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Die Sopranistin: Roman
 
 

Die Sopranistin: Roman [Kindle Edition]

Jörg Thadeusz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Thadeusz so, wie ihn alle lieben, witzig, bissig und dennoch nicht bösartig." Berliner Morgenpost "Jörg Thadeusz erzählt mit einer Leichtigkeit, die der von Frank Goosen oder Tom Liehr nahekommt. Und eins ist klar: Dieser Roman ist unterhaltsam."WAZ

Kurzbeschreibung

Sprachwitz, Humor, Spannung ? ThadeuszBei der Aftershow-Party anlässlich der Verleihung des Bruno-Fernsehpreises detoniert eine Bombe. Drei Menschen sterben, über 250 werden verletzt. Die Presse liefert schreckliche Bilder, und nicht nur die anwesenden Promis, sondern die ganze Nation ist entsetzt: Ist das der Terroranschlag der Islamisten, vor dem in Deutschland so lange gewarnt wurde?Georg, der als Friseur in Washington D.C. zwar gutes Geld verdient, aber auch auf zu großem Fuße lebt, muss in Berlin seinen Onkel beerdigen. Er fliegt in ein hysterisches Deutschland, in dem die Medien unentwegt Bilder der furchtbaren Geschehnisse liefern und Politiker und Polizisten in Interviews schnelle Aufklärung versprechen. Eigentlich wollte er darüber nachdenken, wie er die Dinge ordnen und der Sopranistin Sofia einen Gefallen tun kann, doch jetzt wird er nicht zuletzt durch die erschreckenden Bilder des Anschlags in eine Zeit seines Lebens zurückversetzt, die er für immer aus seinem Kopf verbannen wollte. Und auch Sofia treiben ganz andere Dinge um, als Georg ahnt...Mit großer sprachlicher Eleganz und auf der Basis genauer Kenntnis der Dinge zeichnet Jörg Thadeusz ein Szenario, das sich genau so in Deutschland abspielen könnte.

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Jörg Thadeusz
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von sabatayn76 TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Inhalt:
Georg hat Deutschland bereits vor Jahren verlassen und lebt nun in Washington. Hier betreibt er ein Friseurgeschäft, das zwar viel Geld einbringt, das Georg allerdings auch gleich wieder an den Mann (oder die Frau) bringt, so dass er oft auf finanzielle Hilfe von einem Onkel in Deutschland angewiesen ist. Dann stirbt der Onkel, und Georg fliegt zum Begräbnis in die alte Heimat. Im Flugzeug lernt er die Sopranistin Sofia kennen, die ihn bittet, für sie ein kleines Päckchen zu transportieren.

In Berlin regiert zu dieser Zeit das Chaos, denn bei einer Party nach der 'Bruno'-Verleihung ist ein Sprengsatz explodiert - mindestens drei Menschen wurden dabei getötet, mehr als 250 wurden verletzt. Wer sind die Drahtzieher des Attentats? Welche Rolle spielen die geheimnisvolle Sopranistin und ihr kleines Päckchen? Muss Deutschland einen weiteren Anschlag fürchten?

Mein Eindruck:
Mir hat 'Die Sopranistin' nicht gefallen. Ich empfand die Protagonisten als zu stereotyp, zu wenig lebendig, zu oberflächlich. Dies hat dazu geführt, dass mir die ganze Geschichte ziemlich egal war, ich zu keinem Zeitpunkt vom Buch gefesselt und nicht neugierig auf den weiteren Verlauf/die Auflösung war. Die beinahe unüberschaubare Flut an Protagonisten war meiner Meinung nach weder notwendig, noch spannend. Eine detailliertere Ausarbeitung einzelner Figuren hätte dem Buch wahrscheinlich besser getan als eine stetige Erhöhung der Quantität.

Mein Resümee:
Von mir kommt keine Kauf-/Leseempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Bei "Die Sopranistin" handelt es sich um ein intelligent und witzig geschriebenes Buch, welches einigermaßen Spannung aufbaut und auch insgesamt inhaltlich aktuell und durchaus realistisch ist. Gefallen haben mir zudem die immer wieder zwischen die Kapitel gestreuten Interviews von Radiosendern mit Bürgern und Experten.

Abzüge gibt es allerdings für die immer nur oberflächig beschriebene Handlungsorte und teilweise auch Personen. Zudem sind einerseits die handelnden Personen sehr klischeehaft und entsprechen geltenden Vorurteilen (die Linksterroristen haben reiche Eltern, saufen und kiffen, die Polizisten haben kahle Köpfe und sehe alle aus wie Bodybuilder, die Leute vom FBI sind völlig emotionslos...), andererseits erscheinen andere Schilderungen wenig glaubhaft oder sind falsch recherchiert (ein Beamter der Kriminalpolizei kontrolliert an der Grenze, die Bundespolizei ist dagegen nur bei Großveranstaltungen eingesetzt).

Insgesamt habe ich das Buch aber gern gelesen und kann es als wenn auch wenig tiefgreifenden, aber frischen Krimi weiterempfehlen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von AennA VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Im Theater des Westens in Berlin haben sich alle, die bei Film und Fernsehen Rang und Namen haben, zur alljährlichen "Bruno"-Verleihung versammelt.
Plötzlich detoniert eine Bombe, drei Menschen sterben, Hunderte werden schwer verletzt...
Die Polizei sucht mit Hochdruck die Verantwortlichen für dieses Attentat.

Georg, der seit Jahren in den USA ein Friseurgeschäft betreibt und auf größerem Fuß lebt, als er sich eigentlich leisten kann, kehrt zur Beerdigung seines Onkels in ein hysterisches Deutschland zurück.
Verschärfte Polizei-Kontrollen, gehäufte Berichterstattung in den Medien - das Land ist in Aufruhr.
Und da ist auch noch das Päckchen, das ihm seine Reisebekanntschaft Sofia gegeben hat und das er ihrer Oma mitnehmen soll. Ein Gefallen, den Georg der schönen Sängerin gerne tun will...
Gut, dass er nicht weiß, dass die Sopranistin auch im Visier des CIA steht...

"Die Sopranistin" von Jörg Thadeusz ist ein Buch, von dem der Leser erst einmal meint, förmlich erschlagen zu werden.
Es wartet mit einer großen Zahl an Charakteren auf, die differenziert werden wollen, was zunächst unmöglich scheint...und wohl auch wäre, wenn sich das Buch in Kapitel teilen würde, die aufeinander aufbauten. Tut es aber nicht.
Stattdessen erleben wir schnelle Szenenwechsel, wie im Film. Dabei liest sich jede Episode flüssig und unterhält mit zum Teil sehr witzigen Formulierungen.
Die Protagonisten bleiben eher oberflächlich, was in Anbetracht ihrer Vielzahl auch dankenswert ist. Stattdessen weist der Autor ihnen einprägsame Merkmale zu, die dem Leser eine Unterscheidung ermöglichen (z. B. der Polizist, der sein neues Fahrrad noch nicht ausprobiert hat, der FBI - Mann mit dem hässlichen Gesicht, der LKA-Beamte, der Ringelnatz zitiert u.s.w.)
Nur wenige Hauptcharaktere werden mit kurzen Anekdoten aus dem Privatleben etwas näher beleuchtet.

Auch die Handlung bleibt eher oberflächlich, wer einen bis ins kleinste Detail ausgefeilten Krimi erwartet, wird enttäuscht.
"Die Sopranistin" umreißt eher ein kriminelles Geschehen, wie es in Deutschland passieren könnte und zeigt deutlich den Umgang der Verantwortlichen damit vor der Öffentlichkeit, z.B. durch wage Berichterstattung und ausflüchtende, nichtssagende Politiker-Statements.
Jörg Thadeusz sagt, wie es ist, nennt die Dinge, auch abseits der Attentat-Diskussion, beim Namen und bedient sich dabei unterschiedlicher Sichtweisen. Da sind zum einen die Demonstranten, die von der Polizei geprügelt werden. Zum anderen zeigt er uns den Polizisten, der trotz vieler und langer Dienste wenig verdient und sich selbst als "A.... der Nation" bezeichnet.

Nachdem ich mich an den Stil des Buches gewöhnt hatte, hat es mir doch gefallen.
Und das liegt ganz klar an der genialen Fähigkeit des Autors, mit Worten umzugehen. Der Witz in seinen Dialogen, die Situationskomik an manchen Stellen, hat mich oft zum Lachen gebracht. Und das, obwohl ein ernstes Thema behandelt wird.
Witzig fand ich auch, dass Persönlichkeiten des realen Lebens Erwähnung finden, was dem Leser das Gefühl vermittelt, einen aktuellen Fall zu verfolgen.
Dieses Buch ist sicherlich anders.... aber ich mochte es!
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