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Die Sopranos Teil 2: Der Deal/Tonys Schachzug [VHS]
 
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Die Sopranos Teil 2: Der Deal/Tonys Schachzug [VHS]

James Gandolfini , Edie Falco , Timothy Van Patten , John Patterson    Freigegeben ab 16 Jahren   Videokassette
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: James Gandolfini, Edie Falco, Lorraine Bracco
  • Regisseur(e): Timothy Van Patten, John Patterson, Allen Coulter, Alan Taylor
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video
  • Erscheinungstermin: 21. September 2000
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004WHT2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.761 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Leben eines Mafia-Paten ist nicht leicht. Vor allem, wenn man Tony Soprano (James Gandolfini) heißt. Nein, die Mafia ist kein Verein ehrenwerter Männer mehr. So hat sich Tony mit seinem brutalen, aber dummen Neffen Chris (Michael Imperioli) herumzuärgern. Dieser hat in der letzten Episode (Verwandte und andere Feinde -- diese Folge befindet sich auch der ersten Sopranos-Kassette) einen LKW überfallen, dessen Besitzer eigentlich Schutzgelder bezahlt, damit genau solche Dinge nicht passieren! Zwar ist diese Geschichte inzwischen bereinigt und man hat sich arrangiert, doch für Onkel Junior (Dominic Chianese) ergibt sich aus diesem Zwischenfall die Chance zu intrigieren! Junior, der nach Außen hin die Liebenswürdigkeit eines netten, seinen Ruhestand genießenden Rentners verkörpert, ist schließlich alles andere als ein netter Mensch. Hinter seinem unscheinbaren Äußeren verbirgt sich ein fieser Intrigant, der in früheren Zeiten schon Probleme mit seinem Bruder, dem früheren Paten, hatte -- und der heute der Überzeugung ist, dass sein Neffe Tony ein schwacher Pate sei. Um Tony das Leben schwer zu machen (mehr traut er sich zunächst nicht), verbündet er sich mit seiner Schwägerin Livia (Nancy Marchand), Tonys Mutter.

Der Deal ist eine Hammer-Episode. Derart radikal wie Die Sopranos hat noch keine Serie mit dem Mythos Mafia aufgeräumt, diese Episode aber ist der frühe Höhepunkt! Vor allem die Figur der unantastbaren Mutter, bislang eine Ikone des Mafia-Filmes, wird in jeder Form von ihrem Heiligenpodest gestürzt. Livia hasste ihren Ehemann. Dies ist klar. Auch wenn dies niemals laut gesagt wird, spürt man jedoch sehr schnell, dass sie ihn nicht gehasst hat, weil er ein Mafia-Gangster gewesen ist. Sie sah in ihn vielmehr einen Versager, der es gerade einmal zum Paten von New Jersey gebracht hat, während nur ein paar Kilometer weiter südlich, in New York, das richtige Geld zu holen gewesen wäre. In ihrem Sohn sieht sie nun eine Reinkarnation ihres Mannes. So ist das, was sie für ihn empfindet, keine Liebe. Sie verabscheut Tony, wie sie ihren Mann verabscheut hat.

Die Seifenoper trifft die Mafia! Mit Zynismus, schwarzem Humor und ungeschönter Gewalt! Wer nun glaubt, dies sei der vorläufiger Höhepunkt der Serie gewesen, der irrt: Tonys Schachzug geht noch einen Schritt weiter: Tony träumt von seiner Psychiaterin Dr. Melfi (Lorraine Bracco), was ihn entsetzt. Mit Prostituierten zu schlafen, das ist in Ordnung, denn dabei geht es nur um Sex. Dr. Melfi aber ist anders. Er fühlt sich zu ihr wegen ihrer Intelligenz erotisch hingezogen. Da er seine Frau (Edie Faden) jedoch über alles liebt, entschließt er sich, seine Therapie zu beenden, um nicht irgendwann der Versuchung nicht widerstehen zu können -- Carmela, seine Frau, aber drängt ihn, weiter zu machen, denn die Therapie hat ihn zum Guten verändert. Wenn er sie abbricht, wird sie sich scheiden lassen.

Während der Familiensegen schief hängt, soll Tony einen verstorbenen Mafia-Paten beerben. Allerdings würde er damit in den Wirkungskreis seines Onkels Junior eindringen. Tony entschließt sich dennoch, diesen Schritt zu unternehmen.

Tony, dies macht diese Episode klar, ist alles andere als ein dummer Mensch. Mag er in den ersten drei Episoden -- vor allem auf Grund seiner fehlenden Bildung -- nicht gerade als Intelligenzbestie erscheinen, beweist diese Episode, dass er sehr wohl ein intelligenter Pate ist, der nicht nur die Gewalt, sondern auch das Intrigenspiel beherrscht. So hat Tony längst das verräterische Treiben seines Onkels durchschaut, den er nun seinerseits hintergeht. Dadurch erschafft sich Tony gleichzeitig eines Lebensversicherung, denn noch mag Junior vor Morden in der Familie zurückschrecken -- er ist dennoch für den Mord an einem Freund von Chris verantwortlich! Chris hat mit dem Überfall auf den LKW gegen die Regeln verstoßen, Tony aber hat dies wieder in Ordnung gebracht. Der Mord ist nun eine Schwächung von Tonys Position, die ihm zeigen soll, dass seine Macht begrenzt ist. Doch Tony weiß seine Macht sehr wohl zu festigen. Eigentlich könnte er nun einen Triumph feiern, gäbe es nicht ein weiteres familiäres Problem, das ihn wie ein Dampfhammer trifft: Sein Sohn Anthony Jr. (Robert Iler), den er bislang aus allen Aktionen herausgehalten hat, erfährt von seiner Schwester Meadow (Jamie Lynn Sigler), dass sein gutherziger Vater ein Mafiaboss ist. --Christian Lukas

Video Jakob Kurzinhalt

"Der Deal / Tonys Schachzug" Abgemacht ist abgemacht. Und Teil einer Abmachung ist auch: Wer sich nicht an die Regeln hält, hat die Konsequenzen zu tragen. Diese Erfahrung muss ein Geschäftsmann machen, als er sich mit Tony (James Gandolfini) einlässt - während der selbst ständig Antidepressiva einwirft. Gleichzeitig legt sich Tonys Onkel Junior (Dominic Chianese), ein Gangster alter Schule, mit ein paar jungen Rüpeln an, die sich auf sein Territorium vorwagen. Junior ist zwar ein Versager ersten Ranges, aber er bekommt unerwartet Rückendeckung - zumindest nimmt er das an. Die Paten der Familie beschließen nämlich insgeheim, Junior in dem Glauben zu lassen, dass er das Sagen hat. Auf diese Weise muss er den Kopf hinhalten, wenn die Polizei mal wieder zuschnappt. Und das kann jeden Moment der Fall sein...

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Der Pate läßt grüssen! 2. Februar 2001
Von Ein Kunde
Format:Videokassette
Amerikanische Kritiker waren sich unlängst fast einig, als sie die Sopranos zur besten Serie des Jahres wählten. Recht hatten sie! Nachvollziehbare Charaktere, witzige Story mit teilweise bitterem Realismus, hervorragende Schauspieler und eine Spur Sex machen die Mischung. Das Konzept (schnelle Schnitte zwischen Komik, Gewalt, Familienleben und Mob-Alltag)ist etwas gewöhnungsbedürftig; wer sich aber drauf einläßt, wird mit abwechslungsreicher Unterhaltung entlohnt. Fazit: Wer den Paten mochte, wird Tony Soprano und seine Crew lieben.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:DVD
Die Sopranos sind meines Erachtens mit das Beste, was die Sparte TV-Serien in den letzten Jahren zu bieten hatte. Es ist bedauerlich, dass die zeitweise auch im ZDF ausgestrahlte Serie so wenig Resonanz in Deutschland erfuhr. Kein Wunder, wenn man bedenkt, welche Schmalspur-Kunst hier im Bereich Serie zum Teil erfolgreich läuft. Die Drehbuchautoren der Sopranos leisten ganze Arbeit. Was neben dem Alltag Tonys als gehetzter Mafia-Gangster und gestresster und von seiner Mutter tyrannisierter Familienmensch an Nebenschauplätzen geschickt miteinander verwoben wird, stellt ein Gesamtbild dar, das den Zuschauer fesselt und der Serie einen hohen Suchtfaktor einbaut. Leider bekommt man die DVD-Boxen der mir bekannten vier Staffeln nicht in Deutschland. Ausser den sehr empfehlenswerten einzelnen Teilen, die hier bei amazon angeboten werden, kann man auch keine der folgenden Staffeln als DVD in Deutschland erwerben. Schade, deshalb die Gelegenheit nutzen und zumindest die Staffel 1 kaufen!!
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