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Die Spur des Fuchses: Commissario Montalbano lässt den Blick in die Ferne schweifen. Roman
 
 
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Die Spur des Fuchses: Commissario Montalbano lässt den Blick in die Ferne schweifen. Roman [Gebundene Ausgabe]

Andrea Camilleri , Moshe Kahn
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Die Spur des Fuchses: Commissario Montalbano lässt den Blick in die Ferne schweifen. Roman + Das süße Antlitz des Todes: Ein Fall für Commissario Montalbano und Grazia Negro + Das Ritual der Rache: Commissario Montalbano vermisst einen guten Freund. Roman
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 4 (6. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785723954
  • ISBN-13: 978-3785723951
  • Originaltitel: La Pista di Sabbia
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 102.879 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andrea Camilleri
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hat Commissario Montalbano womöglich seherische Fähigkeiten? Kaum ist er aus einem bizarren Traum von einem Pferd erwacht, als er beim morgendlichen Blick aus dem Fenster tatsächlich ein Pferd am Strand liegen sieht, das dort qualvoll verendet ist. Kurz darauf ist das Tier spurlos verschwunden. Wenig später erhält er Besuch von Rachele Estermann, einer erfolgreichen Turnierreiterin, deren Rennpferd gestohlen wurde. Und das, obwohl es bei dem mächtigen Züchter Lo Duca untergebracht war, der immerhin Schutz von höchster Stelle genießt. Wie Montalbanos Nachforschungen ergeben, hat Lo Duca einiges zu verbergen, nicht zuletzt den mysteriösen Tod eines seiner Stallburschen. Doch ehe der Commissario hinter Lo Ducas dunkles Geheimnis kommt, gilt es herauszufinden, welche Rolle die sphinxhafte Rachele in dem mörderischen Verwirrspiel hat -

Über den Autor

Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Seine historischen Romane und Krimis lösten in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Camilleri-Fieber aus und stürmten sämtliche vorderen Pätze auf den italienischen Bestseller-Listen. Camilleris Hauptfigur, Commissario Salvo Montalbano, gilt inzwischen weltweit als Inbegriff sizilianischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Andrea Camilleri ist verheiratet, hat drei Töchter, vier Enkel und lebt in Rom.

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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch zum Entschleunigen 15. August 2010
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Die Spur des Fuchses" ist der 12. Fall mit Commissario Montalbano seit 1999 (in diesem Jahr wurde "Die Form des Wassers", bereits 1994 in Italien erschienen, ins Deutsche übersetzt). Die Fangemeinde Montalbanos ist seither groß (mit verursacht sicherlich auch durch die Verfilmungen der RAI); manche pilgern (wie der Schreiber dieser Zeilen) an die Originalschauplätze der Romane (Vigata = Porto Empedocle).
Man muss dem alten Herrn - Camilleri ist immerhin 85 - ein großes Kompliment machen: Seine Krimis rund um Montalbano zählen zu dem Besten, was die italienische Krimiliteratur zu bieten hat. Und Sizilien beschreibt sowieso keiner besser als Camilleri!
Die Geschichte des 12. Falls ist schnell erzählt: Nach einem verrückten Traum rund um ein Pferd erblickt Montalbano am Strand vor seinem Haus tatsächlich ein totes Pferd, das allerdings bald danach verschwunden ist. Besitzerin ist eine gewisse Rachele Estermann, die unseren Kommissar in ganz schöne Liebesnöte stürzen lässt. Was weiß sie noch, was sie dem Kommisssar verschweigt? Und welche Rolle spielt der Züchter Lo Duca, aus dessen Stall das Pferd entwendet wurde? Und warum wird in Montalbanos Haus eingebrochen; warum kommt es zu einer Schießerei?
Wie immer genug Probleme, die Montalbano in gewohnter Art und Weise löst - auch wenn sein Verhältnis zu Livia dieses Mal besonderen Belastungen ausgesetzt ist.
"Die Spur des Fuchses" ist ein Buch für einen lauen Sommerabend, am besten mit einem Glas eines sehr guten italienischen Rotweines. Und wie wäre es mit Mozzarella mit Tomaten, Basilikum, Balsamicoessig und Olivenöl?
Am Ende darf man sich dann über weitere 4 Montalbano-Krimis freuen, die in Italien schon erschienen sind...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie üblich geht es in dieser Geschichte mal wieder um die kleinen und großen Verbrechen in und um das Städtchen Vigata. Montalbano wacht eines Morgens auf und findet ein verendetes Pferd vor seinem Haus. Als die "Astronauten" dann kommen, das Tier zu beseitigen, ist es verschwunden. Obwohl überhaupt nicht zuständig beginnt Montalbano gemeinsam mit seinem bewährten Team (Mimi Augello, Fazio, Gallo, Galluzzo und natürlich nicht zu vergessen Catarella) die Ermittlungen aufzunehmen. Dabei bewegen sie sich im Dunstkreis von Kleingaunern, der sizilianischen High-Society, der Mafia, aber in diesem Fall auch von illegalen Pferderennen. Aber das hängt ohnehin alles zusammen. Die Frauen spielen dabei, wie üblich, eine nicht unerhebliche Rolle, und in zunehmendem Maße auch das Alter, dass hier in Form einer Fehlsichtigkeit präsentiert wird.

Zuerst einmal: Ich liebe die Erzählungen von Andrea Camilleri, vor allen Dingen seine Geschichten um den Commissario Montalbano und das Städtchen Vigata.

Seine Geschichten bewegen sich immer in diesem kleinen sizilianischen Kosmos, verlieren aber den großen Zusammenhang nie aus den Augen. Wie auch? Steht doch dieser Mikrokosmos stellvertretend für die gesamte italienische Gesellschaft mit ihren "Verwerfungen". Montalbanos Welt wirkt wie eine große Familie in der es leider immer auch schwarze Schafe gibt. Die Gauner sind zwar böse, aber nie so böse, dass man ihnen wirklich ewig böse sein könnte. Und auch Montalbano ist nie so gut, als dass er über allem stehen und erhaben sein würde. Er gehört zu ihnen und seine Aufgabe ist es in erster Linie, die schwarzen Schafe ein bisschen weißer zu machen. Und sei es nur deshalb, um selbst nicht mehr ganz so weiß dazustehen. Immer aber für die gerechte Sache, auch wenn das bedeutet von Zeit zu Zeit mit den schwarzen Schafen gemeinsame Sache machen zu müssen.

Es sind nicht unbedingt die tiefen Abgründe, die Camilleri interessieren. Es sind mehr die Grau- oder Zwischentöne in denen sich das Leben, mit all seiner Tragik, aber auch seiner Komik abspielt. Commissario Montalbano wirkt auch deshalb so sympathisch, weil er sich "selbst persönlich" (Zitat Catarella) immer in diesem Spannungsfeld bewegt und das auch sehr bewusst tut. Deutlich wird das immer wieder an seinem Verhältnis zu den Frauen. Auf der einen Seite genießt er die Begehrlichkeiten und Verlockungen des schönen Geschlechts ihm gegenüber, auf der anderen Seite steht seine Moral - auch mal in Form einer kalten Dusche, sich diesen Verlockungen zu erwehren. Seine Langzeitfernbeziehung Livia taucht inzwischen nur noch in Telefonaten auf, die dann auch in der Regel unerfreulich enden. Sie wirkt eigentlich nur noch wie DIE letzte moralische Instanz, die ein völliges Abgleiten in sexuelle Promiskuität verhindert. Aber selbst das funktioniert nicht immer.

Mit Commissario Montalbano gelingt es Camilleri auch das typisch italienische Männerbild ein wenig gerade zu rücken. Er tut das ohne dabei übermäßig zu psychologisieren, sondern eher beiläufig, vor allen Dingen immer mit dem nötigen Augenzwinkern. Das sogenannte Machogehabe ist eben nicht Ausdruck von Stärke sondern eher von Schwäche. Es wirkt zunehmend komisch, insbesondere vor dem Hintergrund des Älterwerdens. Die Frauen kommen bei ihm ohnehin in der Regel besser weg. Auch 'ohne' Moral und kalte Dusche!

Es mag Menschen geben, die die Bücher um Montalbano banal finden, sprachlich einfach, ohne Tiefgang. Camilleris Bücher sind sicherlich nicht sprachgewaltig zu nennen, aber in meinen Augen hat er eine Sprache gefunden, die seinen Protagonisten angemessen ist, ohne dabei flach zu werden. Er ist in der Lage das Tempo zu ändern; neben rein erzählerischen Passagen, gelingt es ihm immer wieder inne zu halten und bestimmte Gedanken zu vertiefen, ohne sich dabei zu sehr zu verzetteln. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Dialoge, die mitunter barsch aber durchaus auch flapsig daherkommen. Das dient aber immer der Sache oder der Geschichte und verkommt nie zum Selbstzweck oder zur Selbstdarstellung. Die Übersetzung fängt das gut ein. Man kann das Alles flott und flüssig lesen.

'Die Spur des Fuchses' ist kein überragender, aber doch ein sehr lesenswerter Roman der Montalbano-Reihe. Er zeichnet sich durch die typischen Zutaten Camilleri'schen Erzählens aus. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Alles in Allem: Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Also : dass es sich hier um einen absolut kurzweiligen & hochwertigen Camilleri handelt, steht ausser Frage, lediglich wurden hier wohl die Erwartungen nicht so ganz befriedigt, heh ? Die Geschichte ist ohne Frage kein Kriminalfall par Excellence, aber wieder mal eine hervorragende Gesellschaftssatire über die Dekadenz der besseren Gesellschaft, und hier tummelt sich der gute Camilleri in seinem ureigensten Terrain. Wir erleben einen Montalbano mit Intuition und Schwächen, in diesem Fall für eine betörende und zielstrebige Dame, die es tatsächlich schafft den Commissario zu überrumpeln. Mal ehrlich : Gelegenheiten hatte er bisher genug, mal seiner nervigen Fernbeziehung etwas Fremdwürze zu verleihen, schliesslich ist der Gute menschlichst gezeichnet und ein echter Hedonist.
Mir jedenfalls stellte sich nach dem Genuss des Buches eine gewisse angenehme Gedankenleere ein.
Lieber Andrea Camilleri, es sei Dir ein langes Leben beschert und beglücke uns noch mit vielen solcher Geschichten, Du bist jetzt schon der hellste Stern am mediterranen Himmel !
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sizilianische Vesper
Ein schönes Buch mit bekannten Akteuren, aber das ist das nette dabei . Bitte um weitere Bücher, Es ist wie nach Hause kommen
Vor 1 Monat von Eiding veröffentlicht
Erneut entwickelt sich beim Lesen der bekannte Sog
Geistreich, weise und sehr unterhaltsam, dass sind die Geschichten um den Commissario Montalbano alle. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Christian Bleis veröffentlicht
Immer wieder einen Genuss. Danke Camilleri!
Die Bücher von Andrea Camilleri sind immer wieder ein Genuss! Der Hauptdarsteller Montalbano, auch hier in der "Spur des Fuches" wird nie langweilig, sondern lädt zum... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Laufmaus veröffentlicht
Hoffentlich hält der alter Herr noch lange durch
Andrea Camilleri ist nun auch nicht mehr der jüngste. Die Bücher um Montalbano sind alle lesenswert, da immer wieder für Überrachungen gesorgt wird.
Vor 19 Monaten von Reimund Oberkiewicz veröffentlicht
Man hat den Eindruck, dem alten Camilleri gehen der Stoff und die Lust...
Es gibt Serienkrimis, die irgendwann an ihr Ende gekommen sind, lange bevor ihre Autoren es wahrhaben wollen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Winfried Stanzick veröffentlicht
wieder ein gelungener "Montalbano"
Andrea Camilleri gelingt es, seine Leser mit seiner sympathischen Hauptfigur Montalbano in den Bann zu ziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von K. Widhalm veröffentlicht
Schön gelesen Bodo!
Ich habe mir vom Titel mehr versprochen und der Anfang ist auch wirkich gut! Aber dann verwandelt sich die Ermittlung von Commissario Montalbano von Mord eher zu einer Kochshow! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Thomas Heinz veröffentlicht
wie man Ihn kennt und liebt
Ich habe jedes Buch verschlungen! So auch dieses und es ist wieder ein Auflug zu gutem Essen, einer sehr interessanter Person und einer herrlichen Ausdrucksweise! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Bunny veröffentlicht
Gepflegte Langeweile
Ich hatte mit viel Freude auf den neuen Camilleri gewartet, bin aber sehr enttäuscht.Ich empfand die Story als sehr langweilig, es passiert wenig Überraschendes,... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Sedlmeier veröffentlicht
Die Sucht wurde nicht ganz befriedigt
Ich bin ein eingefleischter Montalbano-Fan. Im "echten" Leben wäre er mir wahrscheinlich nicht ganz so sympathisch, aber um ihn immer wieder zu lesen, super! Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von KS veröffentlicht
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