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Die Sinfonie der Wale: Mein Leben mit den Riesen der Meere
 
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Die Sinfonie der Wale: Mein Leben mit den Riesen der Meere [Gebundene Ausgabe]

Alexandra Morton , Thomas Bertram
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 375 Seiten
  • Verlag: Malik; Auflage: 2 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890292631
  • ISBN-13: 978-3890292632
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 344.797 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Irgendwann in den 1960er-Jahren muss es gewesen sein. Da wurden die ersten Orcas in US-amerikanischen Meeresparks einem großen Publikum vorgestellt. Das war von den imposanten Meeressäugern begeistert. Es folgte der Bau von Sea World in San Diego und weiteren Ablegern in Ohio, Texas und Florida. Den Höhepunkt der Wal-Euphorie markieren dann die Erfolgfilme Free Willy. Doch die tollen Kunststücke der riesigen Tiere sind nur die eine Seite der Medaille. Die Kehrseite ist jedoch meist traurig und Alexandra Morton zeigt sie schonungslos auf. Doch sie weist nicht nur auf die katastrophalen Zustände der Riesensäuger in ihren betonierten Gefängnissen hin, sondern auch auf die Probleme der Tiere in freier Wildbahn.

Sie muss es wissen, denn was Jane Goodall bei den Schimpansen ist, ist Morton für Orcas und Delfine: eine Koryphäe auf ihrem Gebiet. Seit über 25 Jahren beobachtet sie an der Westküste Kanadas das Verhalten und vor allem die Sprache von Walen. Mit ihren liebevollen und unglaublich fundierten Erzählungen sowie dem eingeschobenen Farbbilderteil öffnet die Sinfonie der Wale dem Leser somit die Augen -- und gleichzeitig die Herzen -- für eine der intelligentesten Kreaturen auf der Erde. Bei all der Bewunderung und Liebe, die Morton vermittelt, lässt sich die Wehmut und Wut dennoch nicht überlesen. Schließlich muss die Vollblut-Wissenschaftlerin auch den stufenweisen Untergang der Meeresriesen dokumentieren. Verseuchtes Wasser, hormonverseuchte Lachsfarmen, zunehmende Kultivierung -- all das setzt den Walen nämlich extrem zu.

Doch in dem romanartigen Buch geht es auch darum, was ihr als Mensch zusetzt, etwa der tragische Tod ihres Mannes. Für ihre Kinder empfindet sie vielleicht umso größere Empfindungen. Und so entpuppt sich die Sinfonie der Wale als ein abwechslungsreiches Konzert, in der sich Dur und Moll in unterschiedlichsten Passagen vereinen. --Christian Haas

Pressestimmen

»Alexandra Morton entführt uns in die magische Welt unter Wasser, wo wir Kreaturen begegnen, die zu den intelligentesten der Erde gehören. Sie ist eine exzellente Wissenschaftlerin, aber am tiefsten beeindruckt hat mich ihre Liebe zu den Walen.« Jane Goodall

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannend und informativ 12. Dezember 2003
Von Susanne
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Autorin lässt den Leser teilhaben an ihren Erfahrungen aus 25 Jahren Orca- und Delfinforschung.
Begonnen hat "alles" mit der Auswertung von Tonbändern, die der in den 1960er Jahren bekannte und umstrittene Delfinforscher John Lilly im Laufe der Zeit gesammelt hatte. Doch Alexandra Morton musste schon bald feststellen, dass die Lautäußerungen der "geschwätzigen" Großen Tümmler nur sehr schwierig einzelnen Tieren bzw. bestimmten Verhaltensweisen zuzuordnen waren. Mehr oder weniger durch Zufall wechselte sie deshalb das Forschungsobjekt.
Zwei in einem kalifornischen Delfinarium gehaltene Orcas hatten es Alexandra Morton besonders angetan. Die beiden Schwertwale Corcy und Orcy gaben ihre Lautäußerungen in einem wesentlich langsameren Tempo von sich als die zuvor "belauschten" Großen Tümmler. Und mit Hilfe von Hydrophonen konnte Alexandra an den Gesprächen der Wale teilhaben. Mit der Zeit waren Augen und Ohren so geschult, dass die Forscherin sogar zwischen verschiedenen Stimmungen der Wale unterscheiden konnte.
Von den in Gefangenschaft lebenden Tieren angespornt, weitete Alexandra Morton ihre Beobachtungen auf Wale in freier Wildbahn aus. 1979 begann sie damit, die Orcas im Norden von Vancouver Island zu erforschen. Sie sammelte jede Menge Erkenntnisse über die Nahrungsaufnahme, das soziale Verhalten und die Reaktion von Walen auf Menschen und fügte Stück für Stück eines Puzzles über die faszinierenden Meeressäuger zusammen.
Aber Alexandra Mortons Arbeit löste in der Wal-Freundin nicht nur Wellen der Begeisterung aus, sondern auch Trauer und Entsetzen. So musste die Forscherin mit ansehen, wie ihr Mann bei Unterwasseraufnahmen ums Leben kam, wie die stetig anwachsende Whale-Watching-Industrie immer mehr zum Störfaktor für die Orcas wurde und wie das sich im Norden ansiedelnde Zuchtlachsgewerbe den Pazifischen Wildlachs - die Nahrungsgrundlage der Schwertwale - immer mehr verdrängte.
Doch zum Glück lautet Alexandra Mortons Devise: "Wie ich weiß, besteht heute die größte Hoffnung für jede Spezies auf Erden darin, daß irgendeine Gruppe von Menschen sie liebt." Und diese Liebe ist sehr ansteckend. Somit bleibt zu hoffen, dass die wunderbaren Giganten der Meere mit Hilfe des Engagements vieler "infizierten" Tierfreunde auch in Zukunft eine echte Chance zum Überleben bekommen.
Ein insgesamt sehr empfehlenswertes Buch für den Kopf und für das Herz ...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Toll - unbedingt lesen 2. Dezember 2003
Von Catrin Nack VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Alexandra Morton ist Wal-Forscherin aus tiefer Leidenschaft.
Sie hat bereits einige Bücher und Abhandlungen über Orcas, insbesondere deren Kommunikationssysteme / Lautgebung, geschrieben. Dieses Buch ist allerdings ein wenig mehr. Neben einer Fülle von faszinierenden Informationen über Leben und Sozialverhalten der Orca-Wale und Delphine ( wussten Sie, dass es Versucher gab, Delphinen das Sprechen beizubringen ( sie können Worte erlernen ! ) und das Wale in der Lage scheinen, Gedanken zu lesen ? )gibt Frau Morton auch Einblicke in ihre persönliche Entwicklung. Das Buch ist also Sach- und Fachbuch und Biographie in einem. In einer flüssigen, gefühlvollen Sprache beschreibt Alexandra Morton ihrer Reise mit den Walen, beschreibt deren Feinfühligkeit und hoch entwickeltes Sozialverhalten. Tragisch: der frühe Tod ihres Ehemannes und " Wal- Partners" Robin Morton.

Fazit: Ein einfühlsames, leidenschaftliches Plädoyer zum Schutz dieser hochentwickelten Tiere, von denen manche Forscher behaupten, ihre Intelligenz wäre sogar der der Menschen überlegen.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wenige Bücher haben diese Intensität persönlicher Beschreibungen gekoppelt mit wissenschaftlichen Fakten zu einem Thema. Würde man das Buch einordnen müssen, so wäre es wohl eine Biographie. Dieses trifft das Werk aber nur im Ansatz. Die Beschreibung der Walforschung, ja der Historie dieses Wissenschaftszweiges, sind ebenso beeindruckend wie die "vermittelten" Fakten zu den Tieren, die nicht doziert werden, sondern scheinbar mit dem Leser zusammen entdeckt. Die Lebensgeschichte der Autorin nimmt einen auf eine Berg- und Talfahrt mit, die nie abgehoben oder distanziert erscheint.

Ich habe dieses Buch - fast - nicht mehr aus der Hand gelegt, bis ich es durch hatte. Und dann war es schade, weil es so wenige Bücher dieser Klasse gibt.
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