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Die Selbstmord-Schwestern. 6 CDs
 
 
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Die Selbstmord-Schwestern. 6 CDs [Audio CD]

Jeffrey Eugenides , Stephan Benson
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hoffmann und Campe (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455303684
  • ISBN-13: 978-3455303681
  • Größe und/oder Gewicht: 13,8 x 12,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 767.323 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jeffrey Eugenides
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anfang der siebziger Jahre, in einer von Ulmen gesäumten Vorstadtstraße Nordamerikas, richten sich die Blicke einer Schar junger Männer auf ein Haus. Es ist das Haus der Familie Lisbon mit ihren fünf schönen Töchtern: der gescheiten Therese, der pingeligen Mary, der asketischen Bonnie, der scharfen Lux und der blassen, lammfrommen Cecilia. Als sich die jüngste von ihnen aus dem Fenster stürzt, im Sommer, der Zeit der Schlammfliegen, beginnt das "Jahr der Selbstmorde", das die in Baumhäusern, auf Dächern und auf Kühlerhauben versammelten Beobachter für immer verändern wird.

Über den Autor

Jeffrey Eugenides wurde 1960 in Detroit / Michigan geboren und lebt heute mit Frau und Tochter in Berlin, wohin ihn Stipendien des DAAD und der American Academy gelockt haben. Sein Debütroman "The Virgin Suicides" (dt. "Die Selbstmord-Schwestern") erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" und in der Zeitschrift Granta unter die "Best Young American Novelists". Jeffrey Eugenides wurde 2003 mit dem "Welt"-Literaturpreis ausgezeichnet.Stephan Benson spielte an renommierten Theatern wie dem Schauspielhaus Zürich und dem Thalia Theater Hamburg. Aus Film und Fernsehen ist er u. a. bekannt durch seine Rollen in Sönke Wortmanns Kinofilm "Der Campus" und aus Krimiserien wie "Tatort" oder "Adelheid und ihre Mörder".

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Kundenrezensionen

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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
VERSTÖREND UND GENIAL 18. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Durch Zufall habe ich den Film "Virgin Suicides" gesehen. Dieser ließ mich verstört und nachdenklich vor dem Fernseher zurück.
Und als im Abspann das Buch erwähnt wurde machte ich mich sofort auf, mir dieses zu besorgen, da ich mir mehr Antworten erhoffte...

Daraus wurde nichts. Das Buch verstört den Leser nämlich mindestens genauso:
Was geschah hinter den verschlossenen Türen und Fensterläden des Lisbon Hauses?
Was trieb sie letztendlich in den Tod und wie ist die Machtlosigkeit/Gleichgültigkeit der Eltern zu erklären?
Und immer mehr und mehr Fragen steigen aus den Abgründen dieses Buches hervor.

Aber letztendlich geht es nur um fünf Mädchen, deren Faszination auch nach ihrem Tod, vor allem für die beobachtenden Jungen der Nachbarschaft, ungebrochen bleibt.

Ich fand das Buch an keiner Stelle langatmig. Es hat eine sehr stimmige Erzählweise, welche den Leser tief in die Geschichte bringt, jedoch nie weit genug ins Lisbon Haus um mehr als nur ein hilfloser Beobachter zu sein.
Auch das "Ende", welches ja schon am Beginn preisgegeben wird, spornte mich nur noch mehr an, in diesem Buch dem Schicksal der Mädchen auf den Grund zu gehen und mit den Nachbarsjungen Stück für Stück die Vorkommnisse noch einmal zu durchleben.

"DIE LEERE EINES GESCHÖPFS, DAS EINE RASIERKLINGE AN SEIN HANDGELENK LEGTE UND SICH DIE ADERN ÖFFNETE,
DIE LEERE UND DIE INNERE STILLE, DAS KONNTEN WIR UNS NICHT VORSTELLEN."
(J.Eugenides - Die Selbstmord Schwestern)

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
Gerade mal zwei Romane sind es, die Jeffrey Eugenides (Jahrgang 1960) bislang veröffentlicht hat, gleichwohl zählt er bereits zu einer bedeutenden Größe der Gegenwartsliteratur. Durch seinen enorm erfolgreichen Roman "Middlesex" mit dem Pulitzer-Preis geehrt, darf der Amerikaner trotzdem voller Stolz auf seinen 1993 erschienen Erstlingsroman The Virgin Suicides" (dt. "die Selbstmord-Schwestern") blicken.

Die Geschichte handelt von den Lisbon-Mädchen, Cecilia, Bonnie, Mary, Therese und Lux. Die zwischen 13 und 17 Jahre alten Schwestern leben in den 1970er Jahren im amerikanischen Kleinstadtmilieu. Doch von Aufbruchstimmung und Revolution ist in dem Detroiter Vorort nichts zu spüren, vielmehr herrscht eine Atmosphäre der Restriktion, Isolation und der Degeneration vor. Das ganze Elend beginnt ein mit Cecilia, der jüngsten der Schwestern, die sich die Pulsader aufschneidet, den Suizidversuch zunächst zwar überlebt, sich aber schließlich - aufgespießt am Hauszaun - in den Tod stürzt. Für die übrigen Mädchen beginnt eine Zeit der Überwachung und Isolation durch die Eltern, die nur ein einziges Mal noch durchbrochen wird, als sie ihren Töchtern die Teilnahme am Schulball gestatten. Alle kehren sie brav zurück nach Hause, nur Lux, die sich der ständigen Kontrolle und Überwachung mit einem sexuellen Kontakt zur Wehr gesetzt hatte, bricht das Gebot. Die Mädchen werden eingeschlossen und vegetieren von nun an bis zur finalen Katastrophe vor sich hin. Eine Ungezieferplage, der Streik der Totengräber, das sinnlos erscheinende Fällen der Ulmen - Eugenides verstärkt dieses Hinvegetieren und Verrotten mit einer wahren Endzeitkulisse, die er um das Haus der Lisbon-Mädchen aufgebaut hat.

Erzähler der Geschichte ist keine Person, sondern erneut ein Kollektiv, bestehend aus mehreren männlichen Nachbarn bzw. Mitschülern der Lisbon-Mädchen. Regelrecht manisch haben sie Fakten um die Mädchen herum gehortet, Fotographien, Tagebücher, Unterwäsche und dergleichen, doch selbst nach zahllosen Gesprächen mit anderen Beteiligten ergibt sich ihnen kein schlüssiges Bild. Auch nach etlichen Jahren müssen sie erkennen, dass das Puzzle für immer unvollendet bleiben wird. Durchsichtig wird hingegen ein Bild der herrschenden Moderne; die Medialisierung der Todesfälle zählt ebenso dazu wie der zynische und bisweilen egozentrische Unterton des Erzählerkollektivs selbst, der im Schluss des Romans kulminiert:

"It didn't matter in the end how old they had been, or that they were girls, but only that we had loved them, and that they hadn't heard us calling, still do not hear us, up there in the tree house, with our thinning hair and soft bellies, calling them out of those rooms where they went to be alone all time, alone in suicide, which is deeper than death, and where we will never the pieces to put them back together."

Eugenides hat mit diesem Roman etwas Außergewöhnliches geschaffen. Eine kraftvolle, mystische Geschichte, ja, ein modernes Märchen, das mit vielen Anspielungen auf die griechische Mythologie aufwartet. So ist zum Beispiel Moral einer der Schlüssel zum Roman. Wer Pluatrchs "Moralia" aufschlägt, der findet einen starken Bezugspunkt des Autors, wenn Plutarch von einer Selbstmord-Epidemie junger Mädchen erzählt. Mit der chorischen Stimme der Erzähler erhält das Ganze die Züge einer griechischen Tragödie.

Fazit: Eugenides ist mit seinem Erstlingsroman eine mitreißende, verstörende, traurig-schöne Geschichte gelungen, der es an starken Bildern und Metaphern nicht mangelt. Kongenial ist ein großes Wort - es ist aber durchaus angebracht für die Verfilmung des Romans, die sich ausgesprochen nahe an der Vorlage bewegt. Und wie sich die Ereignisse doch gleichen, denn eine zweite Karriere begann mit den "Virgin Suicides", nämlich die von Sophia Coppola ("Lost in Translation"), die den Stoff meisterhaft umsetzte und mit einer brillant aufgelegten Kirsten Dunst einen echten Volltreffer für Lux, der wohl faszinierendsten der Lisbon-Schwestern, landete.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
surreal 10. Juli 2010
Von Ben
Format:Taschenbuch
Fünf 13 bis 17 Jahre alte Schwestern leben mit ihren bürgerlichen Eltern in einem kleinen Eigenheim in einer typischen amerikanischen Vorstadt. Die Mädchen üben eine besondere Faszination auf die Jungs in der Nachbarschaft aus, die natürlich die Mädchen genau beobachten und versuchen Verabredungen zu Stande zu bringen. Die Eltern der Mädchen verhalten sich weitgehend typisch. Ihre Ehe ist nicht besonders gut, aber ohne die ganz großen Katastrophen wie Alkohol, Gewalt, Betrug oder Armut. Natürlich sorgen sich die Eltern um ihre Töchter was Anstand, Moral, Bildung u.s.w. betrifft. Eine der Schwestern nimmt sich dann aber das Leben und die Eltern reagieren mit Verleugnen (nur ein Unfall") und Isolation der ganzen Familie gegenüber der Nachbarschaft. Dies löst eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, an dessen Ende sich alle 4 Schwestern zeitgleich suizidieren.

Die ganze Geschichte ist skurril und surreal. Die Mädchen werden nicht als reale Persönlichkeiten beschrieben, sondern erscheinen mehr als aus der Ferne betrachtete Traumbilder. Auch die Kleinstadt erscheint surreal. Riesige Fliegenschwärme umlagern die einzelnen Häuser und kommen als zentimeterdicke Fliegenleichen auf den Fensterbrettern zum Liegen, so dass die Innenräume verdunkelt werden. Viele Personen haben eigenartige Vorahnungen, so dass Traum und Wirklichkeit ineinander verschwimmen. Persönliche Gefühle wie Mitleid oder Wut kann man für die Menschen nicht aufbringen, weil sie distanzierte Traumbilder sind.
Für mich ist bis zum Schluss unverständlich geblieben, was der Autor mit diesem Buch mitteilen möchte. Er nähert sich dem Thema Suizid weder psychologisch, noch gesellschaftskritisch. Er nähert sich dem Thema gar nicht, sondern beschreibt nur eine skurrile Selbstmordserie. Insofern blieb bei mir Ratlosigkeit zurück. Obwohl es gut geschrieben ist, weiß ich niemanden, dem ich ein solches Buch empfehlen kann.
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Wunderbar melancholisch-verstörender Roman über eine...
Mit "The Virgin Suicides", in der deutschen etwas ungelenk "Die Selbstmordschwestern" betitelt, ist Pulitzer-Preisträger Jeffrey Eugenides ein seltenes Kunststück... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Michael Schäfer veröffentlicht
Ein unerträglich blödes Buch!!
Auch wenn der Autor ein PULITZER-Preis-Träger ist, ist für mich diese Geschichte eine der schlechtesten, die ich jemals gehört habe. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von audiobookfan H. veröffentlicht
Man verliert den Faden
Ich habe mich bis zur Seite 85 durch geackert, dann habe ich aufgegeben. Es war wirklich anstrengend, das Buch zu lesen. Auch wenn ich nur bis Seite 85 gekommen bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2009 von nic
Nicht schlecht, aber auch nicht hervorrangend
Auch ich habe den Fehler begangen, zuerst Eugenides Meisterwerk "Middlesex" zu lesen und dann erst dieses. Vielleicht wäre sonst die Kritik besser ausgefallen?! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2009 von Kundin
.
Einerseits keine schlechte Geschichte, das Konzept ist im Prinzip keine schlechte Idee ... andererseits zieht sich diese Story nach einer Zeit extrem in die Länge. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2009 von Unaffected
mittel
Ich hatte nach dem Trailer zum Film hohe Erwartungen an das Buch, wurde dann aber von dem Buch gelangweilt und enttäuscht.
Veröffentlicht am 10. Juli 2009 von T. Fromme
Phänomenal...
... aber trotzdem bei weitem nicht so gut wie der dazugehörige Film "The Virgin Suicides".
Unbedingt auch ansehen!
Veröffentlicht am 15. Juni 2009 von I. Krah
Ungewöhnlich, monoton, unverständlich, ....
... und dennoch brilliant beschreibt Jeffrey Eugenides den Selbstmord der vier Schwestern!
Normalerweise läuft sich ein Roman tot, wenn man schon zu Beginn das Ende... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2009 von Summer Shakespeare
Wer zuerst stirbt, ist länger tot
Grandios, wirklich. Ich liebe dieses Buch. Eine Freundin hat es mir empfohlen, weil es zu ihren eigenen Lieblingsbüchern zählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2009 von verdachtsmoment
Mittelmaß nach Middlesex.
Es geht leider selten gut aus, wenn man sich erwartungsvoll ein zweites Buch eines Autoren zu Gemüte führt, dessen erstes einen schlichtweg begeistert hat: so auch bei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2008 von Susanne Preusker
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