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Die Sicht der Dinge Taschenbuch – März 2008


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551777314
  • ISBN-13: 978-3551777317
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 2,4 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.448 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Erzählte Jiro Taniguchi in Vertraute Fremde vom Vater, der seine Familie verlässt, zeichnet er in Die Sicht der Dinge eine Vater-Sohn-Beziehung nach, die aus der Abwesenheit der Mutter entsteht. Wieder ist die Handlung in den 60er Jahren angesiedelt. Der Vater aber, der bleibt, ist der eigentlich Abwesende.

Tod verursacht die totale Distanz zwischen den Menschen. Grafiker und Fotograf Yoichi erfährt am Arbeitsplatz, dass sein Vater gestorben ist. Widerwillig und nur auf Drängen seiner Frau hin beschließt er, zum Begräbnis zu fahren. Hinter seiner teilnahmslosen Großstadtmentalität verbirgt sich jedoch eine tiefe Verletztheit. Noch immer macht der Wahl-Tokyoter den Verstorbenen für das Weggehen seiner Mutter in seiner Kindheit verantwortlich.

Das ruhige Gesicht des toten Vaters und seine gütigen Gesichtszüge auf dem Foto vor dem offenen Sarg aber lösen bei Yoichi eine erste Annäherung und Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in den 50er und 60er Jahren aus. Während der Totenwache verändert sich Yoichis Fokus durch die Zwiesprache mit dem Bild des Vaters. Bei Roland Barthes ist die Fotografie die Wiederkehr des Toten; bei Taniguchi ist sie die Wiederkehr der Wahrheit, die Verschiebung der Sicht der Dinge. Und diese führt direkt zu Yoichis Identität.

Die elegische Geschichte rührt zu Tränen. Innerhalb von Carlsens Graphic-Novel-Reihe befindet sie sich in renommierter Gesellschaft mit Osamu Tezukas Adolf. Demnächst erscheint hier auch Taniguchis Träume von Glück -- ein Manga, der nicht vom Tod eines geliebten Menschen, sondern dem eines Familien-Hundes handelt.

Zusammen mit den Taniguchi-Veröffentlichungen bei Schreiber & Leser entsteht so allmählich eine kostbare Sammlung dieses ebenso sensiblen wie lebenserfahrenen Künstlers. -- Melanie Stumpf

Pressestimmen

»Ein großartiges Buch. Bereits im letzten Jahr veröffentlichte der Carlsen-Verlag Taniguchis "Vertraute Fremde" - die meisterhafte Erzählung von einem gehetzten Großstadtmenschen auf der unfreiwilligen Reise in seine Vergangenheit. Dafür wurde der Japaner mit dem Preis als bester Szenarist auf dem renommierten Comic-Festival in Angoulême ausgezeichnet. Kaum vorstellbar schien, dass Taniguchi noch einmal ein solcher Wurf gelingen würde. Doch nun ist es vollbracht. So wie in dem Vorgängerband tritt auch in "Die Sicht der Dinge" ein Vertreter der schnelllebigen Jetztzeit seinen Weg in die Heimat an, die er in jungen Jahren und im Streit mit seinem Vater verlassen hat.« (Christian Schlüter, FRANKFURTER RUNDSCHAU) »Taniguchi erweist sich in dieser nun auch auf Deutsch vorliegenden Graphic Novel erneut als Meister des feinen Strichs und der großen Emotionen. Mit nur wenigen Bildern gelingt es dem Künstler, die ganze Gefühlswelt seiner Figuren vor dem Leser auszubreiten. Nachdenklich und stimmungsvoll kreist seine Geschichte um Begriffe wie Ehrgefühl, Verlust und Vertrauen.« (dpa)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rami am 22. März 2008
Format: Taschenbuch
Nach "Vertraute Fremde" präsentiert und der Carlasen Verlag ein weiteres Meisterwerk von "Jiro Taniguchi" - "Die Sicht der Dinge". Wer wie ich dachte das ein Werk wie "Vertraute Fremde" unerreicht bleiben wird, wird mit diesen Band eines besseren beleert. Jiro Taniguchi schafft hier eine unglaublich sensible Geschichte auf das Papier zu bannen. Diesem Comic wohnen so viele ehrliche Gefühle inne, dass man merkt wie ehrlich das uns hier präsentierte wirklich gemeint ist. Die Tiefe die in den Ganzen hier innewohnt ist gewaltig und berührt einen zutiefst ohne jemals kitschig oder irgendwie auf einen abgehoben zu wirken, nein das ganze wirkt sehr natürlich. "Die Sicht der Dinge" versprüht die wahre Essenz des Lebens. Die Zeichnung verleitet zum träumen und ist wunderschön. Jiro Taniguchi zeigt hier mit seiner gekonnten Zeichenkunst das er mit zu den aller besten gehört, denn seine Bilder bewegen sich auf dem aller höchsten Niveau. Für mich persönlich hat sogar "Die Sicht der Dinge" den Band "Vertraute Fremde" sogar fast übertroffen, auf jeden Fall ist "Die Sicht der Dinge" mindestens gleichwertig.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von benderbot am 24. März 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wie ich schon in meiner Rezension zu "Die Stadt und das Mädchen"geschrieben habe, sind Jiro Taniguchi Mangas einfach sehr angenehm zu lesen. Seine Geschichten greifen Themen auf die eigentlich jeden berühren. So erzählt er auch in "Die Sicht der Dinge" die Geschichte einer Familie. An japanischen Comics schätze ich einfach sehr, dass im Gegensatz zu amerikanischen Vertretern auch Angelegenheiten abseits von Superhelden- und Endzeit-Szenarios aufgegriffen werden. Abseits von Comics und Mangas lese ich auch sehr viel Literatur und meiner Meinung nach kann sich Jiro Taniguchi mit den besten Romanciers unserer Zeit messen. Sollte ich jemals eine Liste meiner Lieblingsbücher erstellen, so werden die Werke von Jiro Taniguchi sicherlich darauf zu finden sein.
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Von Highlightzone TOP 500 REZENSENT am 19. November 2014
Format: Taschenbuch
Selbst nachdem er vom Tode seines Vaters erfahren hat, hat es Yoichi nicht allzu eilig damit Tokio zu verlassen und sich in seinen Heimatort Tottori zu begeben. Zunächst plant er die in Japan übliche Totenwache auszulassen und erst später zur Beerdigung anzureisen. Doch durch sanften Druck seiner Frau überlegt er es sich anders. Erstmals nach 15 Jahren kehrt er zurück nach Tottori und erfährt bei der Totenwache von Verwandten und Freunden etliche Dinge über seinen Vater, die ihm neue Blickwinkel ermöglichen.

Durch eine geschickte Rückblendenstruktur erfährt der Leser langsam aber sicher wie es zur Entfremdung zwischen Yoichi und seinem Vater kam. Nachdem in Tottori ein Großbrand wütete, der das Friseurgeschäft des Vaters zerstörte, kam es zu einem Bruch in Yoichis Familie, den der kleine Junge nicht mitbekam. Während der Vater zu stolz war, sich finanziell unterstützen zu lassen und sich voll in die Arbeit stürzte, begann die sich vernachlässigt fühlende Mutter ein Verhältnis mit Yoichis Lehrer, was schließlich zur Scheidung führte. Yoichi machte hierfür ausschließlich seinen Vater verantwortlich, wurde mit dessen neuer Frau nicht warm und war froh als er den Ort seiner Jugend endlich für immer verlassen konnte.

Wie im sehr interessanten Nachwort von Jiro Taniguchi (“Vertraute Fremde“, "Träume vom Glück") zu erfahren ist, verarbeitete er in dieser Geschichte auch seine eigene Biografie. Taniguchi stammt ebenfalls aus Tottori, lebt in Tokio und besuchte seine Heimatstadt erst nach 15 Jahren wieder. Er kennt also die Dinge die er erzählt und zeichnet. Durch die ruhige Erzählweise und die exakte Wiedergabe von scheinbar alltäglichen Dingen bekommt die Geschichte eine Wahrhaftigkeit, die dazu einlädt die eigene Sicht der Dinge zu hinterfragen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cornelius am 12. Dezember 2012
Format: Taschenbuch
Eine unglaublich gute Geschichte, packend und sensibel. Hat mich sehr zum Nachdenken über die eigenen Familie und Kindheit gebracht. Ich würde das Buch allerdings nicht unbedingt 14-17jährigen empfehlen, wie vom Hersteller angegeben. Mehr wird man von der Geschichte haben, wenn man eine Distanz zum eigenen Elternhaus und zur eigenen Kindheit hat. Ich selbst bin 37 Jahre alt und bin froh, dass Buch nicht vor 10 Jahren gelesen zu haben, denn jetzt berührt es mich mehr.
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Format: Taschenbuch
Ich habe zunächst "Vetraute Fremde" gelesen, da dieses international die meisten Preise abgeräumt hat und als das berühmteste Werk von Taniguchi angesehen werden kann. Ich hatte zwar schon hohe Erwartungen an "Die Sicht der Dinge", aber diese Erwartungen wurden noch übertroffen. Taniguchi hat seinen ganz eigenen Stil, Geschichten zu erzählen, und er versteht seinen Handwerk. Auch wenn ich nicht mal halb so alt bin wie sein Hauptdarsteller, kann ich mich dennoch vollkommen mit ihm identifizieren und seine inneren Gefühlsvorgänge nachvollziehen. Taniguchis Themen in seinen Mangas sind so gewählt, dass sie stets jeden ansprechen. Jeder ist oder wird von seinem Elternhaus ausziehen. Jeder blickt einmal in die Vergangenheit und überlegt, ob man etwas anders gemacht hätte. Und genau diese Themen behandelt Taniguchi auf eindrucksvolle Weise in seinen Werken und es ist ein wahrer literarischer Genuss, sie zu lesen.

Für mich ist "Die Sicht der Dinge" auf dem gleichen Level wie "Vetraute Fremde". Sie ist zwar nicht ganz so spannend wie VF, dafür rührt sie einen am Ende umso mehr.

Daumen hoch Taniguchi, ich will mehr davon!
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