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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Science Fiction vom Experten für historische Romane,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Vulgata (Gebundene Ausgabe)
Titus Müller wagt mit diesem Buch ein Experiment welches - zumindest bei mir - funktioniert hat. Im Buch wird eine abgesondert lebende Siedlung der Terraner (Nachfahren der Menschen) beschrieben, welche in ungewöhnlicher Frömmigkeit zusammenlebt. Die alten Werte und Frömmigkeitsformen die sie bei ihrer Neuansiedlung mitbrachten sind nun nicht mehr da und stattdessen durch einen diktatorisch herrschenden Patriarchen mit 520 Geboten und allerlei sektiererischem Unsinn ersetzt worden. Die Siedlung lehnt moderne Technik ab und lebt auch sonst etwas "hinter dem Mond".Bis eines Tages ein Teenager bemerkt, dass hinter der religiösen Fassade ihrer Führer noch mehr steckt. Er ist sehr mutig und neugierig und erforscht so manches. Mehr verrate ich hier nicht und den Lesern nicht die Vorfreude und den Lesesspaß zu verderben. Die Vorgeschichte zur eigentlichen Handlung wird von der Neugierde dieses 15-jährigen geprägt und auch von deren Folgen. Die Hauptstory schien mir anfangs ein wenig zu kitschig. Alle 66 Familienhäuser der Siedlung sind nach biblischen Büchern benannt und es gibt in der Mitte des Dorfes einen "Testamentswall", der den Siedlungsteil "Altes Testament" vom Siedlungsteil "Neues Testament" trennt. Etwas seltsam mutete mir das als Leser schon an, aber mit der Zeit konnte ich das Ganze dann doch verstehen. Jeder Science Fiction Roman bringt so seine Eigenarten mit sich und so tut es auch dieser. Alles in allem entwickelt sich die Geschichte spannend. An manchen Stellen ist sie sehr vorhersehbar und an anderen Punkten gibt es wieder völlig überraschende Wendungen. Langweilig war dieser Roman jedoch nie. Zum Ende hin scheint man heraus zu lesen, dass es wohl auch noch einen zweiten Teil dieser Geschichte geben wird. Wenn das so ist, so bin ich schon sehr gespannt darauf. 4 Sterne habe ich dem Buch gegeben, weil das Buch an manchen Stellen unfreiwillig komisch daher kommt und manche Erklärungen, Bezeichnungen oder Formulierungen einfach unglücklich gewählt sind für einen guten Science Fiction Roman. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein christlicher Weltraumroman,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Vulgata (Gebundene Ausgabe)
Wie sein christliches Vorbild Stephen Lawhead ( Empyrion Bücher ) wagt sich Titus Miller in die SF-Literatur und das mit großem Erfolg!Spannender kann der Konflikt von Hilfsbereitschaft, Ausnutzung, Täuschung und der Kampf um das Überleben , nicht geschildert werden. Nicht unsonst hat er für diesen Roman den C.S. Lewis Preis 2005 bekommen. (Auch eines seiner Vorbilder)-Perelandra-Trilogie - Ein Buch über die hohe Kunst der Toleranz! Als Schulliteratur empfohlen! Ein Meisterwerk! Sehr zu empfehlen! Dieter Göbler Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
nunja...,
Rezension bezieht sich auf: Die Siedler von Vulgata (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist eine eigenartige Mischung aus Sternenkrieg und Mittelalter. Sonst lese ich Titus-Müller-Bücher sehr gerne, aber dies Buch, muss ich ehrlich sagen, hab ich bereut, gelesen zu haben. Die seltsamen fiesen Monster, die der Autor aufmarschieren lässt, die naiven dem Gestern verhafteten Bewohner des Planeten... zuerst gefiel mir noch, wie in der Geschichte völlig frei erfundene Kreaturen (Schakrakei...) auftauchen. Es hätte eine schöne Story werden können. Aber etwa ab der Hälfte kippt das Ganze dann und der Spaß am Lesen weicht einem Dauergrauen. Ich hätte das Buch besser nicht zu Ende gelesen (zwecks der Vollständigkeit) sondern nach der Hälfte weggelegt.
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