Pressestimmen
»Brigitte Burmeisters nun erschienene „Erkundungen der Sprachwelt Claude Simons“ sind (...) eine geglückte Hinführung zu diesem Autor, der 1985 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde (...). Burmeister weiß die Entwicklung dieses Werks zu beschreiben (...). Und sie tut es ohne alle akademische Angestrengtheit, mit überlegten Charakterisierungen, die sich einer intimen Kenntnis von Simons Werk verdanken, und auch mit Sinn dafür, dieses Werk und seinen Autor selbst angemessen zu Wort kommen zu lassen. Viel ist in diesem schmalen und schnörkellos geschriebenen Band untergebracht (...). Und ob Nahaufnahme der Sprachgestalt oder Erhellung der literarischen Zeitbezüge – sie fügen sich zu einer willkommenen Einladung, die Bücher Claude Simons aufzuschlagen, wieder oder auch zum ersten Mal.« --Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Juni 2010
»Nun legt Brigitte Burmeister eine angenehm lesbare, stilsichere Werkbiographie über Claude Simon vor, die alle Vorzüge einer zitatreichen chronologisch fortschreitenden Gesamtdarstellung mit denen einer subtilen form- und sprachanalytischen Untersuchung verbindet [...] Brigitte Burmeisters großer Essay ist ein Bekenntnis zum detailgetreuen wie monumentalen Sprachwerk Claude Simons. --Sibylle Cramer, Süddeutsche Zeitung, 20.07.2010
Kurzbeschreibung
1985 wurde Claude Simon mit dem Nobelpreis für Literatur
ausgezeichnet. Von Schriftstellern bewundert,
gilt der Vorreiter des Nouveau roman bei den deutschen
Lesern als »schwierig«. In ihrem biografi schpoetologischen
Essay zeichnet Brigitte Burmeister
ein Bild des Meisters der kunstvoll und musikalisch
gebauten aber endlos erscheinenden Sätze und rekonstruiert
die schillernde französische Literaturszene
ab den 50er Jahren.