Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Chronisch pleite und Spaß dabei, 20. März 2007
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
In dieser Rezension werde ich mich ausschließlich mit dem Erweiterungspack befassen, und setze einfach mal voraus, dass Sie das Grundspiel bereits kennen. Zum Grunspiel habe ich ja schon eine Rezension verfasst.
In "Die Sims 2 - Wilde Campus Jahre", dürfen Sie Ihre Sims nun auf die Uni schicken, und zwar mit allem was dazu gehört.
Sogar die Klischees werden bedient, denn ohne wäre es wohl nur halb so lustig.
Die Vorbereitungen beginnen schon, wenn die Sims als Teenager noch bei Mama und Papa wohnen. Hier kann man sich via Telefon Stipendien sichern, wenn man entsprechend gute Noten in der Schule aufweisen kann.
Ist es dann soweit, dass das Kind das Haus verlässt und auf den Campus zieht, wird Mama sentimental, denn ihr Kind wird erwachsen und flügge. Dumm nur, dass ausgerechnet dann ein flitzender Student vorbei saust und Mama sich unter Tränen fragt, ob das gut gehen wird. Auch sehr aufmunternt für Mama: Jemand machte sich einen Spaß daraus, die Mülltonne umzukippen und den ganzen Schmodder auf dem Gehweg zu verteilen...
Auf dem Campus angekommen, gilt es erst mal eines der Zimmer zu beanspruchen, bevor es ein anderer tut. Nach und nach ziehen immer mehr Stundenten in das Wohnheim, um das erste Semester von insgesamt vieren zu beginnen.
Am Computer sucht man sich anschließend ein Fach aus. Ich habe BWL gewählt, weil das irgendwie jeder wählt, der sich nicht sicher ist was er studieren will ;-)
Mathematik war mir schon immer ein Graus, weshalb dieses Fach nicht in Frage kam.
Anschließend habe ich mich erst mal mit ein paar anderen Studenten unterhalten, um einfach ein paar kontakte zu knüpfen. Bei den Sims ist das übrigens der wichtigste Weg, um an der Uni an Einfluss zu gewinnen. Schließlich will man seine, durch erfüllte Wünsche gewonnenen Einflusspunkte auch dazu nutzen, um andere herum zu schickanieren. Den einen habe ich dazu überredet meine Seminararbeit zu schreiben. Den nächsten dazu, das komplette Wohnheim auf Fordermann zu bringen. Ja, ich kann auch ganz schon gemein sein...
Die Streiche die ich meinen Kommilitonen gespielt hatte, waren auch recht lustig. Zum Beispiel der Furzgag, der Handschocker oder der Wasserball.
Allerdings waren sie anderer Meinung...
Und dann war auch schon Unterricht. Schließlich bin ich ja nicht zum Spaß auf der Uni ;-)
Als der nach zwei Stunden zu Ende war, widmete ich mir meiner Hausarbeit. Zuerst wollte ich schon jemanden überreden sie für mich zu schreiben, aber dafür hatte ich zu wenig Einflusspunkte. Also selbst gemacht.
Meine Mechanik und meine Logik habe ich dann auch noch etwas verbessert. Andernfalls kommt man mit der besten Hausarbeit nicht weiter.
Danach standen einige Recherchen auf dem Programm um meine Noten zu verbessern. Kurzerhand schnappte ich mir zwei Mitbewohner, denn zu dritt recherchiert es sich leichter und schneller.
Nach der ganzen Lernerei wollte ich endlich mal Spaß haben. Wozu bin ich sonst auf Uni ;-)
Kurzerhand bestellte ich ein Taxi, das mich zur Musik-Lounge brachte. Von Zuhause hatte ich ja schon gelernt wie man Gitarre spielt. Also habe ich mich gleich ein paar Leuten angeschlossen und mit denen abgerockt. Unsere Spendengläser waren danach allerdings nicht so voll wie ich mir das gedacht hatte.
Stundenten sind ja chronisch pleite, wenn sie nicht gerade mit Stipendien überhäuft werden. Also nahm ich dann noch einen Job als Bedienung im Café an um an etwas Geld zu kommen. Nicht die Welt, aber es reicht. Zum Glück ist das Essen in der Mensa kostenlos.
Irgendwann hatte ich sogar so viel Geld zusammen, dass ich mir ein Handy kaufen konnte. Von da an war ich nicht mehr auf die Telefonzellen angewiesen.
Bevor ich zurück in Wohnheim fuhr, wollte ich mir noch etwas Spaß gönnen. Ich zog mich aus komplett aus und flitze quer durch die ganze Lounge. Die Gesichter der anderen Sims hätten sie sehen sollen!
Und der Springbrunnen vor dem Gebäude lud geradezu dazu ein, Seife rein zu schütten...
Zuhause hab ich erst mal Mama angerufen und Bericht erstattet. Nicht dass sie sich noch Sorgen macht, dass ich auf der Uni nur Unfug treibe. Einen Tag später kam sie unangemeldet zu Besuch um nach dem Rechten zu sehen ... au Backe ...
Bevor ich den Tag beendete, schickte ich meiner Freundin noch eine E-Mail und chattete mit ein paar Kommilitonen. Danach war ich erschöpft und legte mich aufs Ohr.
Ich hoffe ich werde die Zwischenprüfung bestehen und die Abschlussprüfung des ersten Semsters. Bis zur großen Abschlussfeier habe ich dann ja noch drei Semester vor mir.
Schickt man einen Sim auf die Uni, wird er zum jungen Erwachsenen. Also eine Zwischenphase vom Teenager zum Erwachsenen. Hier wird die Zeit in Stunden bis zum Abschluss, und nicht in Tagen gemessen.
Jeder nachbarschaft kann man eine vorgefertigte Uni zuweisen, oder selbst eine erstellen. Viele neue Objekte schaffen hier das typische Universitätsgefühl.
Mir gefällt dieses Erweiterungspack sehr gut, weil es dem Spiel noch mehr Tiefe und Realismus verleiht. Für Sims-fans im Grunde fast schon ein Pflichtkauf.
Viel Spaß beim studieren!
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungenes Add-On, 28. März 2005
Ich habe mir "Die Wilde Campus Jahre" direkt am veröffentlichungstag gekauft. Dieses Add-On ist wirklich nicht schlecht denn das Unileben macht wirklich Spaß! Warum ich trotzdem "nur" 4 Sterne gebe erkläre ich gleich. Zuerst mal gibt es einige Neuerungen. Natürlich sind wieder einige (wenige) Möbel und Bauelemente dazugekommen. Doch wie der Titel schon verrät geht es hier viel mehr um das Leben als Student. Wer keine Lust hat zu lernen wird nach dem ersten Semester direkt wieder nach Hause wandern und übergeht dann auch direkt eine ganze(!) Lebensphase. Wer sich aber anstrengt und sein Abschluss wirklich gut macht hat Aussichten auf einen guten Job. Insgesamt gibt es 11 Fächer. Darunter gibt es auch einige die einen als Erwachsennen neue Jobs zur Verfügung stellen. Darunter ist zum Beispiel das Fach Schauspiel (demnach kann man später eine Karriere als Schauspieler anstreben) oder auch Naturwissenschaften. Das sind natürlich nicht alle. Außerdem gibt es völlig neue Wünsche und Ängste und zudem gibt es noch einen Wunsch, den dein Sim das ganze Leben hat bis du ihn erfüllst. Es ist sein Lebenswunsch und wenn du diesen erfüllst,(Es ist natürlich kein leichter Wunsch z.B. 20 Liebschaften zur gleichen Zeit) wird der Sim bis an sein Lebensende Platinlaune haben. Auf Dauer kann das natürlich langweilen. In Sims war es ja nur möglich 3 Wünsche und 3 Ängste zu haben. Wer an der Uni aber gut ist, der wird mehr Wünsche haben können. Zu kurz gekommen sind aufjedenfall die Möbel im Hauptspiel(außerhalb der Uni)genau wie die Kleidung und die Genetik.Gut gelungen ist die neue Musikrichtung die auch gut zum College passt. Fazit ist: Wer Fan ist sollte keinesfalls verzichten!(Übrings auf der Rückseite des Handbuches gibt es schon einen kleinen Vorgeschmack auf das 2. Add-On!)
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Endlich mehr Bildung!, 11. Mai 2005
Von Ein Kunde
"Wilde Campus-Jahre" ist zwar das vorerst einzige Add-On zu "Die Sims 2"" aber zugleich das wohl intelligenteste. Endlich können die Sims in die akademische Welt einsteigen, ihren Horizont erweitern und neue Lebensziele ins Auge fassen. Sie können nun ihren Einfluss auf andere Sims steigern und erhalten durch ein Studium auch mehr Wünsche; Schließlich hat ein gebildeter Sim auch mehr Ansprüche. Am leichtesten studiert es sich in einer der drei Universitäten (Akademie La Tour, La Fiesta Tech, Staatliche Sim-Uni), wenn man schon als kleines Sim-Baby anfängt, sich allerlei Fähigkeiten anzueignen. So erhält man nicht nur die heißbegehrte Stipendien sondern hat auf der Uni auch mehr Zeit zum Feiern, wenn die Kommilitonen in der Bibliothek lernen müssen. Man muss zwar dennoch Seminararbeiten schreiben, mit genügend Einfluss kann man aber auch andere Sims dazu überreden! Den meisten sozialen Kontakt gibt es in einem staatlichen Wohnheim, das man ganz nach Geschmack einrichten kann. Außerdem kann man einer Studentenverbindung beitreten oder selbst eine gründen. Wer sportbegeistert ist, sollte seine Zeit in einem Fitness-Center verbringen. Für einen athletischen Körper gibt es viele neue Trainingsgeräte. In seiner Freitzeit kann man in die Lounge Billard spielen gehen oder im Café plaudern. Endlich gibt es Handys, mit denen man immer und überall telefonieren kann. Die Studenten-Sims lieben es überall abzuhängen und zu diskutieren. Wenn du kein Geld hast, kannst du leicht überall Simoleons verdienen, z. B. als Barkeeper, Barista, Musiker oder an der Essenausgabe der Cafeteria. Natürlich gibt es daneben für jeden strebsamen Sims nach Ende eines jeden Semesters (8 an der Zahl) ein Stipendium für tolle Leistungen und am Ende des Studiums ein Diplom. Das Add-On ist sehr gut durchdacht, für ein Computerspiel relativ realitätsnah, birgt eine Vielzahl neuer Features und Objekte und wird jeden Sims-Fan begeistern! Außerdem kann ich Argumente aus anderen Rezensionen, dass das Uni-Leben langweilig sei und man nur lernen müsste, nicht nachvollziehen. Erstens sollte das ganze (Sims-)Leben ein Lernprozess sein und zweitens liegt es zuletzt immer noch in der Kreativität des einzelnen Spielers, wie lustig oder nicht das Campus-Leben wird und wenn die mager ausfällt, wird auch das Studentenleben des Sims nicht mehr zu bieten haben, oder?
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