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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Super, aber...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Falken (DVD)
Gleich vorweg, ich bin mit 22 Jahren wohl nicht der "Durchschnittsgucker" dieses Filmes. Gefallen hat er mir trotzdem sehr gut. Das Bild ist zu 95% perfekt (einige kleine Aussetzer kann man verschmerzen). Der deutsche Ton ist -wenn auch nur Mono- glasklar (leider mussten einige kurze Sätze wohl mit neuen Stimmen nachsynchronisiert werden). Und die Handlung ist klasse, Bogart spielt genial den sarkasstischen Detektiv Spade. Zwar wirken einige der Szenen aus heutiger Sicht wohl etwas aufgesetzt aber hey, so wurde früher halt gespielt. Nun zum einzig GROßEN Manko des Films: Die Musik. Die der deutschen Version ist teilweise dermaßen peinlich und unpassend das einige sehr ernste Szenen schon fast Lustig sein könnten. Warum die Musik für die deutsche Version des Films geändert wurde ist mir schleierhaft. Die Score im englischen Original (auch in der spanischen Version) ist viel spannender, treibender und wirkt auch nicht so deplaziert. Fazit: Sicherlich ein genialer Klassiker der 5 Sterne verdient hätte, aber dank der schlechten Musik im deutschen Film einen Stern einbüßen muß. Trotzdem ist der Film nur zu empfehlen. Auch wegen seiner -für einen so alten Film- nicht gerade weingen Extras.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Diesen Bogart muss man einfach gesehen haben!,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Falken (DVD)
Der harte Zyniker Sam Spade sitzt in seinem Büro und trinkt Whiskey. Pur, mit Eis. Eine junge Frau kommt in sein Büro. Sie will, dass einer der beiden Detektive, Sam Spade oder Miles Archer, einen gewissen Thursby beschattet, der weiß, wo sich ihre Schwester aufhält. Da sie zweihundert Dollar bietet, fragen die Detektive nicht lange und übernehmen den Job.Am nächsten Morgen ist Archer tot, erschossen. Und auch Thursby findet man erschossen auf. Spade wird verdächtigt, da er ein Verhältnis mit Miles? Frau Iva hat und nichts über den Auftrag und die Beschattung sagen will. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Die junge Dame, Miss Brigid O?Shaugnessy, erzählt eine wirre Geschichte, ein Killer taucht auf, der Spade bedroht, irgend jemand beschattet den Detektiv und die Polizei stellt unangenehme Fragen. Immer undurchdringlicher wird das Dickicht aus Lügen und Halbwahrheiten und Sam Spade hat alle Mühe herauszufinden, was der Grund für die Morde ist. Der 42. Film des Hollywood-Stars Humphrey Bogart war die erste Regiearbeit von John Huston. Er gilt auch heute noch als einer der besten Detektiv-Filme, die je in Hollywood gedreht wurden. Es ist nicht einfach, eine Legende zu bewerten, geschweige denn zu kritisieren. Die düsteren Szenen, ein Abgesang an die leichten und albernen Kriminalgeschichten, die in den Vorkriegsjahren gedreht wurden, der Zynismus des Detektivs, der bar jeder Illusion seinem Job nachgeht und doch einen Berufsethos zu besitzen scheint, der über Liebe und Geld hinaus geht. Die Kameraführung ist perfekt passend. Nachtszene reit sich an Nachtszene, dunkle Büroräume, sparsame Kulissen und glänzender Asphalt, die Ästhetik dieses Films ist auch heute noch beeindruckend. Atemlose Spannung wird erzeugt. Allein durch Kamera und schauspielerische Glanzleistung, allen voran der perfekt besetzte Bogart, die laszive und unzweideutige Mary Astor in ihrer bekanntesten Rolle und Gladys George als treue Büroangestellte Spades, die die Einzige zu sein scheint, die Spade wirklich liebt. Auch das Polizistenduo vermittelt einen bis dato unbekannten Typ Ermittler. Sie sind nicht an der Wahrheit interessiert, sondern brauchen einen Schuldigen. Fragen werden nicht gestellt, um die richtigen Antworten zu erhalten, sondern einen Fall abschließen zu können. Der harsche Ton und die fast brutale Herangehensweise an Verdächtige oder wen auch immer die Polizisten ins Visier ihrer Ermittlung nehmen, war in diesem Genre unbekannt. Es ist literarisch der Verdienst von Hammett (und Chandler), diesen Stil hoffähig gemacht zu haben. Für das Kino erlangte John Huston damit Weltruhm. Erstmals wagte es ein Regisseur, eine Geschichte zu verfilmen, die weniger Antworten gab als Fragen gestellt wurden. Nicht die Auflösung stand im Mittelpunkt, sondern die Charaktere der agierenden Menschen. Inmitten des Dschungels Großstadt wurde der Überlebenskampf der Protagonisten zum zentralen Gegenstand der Betrachtung, nicht der rote Faden einer Geschichte oder die Stringenz der Handlung. Fazit: Wer zwischen Buch, Film und Hörspiel wählen kann, sollte unbedingt diesen Film sehen. Er vermittelt die Stimmung und Härte der Detektiv-Romane von Dashiell Hammet auf das Perfekteste. Extras finden sich auf dieser DVD leider keine. Einzig die englische Tonspur ist ein echter Gewinn für den Fan von Bogart und Co. Die Stimmen sind im Original eine Spur "echter" und mehr aus der Szene heraus wirkend als die deutsche Synchronisation. Bild und Ton sind ansonsten sehr gut. Für einen über sechzig Jahre alten Film sogar perfekt. Stefan Erlemann Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Huston und Bogart-Team für die Ewigkeit,
Von Frankie Lee (Velden,Tennessee) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Spur des Falken (DVD)
"Die Spur des Falken" auch bekannt als d"Der Malteser Falke" ist einer der wichtigsten Filme in der gesamten Geschichte des Kinos. Dies liegt nicht nur daran, dass der Film spanned und erstklassig ist, sondern auch daran, dass es der Startpunkt für den ganz großen Erfolg für Humphrey Bogart(der hier kongenial den hard-boiled detective Sam Spade verkörpert) und Regiegenie John Huston. Der Film war das Regiedebut für John Huston und der Durchbruch für Bogart,der sich bis dahin mit kleineren Rollen durchschlagen musste."Die Spur des Falken" war auch die Premiere für eine wegweisende Konstellation:Huston im Regiesessel und Bogart in der Hauptrolle( siehe u.a auch "Der Schatz in der Sierra Madre" oder "Gangster in Key Largo"). Der Film selbst ist der archetypische Film Noir:düster,zynisch,brutal und eiskalt. Bogart in seiner Parderolle im Zusammenspiel mit Mary Astor oder Peter Lorre ist unvergesslich. Die Dialoge sind zudem köstlich und unglaublich pointiert. Unbedingte Empfehlung also von meiner Seite, denn besser wird Kino nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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