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Die Sprache der Schatten: Roman
 
 
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Die Sprache der Schatten: Roman [Taschenbuch]

Susanne Goga
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: Diana Verlag (9. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453354680
  • ISBN-13: 978-3453354685
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 136.693 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Susanne Goga
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"(...) eine zarte Liebesgeschichte." (FREUNDIN )

"Kunst und Kaiserreich auf 448 spannenden Seiten." (Westdeutsche Zeitung )

"Wer einen Krimi von Susanne Goga in die Hand nimmt, liest nicht nur ein Buch, sondern besteigt eine Zeitmaschine." (Rheinische Post )

Kurzbeschreibung

Ein opulenter, farbenprächtiger Roman im Berlin des 19. Jahrhunderts

Schwarze Schatten, schemenhafte Züge, abgewandte Gestalten. Eine eindringliche Szenerie und kein einziges Gesicht. Als Rika das namenlose Bild geschenkt bekommt, ist sie so fasziniert, dass sie beschließt, den Maler ausfindig zu machen. Ihre Suche führt sie in die Spandauer Vorstadt zu Anthonis, einem Außenseiter, talentiert und rätselhaft, der sich von der Welt zurückgezogen hat und meist nur noch eine Sache auf die Leinwand bringt: Menschen ohne Gesichter. Instinktiv weiß Rika, dass mehr dahintersteckt, als Anthonis sie glauben lassen will — und sie ist entschlossen, sein Geheimnis zu enthüllen …


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bouquineur TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Berlin 1876. Rika, die junge Witwe eines Textilfabrikanten erhält von ihrem Stiefsohn, der nur wenig jünger ist als sie, ein Gemälde als Geschenk, das sie durch sein ungewöhnliche Motiv sofort in seinen Bann schlägt. Die leidenschaftliche Kunstsammlerin ist fasziniert und möchte alles über die Herkunft des Bildes und seines Erschaffers wissen, doch ihr Stiefsohn hält sich seltsam bedeckt. Rika lässt sich davon nicht abhalten und macht sich auf die Suche nach dem Maler. Sie findet ihn, doch er ist nicht das, was sie erwartet hat. Athonis, wie er sich nennt hat ein Geheimnis, das Rika ergründen möchte, koste es was es wolle.

"Gesichter waren Landschaften für mich, die Geschichten erzählten; ich las ihn ihnen wie in einem Buch"

Ich wünschte, die Autorin hätte in mein Gesicht sehen können, während ich dieses Buch gelesen habe, denn die Landschaft meines Gesichtes hat eine ganz eigene Geschichte erzählt, während die Seiten nur so dahin flogen. Sie hätte in meinem Gesicht die Freude sehen können, die ich empfunden habe, die Spannung, die während der ganzen Geschichte aufrecht erhalten wird, weil man als Leser genau den gleichen Stand hat wie Rika, das Geheimnis um den Maler vielleicht ahnt, aber nie ganz greifen kann. Die Trauer, wenn schreckliche Dinge passieren, mit denen man nicht gerechnet hat, die Wut, wenn der Stiefsohn Alexander seine perfiden Spielchen spielt, die immer auf Kosten des Glücks anderer Menschen gehen. Das Glück, wenn sich die Dinge zum Positiven verändern.
Die Landschaft meines Gesichtes war wirklich vielfältig während der schönen Lesestunden, die mir dieses Buch beschert hat.

Man ist mitten drin im Berlin des 19. Jahrhunderts, in der blühenden Stadt, der Metropole der Mode, der Stoffe und der Farben, schöpft beim Lesen aus den Vollen, wenn Susanne Goga vor dem inneren Auge diese prächtige Zeit wieder auferstehen lässt, die so sinnlich war, dass sie mit Händen greifbar scheint. Und dennoch fühlt der Leser hinter dieser sinnlichen Welt den aufkommenden Unfriede, die bevorstehenden Wirtschaftskrisen und den aufkommenden Fremdenhass. Auch diese Seite dieses ausgehenden 19. Jahrhunderts verschweigt die Autorin dem Leser nicht. Sehr gut gefallen hat mir auch der Ausflug Rikas in die Heimatstadt der Autorin, nach Mönchengladbach, eine Stadt, die im 19. Jahrhundert für ihre Stoffe und Tuche über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt war. In Susanne Gogas Büchern gibt es immer viel zu lernen, viel zu sehen, viel neues und auch viel Bekanntes. Diese Mischung gefällt mir ausgesprochen gut, vor allem, weil durch diese Vielfalt der Schwerpunkt nicht unbedingt auf der - durchaus vorhandenen - Liebesgeschichte liegt, die dennoch da ist, immer präsent und genau den Raum einnimmt, den sie braucht, um sich zu entfalten. Susanne Gogas Protagonisten machen alle eine Entwicklung durch. Die einen zu ihrem Vorteil, die anderen zu ihrem Nachteil. Alle haben ihre ganz eigene Stimme, ihre eigene Farbe, ihr eigenes Gefühl. Mein Herz gehörte in diesem Buch ganz klar dem Maler Anthonis mit all seiner Verletzlichkeit, seiner Zerrissenheit und letzendlich seiner großen Stärke.

Besonders beeindruckt hat mich die plastische Erzählweise Susanne Gogas, die nicht nur vergangene Zeiten im Kopfkino entstehen lässt. Es gelingt ihr sogar, die fiktiven Bilder des Malers Anthonis so anschaulich zu beschreiben, dass man als Leser diese Bilder vor Augen hat und sie unbedingt selbst sehen möchte. Umso trauriger, dass sie wirklich nur in der Fantasie der Autorin existieren.

Mich hat dieser zweite klassische historische Roman Susanne Gogas absolut begeistert. Die Autorin hat mit dem Leonardo-Papier ein gutes Fundament für dieses Genre gelegt. Mit der "Die Sprache der Schatten" hat sie auf dieses Fundament nun einen Palast aus Perlen gesetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Sprache der Schatten 25. Oktober 2011
Von HeikeM
Format:Taschenbuch
Susanne Goga führt ihre Leser ins Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die Stadt ist im Aufbruch, den einen bietet sie Möglichkeiten des gesellschaftlichen und beruflichen Aufstiegs, den anderen bietet die Anonymität der Großstadt die Möglichkeit, unauffällig ihr Leben zu leben. In "Die Sprache der Schatten" begegnet wir beiden Welten. Da ist die junge Fabrikantenwitwe Rika, in die sich der nicht viel jüngere Stiefsohn Alexander verliebt hat, die bemüht ist, nach dem Tod ihres Mannes, die Familie zusammenzuhalten und gleichzeitig ihren eigenen Weg weiterzugehen. Alexander hingegen strebt nach gesellschaftlichen Aufstieg und beruflicher Anerkennung. Er ist ehrgeizig und versucht nicht zuletzt durch seine ganz persönliche Familienplanung, seine Ziele durchzusetzen. Unter denen hat besonders die Schwester Anna zu leiden. Sie ist in einen jungen Juden verliebt, soll aber durch ihre Heirat mit einem Adligen, dem Bruder die Wege in die höhere Gesellschaft ebenen. Stephan Rungrath ist im Auftrag des Vaters, eines Stofffabrikanten, in Berlin. Hier sieht er auch die Möglichkeit unbemerkt seine von Gesetz wegen verbotenen sexuellen Neigungen auszuleben. Nicht zuletzt lernt der Leser den Maler Anthonis kennen, der seinen Lebensunterhalt mit Scherenschnitten bestreitet, so ungewöhnliche Bilder malt und an der damals noch unbekannten Prosopagnosie. leidet.
"Die Sprache der Schatten" war der erste Roman, den ich von der Autorin Susanne Goga gelesen habe. Umso überraschter war ich, welchen Glücksgriff ich damit machte. In diesem historischen Roman werden eine Vielzahl von Themen angeschnitten. Sei es die Modebranche, die zunehmende Industrialisierung, das schwierige Leben der einfachen Arbeiter, die Gesichtsblindheit des Malers, die Probleme Homosexueller und der aufkeimende Antisemitismus, um nur die wesentlichen zu nennen. Diese thematische Fülle lässt den Roman aber keineswegs überfrachtet erscheinen. Alle Probleme werden genau dosiert in die Handlung eingefügt und ergeben in ihrer Gesamtheit, ein harmonisches Zeitbild des damaligen Berlin. Neben Berlin spielt ein Teil der Handlung im ehemaligen München-Gladbach. Damit eröffnet die Autorin ihren Protagonisten nicht nur eine weitere Bühne, sie setzt ihrer Heimatstadt auch in gewissem Sinne ein Denkmal.
Ein weiteres Highlight in diesem Roman ist die Zeichnung der Charaktere. An erster Stelle möchte da Alexander Hesse nennen. Der bei höher gestellten Personen gern buckelt und sich anbiedert, ihm Untergebene aber mit Unbeugsamkeit und Härte behandelt. Er selbst steckt fest in des Vater Fußstapfen, denen er jedoch nicht gewachsen ist. Dieser so spezielle Charakter wurde von Susanne Goga mit bewundernswerter Feinheit beschrieben. Aber auch die Frauen sind nicht nur vorwärtsstrebend. Sie werden liebenswert durch ihre Zweifel, ihre gelegentliche Naivität, aber andererseits bestechen sie durch Charakterstärke und Gewitztheit. Keine der Figuren ist nur gut, Schwarz-Weiß-Malerei ist der Autorin fremd. Die Sorgen und Nöte der Protagonisten sind geschickt in die Handlung eingebunden, sie wirken lebensnah und geben dem Roman das ganz besondere Zeitkolorit. Trotz der anspruchsvollen Themenfülle ist der Roman wunderbar leicht zu lesen. Man taucht ab in einer vergangenen Zeit, egal ob man den Schauplatz kennt oder nicht, die Autorin übernimmt die Führung in eine vergangene Zeit und lässt sie vor dem inneren Auge wieder auferstehen. 4,5 von 5 Sternen
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Von Skatersally TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Rika Hesse ist noch jung als sie Witwe wird. Da ihr Mann um einiges älter war und zwei fast erwachsene Kinder aus einer vorherigen Ehe hat, muss sich Rika nun ihren Stand in der Familie behaupten. Ihr Stiefsohn Alexander versucht nämlich nicht nur die Stofffabrik zu leiten, sondern auch das Sagen über seine Schwester und Stiefmutter zu haben. Seine Ideen gefallen weder Anna, die sich heimlich mit dem Sohn eines jüdischen Kleiderfabrikanten trifft, noch Rika. Ein Geschenk von Alexander weckt Rikas Neugier, mehr über den Maler herauszufinden. Möglichst ohne Aufsehen zu erregen forscht sie nun in ihr unbekannten Vierteln Berlins und findet Anthonis. Der Maler ist nicht nur talentiert, sondern auch geheimnisvoll.

Susanne Goga zeichnet mit ihrem zweiten historischen Roman ein getreues Gesellschaftsporträt des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Zunehmend übernehmen die Frauen Verantwortung für ihr Leben, was bestimmt nicht von allen Männern hingenommen wird. Dargestellt wird diese Situation durch Alexander, der gar keine Zweifel aufkommen lässt, nun als Familienoberhaupt sämtliche Belange steuern zu wollen. Seiner Stiefmutter gesteht er immerhin zu, dass sie sich weiterhin in die Fabrik einbringen kann. Als er sich jedoch als künftigen Ehemann sieht, muss Rika ihn überdeutlich vor den Kopf stoßen.

Nicht nur familiäre Gepflogenheiten werden dargestellt, sondern auch die politische und religiöse Situation in Deutschland fließen in die Handlung mit ein. Anna verliebt sich in einen Juden und lässt so die Problematik entstehen, dass sich immer mehr Geschäftspartner zurückziehen. Doch das spannendste Thema ist die Prosopagnosie, an der Anthonis leidet. Als Maler ist er daher in seinem Wirken und ebenfalls auf zwischenmenschlicher Ebene eingeschränkt. Seine Scherenschnitte sind seine Sprache der Schatten. Alle Themen zusammen mit dem flüssigen Erzählstil ergeben die richtige Würze für einen mitreißenden historischen Roman. Selten habe ich einen Roman gefunden, in dem die Charaktere der Haupt- und Nebenpersonen so fein gezeichnet werden, dass mühelos ein Film vorm inneren Auge abspielt. Das Lesen war wie ein Spaziergang im vergangenen Berlin.
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Frauenroman
Zuerst eine Warnung für alle, die die anderen Bücher von Susanne Goga gelesen haben ( Leo Berlin, und Tod in Blau ). Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rainer Kowalewsky veröffentlicht
Spannender Roman im Berlin Ende des 19. Jhds.
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Vor 8 Monaten von Angelika Drews veröffentlicht
Bildend und unterhaltend zugleich
Rezension:

'Die Sprache der Schatten' hat mich sehr begeistert und tief in seinen Bann gezogen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Tialda veröffentlicht
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Schöne, anregende Lektüre, die mir gut gefallen hat - aber was war los mit dem Ende?
Den Schluss empfand ich als viel zu abrupt - und leider auch unbefriedigend!
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unterhaltsamer historischer Roman mit viel Tiefgang
Rika hat zwar nicht das Talent ihrer Mutter geerbt, als Damenschneiderin Furore machen zu können, doch sie liebt das Zeichnen und Lesen über alles. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Happy End Bücher - Nicole veröffentlicht
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Kurzbeschreibung:
Schwarze Schatten, schemenhafte Züge, abgewandte Gestalten. Eine eindringliche Szenerie und kein einziges Gesicht. Lesen Sie weiter...
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Susanne Goga wirft einen authentischen Blick auf das Berlin des späten 19. Jahrhunderts, in jene Zeit, als die Hauptstadt des jungen deutschen Reichs förmlich... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Silke Schröder, hallo-buch.de veröffentlicht
Super geglückte Mischung aus Spannung, Unterhaltung und...
Nach einem Reitunfall kann der Maler Anthonis Gesichter nicht mehr (wieder)erkennen. Das schleudert ihn heraus aus seiner geordneten großbürgerlichen Welt und hinein in... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von astrid.becker.text@t-online.de veröffentlicht
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