Die Spiegel-Affäre 2014

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Kampf der Alpha-Tiere auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges: Hier der streitbare "Spiegel"-Chefredakteur Rudolf Augstein, der sein Magazin als "Sturmgeschütz der Demokratie" sieht, dort Franz Josef Strauß, machtbesessen und skrupellos. Für Augstein wird der Bayer, der die Bundesrepublik gut 15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs zur Atommacht aufrüsten will, zum Feindbild schlechthin. Strauß wiederum, damals Verteidigungsminister, lässt aufgrund eines Artikels über das Verteidigungskonzept der Bundeswehr die komplette Führungsriege des "Spiegel" wegen Landesverrats verhaften, aber die Deutschen gehen zu Tausenden für die Pressefreiheit auf die Straße.

Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK without_age_limitation
Laufzeit 1 Stunde 40 Minuten
Genres Drama
Studio Telepool
Veröffentlichungsdatum 8. Mai 2014
Sprache Deutsch

Andere Formate

Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: DVD
Inhalt des Films: 1962 war Deutschland in einer ziemlich prekären Situation. Das Land diente als Puffer zwischen UdSSR und USA im Kalten Krieg. Wenn der dritte Weltkrieg kommen sollte, so sah man die Gefahr darin, dass Nuklearraketen zuerst in Deutschland einschlagen würden. So argumentiert Franz Josef Strauß (Francis Fulton-Smith) beharrlich seine Entscheidung, unbedingt Atomraketen in Deutschland zu stationieren. Die Bundeswehr wäre mit alten konventionellen Waffen für einen derartigen Krieg überhaupt nicht vorbereitet und gar nicht schlagkräftig. Angesichts solcher Eskapaden und der Angst, dass wieder NS-Zeiten auftreten könnten, begeht Rudolf Augstein (Sebastian Rudolph) einen kleinen Privatkrieg gegen Strauß. Seiner Ansicht nach dürften solche Leute nicht an der Spitze sitzen und sein Ziel ist es, ihn so zu diskreditieren, dass er niemals den Posten des Kanzlers erreichen kann. So wird dann teilweise auch nicht richtig recherchiert sondern in Kenntnis erlangte Tatsachen ohne weitere Recherche und Stichhaltigkeit der Informationen veröffentlicht. Strauß, der teilweise auch nicht immer ganz legal als Hintermann in wirtschaftliche Unternehmungen verstrickt ist führt seinerseits nunmehr eine Vendetta gegen Augstein. Das Ganze entzündet sich nach einem Artikel, für den ein enttäuschter Oberst der Bundeswehr Informationsträger war, in einer Razzia in den Büroräumen des Spiegels...

Soweit ich weiß versuchten die Macher des Films weder den einen noch den anderen als sympathisch darzustellen. Ergebnis war, dass hier niemand besonders gut dargestellt wird.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oliver Reis am 16. Mai 2014
Format: DVD
Ich fand den Film glaubwürdig gut. Deshalb ist auch die Gefahr so groß, da dieser Film nicht unbedingt der Wahrheit entspricht, dennoch zu glauben, dass es sich so zugetragen hat. Als ich den Schauspieler Sebastian Rudolph den Rudolf Augstein spielen sah, konnte ich auch ein wenig erkennen, dass er den Rudolf Augstein in sich "hineingezogen" hat und nicht selbst in diese Rolle hineingewachsen ist. Ich war mir sicher, dass Rudolf Augstein nicht solche Charaktereigenschaften haben kann, wie in dem Film dargestellt. Trotzdem ist diese Rolle nicht schlecht gespielt. Für den Film ist das ganz gut, doch für die Wahrheit? Aber hier ist es halt ein Film. Und der ist auch spannend erzählt, obwohl man ja die Grundstory kennt. Für mich interessant war auch hier, wie die mir bekannten Rollen hier von den Schauspielern umgesetzt wurden. Und da war Francis Fulton-Smith, der den Franz Josef Strauß spielt, sowie auch Otto Mellies, der den Konrad Adenauer spielt, wirklich klasse. Besonders bei Francis Fulton-Smith war ich überrascht. Wenn ich diese Rolle besetzt hätte, wäre mir niemals der Francis Fulton-Smith eingefallen. Zum Glück war ich ja auch nicht dafür verantwortlich. Kritisieren muss ich halt die Einblendung am Schluss, wenn man diese Zeile lesen kann: "Hätte man die geheimen Dokumente im Safe oder das Original mit Quellenangaben gefunden, wäre der Tatbestand des Landesverrats gegeben gewesen." Erstens habe ich das nicht glauben können und Zweitens wurde ich nochmals auf die schwächste Szene des Filmes hingewiesen, wo der Bruder von Rudolf Augstein, Josef Augstein (André Hennicke), diese Papiere heimlich aus dem Tresor holt und diese Aktion dann künstlich aufgebauscht wird.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von callisto TOP 500 REZENSENT am 3. Mai 2014
Format: DVD
1962 erschien in der 41 Ausgabe des Spiegels der Artikel „Bedingt abwehrbereit“ der Ergebnisse des NATO-Manövers Fallex 62 veröffentlichte. Im Klartext stand da, die Bundeswehr derzeitig noch zu nichts zu gebrauchen war. Das ist jetzt nicht wirklich weltbewegend, das durfte auch heute noch zutreffen und das ist auch gut so. Der Bundesanwalt, der nicht richtig recherchiert hatte, hielt das für Landesverrat und die Büros des Spiegel wurden gestürmt und mehrere Reporter verhaftet. Der Fall verlief im Sande, da man keine Beweise finden konnte, aber den Menschen wurde klar, dass es mit der Pressefreiheit in Deutschland nicht weit her war.
Irgendwie kommt einem diese Situation bekannt vor, auch wenn es 2013 in UK Passierte und die Zeitung der Guardian war. Unsere Leitmedien haben sich ja schon lange einer freiwilligen Selbstzensur unterworfen, da kommt es so schnell nicht mehr zu einem Aufbäumen für die Pressefreiheit.
Man könnte nun glauben, dass die ARD mit diesem Film noch einmal das Fähnchen für die deutsche Presse schwenken will, die derzeitig ja böse unter Beschuss geraten ist, gerade auch der Spiegel. Letztendlich jedoch geht es in diesem Film aber eher um den Kleinkrieg zwischen Rudolf Augstein und Franz Josef Strauß, was nur mäßig spannend ist.

Besonders zynisch muten derzeitig Kommentare der Produzenten an, wie der Produzentin Gabriela Sperl die (laut Wikipedia) „bezweifelte, dass die Menschen in Deutschland heutzutage in einer vergleichbaren Situation wie damals auf die Straße gehen würden.
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