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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Verschenkte Möglichkeiten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Shakespeare-Morde (Gebundene Ausgabe)
Kurz vor der Aufführung von Hamlet am Globe-Theater in London erhält die Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin Kate Besuch von ihrer ehemaligen Mentorin Ros. Diese drückt ihr eine Schachtel in die Hand und gibt ihr die kryptische Botschaft auf den Weg: "Wenn Du die Schachtel öffnest, musst dem Weg folgen, den sie Dir weist". Um ihr das Geheimnis näher zu erläutern, verabredet sich Ros für den gleichen Abend mit Kate. Eine Verabredung, die, Ros nicht mehr einhalten kann. Kate muss sich nun entscheiden, ob sie die Schachtel öffnet und damit die Suche nach dem Geheimnis antritt, dem Ros auf die Spur gekommen ist.Jennifer Lee Carrells Roman über die Entdeckung eines verschollenen Shakespeare-Manuskripts hätte ein richtig guter Thriller werden können, wenn sich die Autorin auf einen Themenschwerpunkt festgelegt und diesen konsequent bis zum Schluss ausgearbeitet hätte. Die Vorstellung, dass es irgendwo an einem verborgenen Ort noch ein Drama des großen Genies geben könnte, hat durchaus seinen Reiz und man begibt man sich mit der Protagonistin gerne auf die Spurensuche. Bald schon wird klar, dass es offenbar jemanden gibt, der die Entdeckung zu verhindern sucht und auch vor Morden nicht zurückschreckt. Ab dem zweiten Akt ändert sich die Thematik, denn dann steht nicht mehr das verschollene Manuskript im Vordergrund sondern die Autorin bemüht sich, sämtliche derzeit vorhandenen Theorien um die tatsächliche Urheberschaft der Shakespearschen Werke in ihrem Roman unterzubringen. Dies führt dazu, dass der Leser aufgrund der Vielzahl der ins Feld geführten möglichen Kandidaten, Namen und Orte und Hintergründe droht, den Überblick über die Geschichte zu verlieren. Versierte Shakespeare-Kenner und Kenner der verschiedenen Theorien dürften hier weniger Probleme haben als Leser, denen die Materie völlig fremd ist. Dem Leser bleibt selbst überlassen, was er am Ende davon glauben möchte. Schön fand ich wiederum, dass viele Sätze und Zitate aus Shakespeares Werken einfließen, deren Bedeutung hier auch erläutert werden. Man merkt deutlich, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt und über fundiertes Fachwissen verfügt. Damit schafft sie es, das Interesse an diesem Dichter zu wecken, wenn auch der Rest ihrer Geschichte gelegentlich auf der Strecke bleibt. Die Protagonisten sind wahre Wunder der Natur: Sie brauchen weder Schlaf noch Nahrung. Jedenfalls jetten sie rund um die Welt ohne dem Jet-lag zu verfallen und kommen tagelang ohne Nahrung aus. Diese kleine "Nebenbeschäftigungen" waren der Autorin offenbar nicht wichtig genug. Wichtig war aber offenbar, welche Wege und Straßen der Protagonist einschlägt, welche Straßen er kreuzt und dass er bei der Fahrt in der Wüste einen Traktor überholt. Zudem gibt es auf jede Frage sofort eine Lösung. Da wird nicht lange nachgedacht sondern wie aus dem Nichts erscheint die Antwort auf jedes noch so komplizierte Rätsel. Eine wirkliche Überraschung ist am Ende auch nicht, wer derjenige ist, der versucht, Kate Steine in den Weg zu legen. Als Leser ahnt man dies bereits zu einem recht frühen Zeitpunkt. Der Spannung tut dies aber keinen Abbruch, weil man das warum wirklich erst am Ende erfährt. Trotz gelegentlicher Längen und Verzettelungen mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht. Solide Unterhaltung, aus der bei Konzentration auf einen der Schwerpunkte deutlich mehr hätte gemacht werden können. Zumindest schafft es das Buch aber, Interesse zu wecken, sich näher mit dem Dichter zu beschäftigen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Am Anfang Hui, am Ende pfui.,
Von A. S. "Alina" (Neheim, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Shakespeare-Morde (Gebundene Ausgabe)
Mit den Worten ,,Dies führt dazu, dass der Leser aufgrund der Vielzahl der ins Feld geführten möglichen Kandidaten, Namen und Orte und Hintergründe droht, den Überblick über die Geschichte zu verlieren. Versierte Shakespeare-Kenner und Kenner der verschiedenen Theorien dürften hier weniger Probleme haben als Leser, denen die Materie völlig fremd ist.'' beschreiben sie sehr genau, was das Problem bei diesem Buch ist. Ich selbst habe eigentlich ein gesundes Wissen über Shakespeare und liebe seine Werke. Die ersten 50 bis 100 Seiten fand ich super spannend, so spannend, dass ich abends Angst hatte das Licht auszumachen. Aber dann fing der Vortrag an. Erst nach Amerika, dann wieder nach Europa, nach Spanien, in die Westminster Abbey, nach Stratford, hierhin dorthin - ein einziges Chaos und als Leser sitzt man vor dem vermeintlich superspannenden Krimi und denkt ,,Hm ... Ja ... Okay ...'' Es sind eindeutig zu viele Namen und als nicht-absoluter-Shakespeare-Experte kann man schon mal verzweifeln. Auf einmal geht es um eine Geisteskranke, dann ist man bei der griechischen Mythologie angelangt; eine neue Verschwörungstheorie. Ich habe jetzt etwas mehr als zweidrittel gelesen und ich spiele mit dem Gedanken, es wegzulegen, weil es einfach keinen Spaß mehr macht. Der Anfang hat so viel versprochen, aber dieses triviale Liebesgebändel und das Geschwafel und die langen Erklärungen haben es im Endeffekt kaputt gemacht. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Es hätte ...,
Rezension bezieht sich auf: Die Shakespeare-Morde (Taschenbuch)
... ein Knüllerroman sein können, wenn die Autorin daran gedacht hätte, dass nicht jeder Leser ein Shakespeare-Experte ist.Die Idee und der Anfang des Buches sind sensationell, haben mich sofort in den Bann gezogen und ich habe mich richtig gefreut, mir dieses Buch zugelegt zu haben. Leider änderte sich das nach etwa dem ersten Drittel und ich mußte mehrfach Wikipedia zu Rate ziehen, um überhaupt noch zu wissen, um welchen William es jetzt gerade ging. Leider war die Namenswahl in der Vergangenheit noch nicht so weit gefächert wie heutzutage und es kam vor, das viele der real existierenden Personen, die in diesem Roman vorkommen, den Vornamen William hatten. Leider. Um es kurz zu machen: die zweite Hälfte habe ich quer gelesen, da ich dann doch wissen wollte, sie es ausging. Dies war eines der wenigen Bücher, bei denen ich mich gefreut habe, das es zu Ende war. Trotzdem zwei Punkte für die fantastische Idee und zur Würdigung der Recherchearbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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