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Martin May trägt auf sechs Kassetten die gekürzte Fassung des Romans von Rebecca Gablé Die Siedler von Catan vor. Der bekannte Schauspieler (Das Boot) verleiht sämtlichen Figuren seine Stimme. Er schafft es, mit charmanter Zurückhaltung, ohne übertriebene Emotionen die Geschichte der Nordmänner auf spannende und angenehm hörbare Weise vorzutragen. Kerstin Kaiser, die bei dieser gelungenen Vertonung die Regie geführt hat, setzt hin und wieder kleine dezente Geräuschakzente und lässt das Hörbild so farbiger erscheinen. Worauf aber, dank des souveränen Vortrags von Martin May, durchaus auch hätte verzichtet werden können.
Statt eines aufwändigen Booklets gibt es nur knappe Informationen zu Autorin, Sprecher und Inhalt des Romans. Was zählt ist der Vortrag. Und der ist gelungen. Insgesamt 440 Minuten spannende Unterhaltung zum Verschenken und Selberhören. --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungenes Experiment!,
Von Benjamin Bork (Gelsenkirchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan" (Taschenbuch)
Klaus Teuber, der Erfinder des Kultspiels "Die Siedler von Catan" wollte die Idee eines Romans zu seinem Spiel verwirklichen. Nach der Lektüre von Rebecca Gablés Roman "Das Lächeln der Fortuna" stand für ihn fest, daß sie ihn schreiben müsse, wie er im Vorwort sagt. Teuber hat sich die richtige Autorin für dieses Projekt ausgesucht. Rebecca Gablé, deren historische Romane sich durch profunde Geschichtskenntnisse in Verbindung mit lebendig geschilderten breit angelegten Handlungen auszeichnen, bewährt sich auch bei diesem Buch, das man genremäßig wohl als "historische Fantasy" bezeichnen muß. Denn die Handlung spielt fast ausschließlich an fiktiven Orten, dennoch ist sie (von der Insel Catan selbst vielleicht abgesehen) erkennbar in der realen nordeuropäischen Welt um die Mitte des 9. Jahrhunderts angesiedelt und die Lebensumstände, Sitten, Bräuche und Traditionen der Wikinger wurden akribisch recherchiert und wiedergegeben.Das Experiment, eine Spielidee in eine Romanhandlung umzusetzen ist auch deshalb gelungen, weil die beschriebene Aufbruchsstimmung in der Besiedlungsphase ziemlich genau dem Gefühl entspricht, das man als Spieler des Gesellschaftsspiels verspürt. Ebenso bemerkenswert: Eine wirkliche Hauptfigur ist zunächst nicht auszumachen, erst gegen Ende kristallisiert sich aus dem Ziehbruderpaar Candamir und Osmund ersterer als Hauptcharakter heraus. Auch der Bösewicht Olaf wirkt zunächst nur etwas arrogant, aber sonst ganz in Ordnung und offenbart erst allmählich und stufenweise sein wahres Wesen. Dieses Spiel mit den Figurenkonstellationen ist äußerst interessant. Die Fantasy - Elemente wie das Orakel der weisen Brigitta und die Catan - Legende (fantasievolle Tolkien - Anleihe) wurden gekonnt in die ansonsten durchaus wahrscheinliche Handlung integriert. Der Konflikt zwischen der altnordischen Mythologie und dem Christentum, das der sächsische Sklave Byrtferth bzw. Austin (den man in Konkurrenz zu Candamir als den heimlichen Helden des Romans diskutieren könnte) mit List und Langmut auf Catan verbreitet, sorgt für zusätzliche Spannung und eine dramatische Zuspitzung. Schon an sich war die Idee, ein Geselschaftsspiel in einen Roman zu transportieren interessant. Mit einer Autorin wie Rebecca Gablé ist dieser Versuch vollends gelungen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auf nach Catan....,
Von T.K. (Nürnberg, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan" (Taschenbuch)
Ein weiteres wunderschönes Buch aus der Feder von Rebeca Gable. Ich habe mich zuerst von der Tatsache abschrecken lassen dass, das Buch nach Motiven des Spieles die Siedler von Catan geschrieben wurde, aber keine Angst, beides ist unabhängig voneinander, ich kenne das Spiel zum Beispiel nicht, trotzdem ist das Buch super. Ich habe bis jetzt ziemlich alle Bücher (bis auf das neueste Werk) von Frau Gable gelesen und ich finde die Siedler von Catan unterscheideen sich etwas von den anderen, die mehr oder weniger alle historische Romane waren. Diese Abgrenzung ist aber durchweg positiv zu sehen und ich kann nur jedem Fan der anderen Bücher auch dieses ans Herz legen. Kurz zur Handlung, die Dorfbewohner einer unfrruchtbaren Gegend im hohen Norden, machen sich auf die Suche nach einer Insel auf der sie siedeln können und das Leben weniger beschwerlich ist. Sie finden dieses Eiland und gründen eine neue Kolonie. Beschrieben ist das ganze von mehr oder weniger zwei Hauptakteuren, zwei Freunden die sich mit den klassischen Zutaten wie Liebe, Familienfehden und anderen Dingen auseinandersetzen müssen.Ich habe das Buch in drei Tagen gelesen und finde es super. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bewährte Gable-Qualität,
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Catan: Nach Motiven des Spiels"Die Siedler von Catan" (Taschenbuch)
"Die Siedler von Catan" greift die Motive des Strategie-Brettspiels auf, ist aber in jeder Hinsicht ein typischer Gable-Roman: spannend, bunt, witzig, unterhaltsam.Die Handlung besteht in der Entdeckung und Besiedlung der Insel Catan durch eine kleine Gruppe nordischer Siedler. Die Motive des kleinen Exodus, die Gefahren der Reise und die Schwierigkeiten und Erfolge der Besiedelung werden aus der Sicht des jungen Candamirs beschrieben, der im Verlauf des Romans eine Familie gründet. Es gibt wenige Autoren historischer Romane, die so unterhaltsam und dicht erzählen können wie Rebecca Gable. Ihre Figuren sind in vielen Hinsichten authentisch: Sie vefällt nie der Versuchung (wie viele andere), ihre Figuren mit anachronistischem Gedankengut auszustatten. Ein nordischer Krieger im frühen Mittelalter trägt sich nun mal nicht mit humanistischen Weltanschauungen, er findet nichts verwerflich an der Sklaverei oder an der Tatsache, seine Sklavin zu schwängern. Die auftretenden Personen sind durchschnittlich, aber liebenswert. Und das macht die Erzählung sehr glaubwürdig. Rebecca Gable geht keine Experimente ein. Wenn man die Vorgänger-Romane gelesen hat, hat der Siedler-Roman nichts Überraschendes, nichts erzählerisch Neues. Sie verlässt sich auf ihre bewährten Techniken. Aber wer "Das zweite Königreich" u.a. gelesen hat, bedauert ihren Mangel an Innovation auch nicht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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