10 Angebote ab EUR 3,27

Möchten Sie verkaufen?
Hier verkaufen
 
 
Die Sonne der Sterbenden
 
Größeres Bild
 

Die Sonne der Sterbenden (Gebundene Ausgabe)

von Jean-Claude Izzo (Autor), Ronald Voullie (Autor)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


1 neu ab EUR 16,00 9 gebraucht ab EUR 3,27

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

Aldebaran

Aldebaran

von Jean-Claude Izzo
4.8 von 5 Sternen (4)  EUR 9,90
Leben macht müde

Leben macht müde

von Jean-Claude Izzo
2.7 von 5 Sternen (3)  EUR 7,90
Die Marseille-Trilogie

Die Marseille-Trilogie

von Katarina Grän
4.6 von 5 Sternen (14)  EUR 12,90
Fabio Montale - Die Verfilmung der Marseille Trilogie (3 Disc Set)

Fabio Montale - Die Verfilmung der Marseille Trilogie (3 Disc Set)

DVD ~ Alain Delon
3.8 von 5 Sternen (4)  EUR 14,95
Blutspiegel: Marseille-Krimi

Blutspiegel: Marseille-Krimi

von Olivier Descosse
5.0 von 5 Sternen (1)  EUR 8,95
Weitere Artikel entdecken

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293003206
  • ISBN-13: 978-3293003200
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 644.858 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

    Beliebt in dieser Kategorie:

    Nr. 14 in  Bücher > Krimis & Thriller > Städte & Regionen > Marseille

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Wie kann man nur so werden?" Diese Frage mag sich jeder schon das ein oder andere Mal gestellt haben, wenn er auf der Straße einem Menschen begegnet ist, der aus dem Rahmen fällt: einem Obdachlosen, einem "Penner". Begleitet wird dieser Gedanke meist von einer Mischung aus Ekelgefühl und Mitleid und dem dringenden Bedürfnis, sich wieder dem eigenen -- sicheren -- Leben zuzuwenden.

"Wie kann man nur so werden?" Der vorliegende Roman des Anfang 2000 verstorbenen Franzosen Jean-Claude Izzo spürt einer Antwort auf eben diese Frage nach. Rico, einst ein "funktionierendes" Mitglied der Gesellschaft mit Familie und einem einträglichen Job, reist aus dem eisigen Pariser Winter in den Süden, nach Marseille, und unterzieht sein Leben einer unbarmherzigen Analyse. Wie kommt es, dass er auf der Straße lebt? Wie kommt es, dass seine ehemaligen Freunde ihn nicht mehr kennen wollen, seine Frau ihn meidet und er seinen Sohn nicht mehr sehen darf? Bald geht ihm jedoch auch diese Fähigkeit zur Selbstbespiegelung abhanden, und sein Leben wird nur noch von einer Überzeugung geprägt: Es gibt keinen Ausweg.

Möglicherweise ist es übertrieben zu behaupten, nach der Lektüre dieses Romans würde man die Welt anders sehen. Aber manche Passagen sind so bitter und lassen so wenig Spielraum, sich hinter seinen lieb gewonnenen Vorurteilen zu verstecken, dass man das Buch aus der Hand legen möchte. Allerdings ist Izzo auch ein gewitzter, journalistisch erfahrener Erzähler, und so stürzt man sich immer weiter in den Albtraum, zu dem Ricos Leben geworden ist. Und am Schluss, nachdem er selbst seine Stimme verloren hat, wechselt die Perspektive -- Abdou, ein aus Algerien geflohenes Kind, das in einem Heim in Marseille Unterschlupf gefunden hat, überrascht mit seinem Blick auf Rico, mit seiner Freundschaft zu ihm.

Die Sonne der Sterbenden ist, um eine oft verwendete Formulierung zu bemühen, ein zutiefst erschütterndes Buch. Wer Izzos Marseille-Trilogie kennt, mag eine Ahnung haben, wie sehr einem dieser Autor unter die Haut gehen kann. Aber nur eine Ahnung. --Hannes Riffel



Kurzbeschreibung

Als man den Leichnam des Clochards Tit unter der Bank einer Pariser Metrostation findet, zieht dessen einziger Kumpel Rico Bilanz: Sein Leben ist verpfuscht, er ist geschieden, seinen Sohn darf er nicht mehr sehen, die Wohnung hat er verloren. Rico beschließt, vor dem eisigen Pariser Winter in den Süden zu fliehen. Die Menschen, denen er auf dieser Reise begegnet, sind vom Leben gezeichnet: Felix hat zum Beispiel jeden Zeitbegriff verloren. Die junge Mirja aus Bosnien lebt völlig abgebrannt in einem alten Haus und verkauft ihren Körper. In Marseille versucht Rico, Lea wiederzufinden, seine erste Liebe - und schöpft zum ersten Mal wieder Hoffnung.

Was kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Die Sonne der Sterbenden
43% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel:
Die Sonne der Sterbenden 3.5 von 5 Sternen (2)
Die Marseille-Trilogie
25% kaufen
Die Marseille-Trilogie 4.6 von 5 Sternen (14)
EUR 12,90
Aldebaran
17% kaufen
Aldebaran 4.8 von 5 Sternen (4)
EUR 9,90
Total Cheops
8% kaufen
Total Cheops 4.6 von 5 Sternen (15)
EUR 8,90

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

 

Kundenrezensionen

2 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.5 von 5 Sternen (2 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

 
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Izzo - wieder als Großmeister der Darstellung des Schattenlebens, 2. Dezember 2007
Von M. Erfert (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Die Sonne der Sterbenden (Taschenbuch)
Ja, richtig fröhlich sind sie nicht, die Menschen in Izzo's Geschichten. Kann man aber verstehen, widerfahren ihnen doch Schicksalsschläge, Gemeinheiten und Enttäuschungen ohne Unterlass. Aber Charakter haben sie und irgendwie kommen sie durch die Geschichte, auch wenn am Schluss meist ihre Kraft nicht mehr reicht, weil am Ende einfach zuviele Weggefährten verloren gegangen sind und zu viele Hoffnungen zerstört sind. Man versteht - der Schmerz, weiterzuleben, wäre einfach zu groß.
So ergeht es auch Rico - aus dem bürgerlichen Leben wird er hinauskatapultiert, weil er sich zwar irgendwie nach dieser Art von Leben sehnt, damit zugleich aber nicht zurecht kommt. Auf der Straße findet er sich zurecht, kann aber zugleich mit dem verlorenen Leben keinen Frieden machen. Als sein bester Kumpel sich aufgibt, wird Rico klar, dass auch er dieses Leben, in dem er sich zwischen extremen Mengen Alkohol und Zigaretten und nicht weniger gesundheitsschädlichen Grübeleien bewegt, nicht mehr lange durchhalten wird. Er macht sich auf nach Marseille, mit dem er noch unverdorbene Erinnerungen ohne Enttäuschungen verbindet. Nicht, um neue Hoffnung zu schöpfen, sondern um in Frieden einen Abschluss zu seinem Leben finden zu können.

Sehr eindringlich hat Izzo - genau wie er dem Leser in anderen Romanen die afro-franzöische Straßenszene im Midi näherbringt - hier das Leben derjenigen geschildert, die auf der Straße leben. Ich habe dieses Buch wie alle Izzo's verschlungen, auch wenn ich am Ende etwas genervt war von der Art, wie Izzo seine Geschichten immer in extrem tristen, menschenverachtenden Szenarios versinken lassen muss. Ein wenig erinnert das an den film noire, der ja auch oft wenig erfreulich endet. Schade ist, dass obwohl Izzo's Protagonisten ja im Sinne des Autors authentisch handeln, sie am Ende doch immer enttäuscht werden. Vielleicht wollte Izzo uns damit ja sagen, das es für diese Art von Menschen und deren Lebensstil im Prinzip keine Hoffnung gibt. Davon mag man halten, was man will, ich persönlich finde es zwar spannend zu lesen aber im Prinzip wenig konstruktiv.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)



 
12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Traurig und zärtlich zugleich, 15. Juli 2003
Von "lindenhof" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Rico hat genug. Einfühlsam wird sein gesellschaftlicher Abstieg nachgezeichnet. Arbeit verloren, Scheidung, und nun ist er einer der so poetisch besungenen Clochards in Paris. Sein bester Freund stirbt, da hält er es nicht mehr aus und flieht in den sonnigen Süden Frankreichs. Nur, die Sonne scheint auch dort nicht für alle gleich. Bis er aber in Marseille landet, kreuzen andere tragische Figuren seinen Weg.
Felix, ein Typ, der das Reden beinahe aufgegeben hat.
Oder Mirjana, eine bosnische Prostituierte in Avignon, die so vieles erlebt hat und doch das Glück sucht.
Eindringlich schildert Jean Claude Izzo diese traurigen Schicksale. Weil er diese Menschen aber liebt, beschreibt er sie mit einer Zärtlichkeit, die den Leser/die Leserin rührt.
Kommentar Kommentar | Kommentar als Link | War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein (Rezension unzumutbar?)


Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
 
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen. Meinungen austauschen. Neues erfahren.
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Für Sie dokumentiert

 (Was ist das?)

Sobald Sie sich Produktseiten oder Suchergebnisse angesehen haben, finden Sie diese Seiten zu Ihrer Information hier aufgeführt.