fath veröffentlicht
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