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Die Seidenhändlerin: Historischer Roman
 
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Die Seidenhändlerin: Historischer Roman [Taschenbuch]

Gabriela Galvani
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 498 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (7. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746624673
  • ISBN-13: 978-3746624679
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.030 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gabriela Galvani
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Kurzbeschreibung

Eine verhängnisvolle Maskerade Como 1797: In den Wirren der napoleonischen Besatzung schlüpft Emilia Bossi in die Rolle ihrer auf mysteriöse Weise verstorbenen Zwillingsschwester Serena. Als Seidenhändlerin muss sie das Geschäft durch Schmuggel retten und sich mit den Freiheitsidealen der Zeit auseinandersetzen. Im Tessiner Verleger Francesco Agnelli findet sie die große Liebe. Doch der hält sie für Serena, und ein von ihrer Schwester abgewiesener Verehrer trachtet nach ihrem Leben … Ein verführerisches Epos vom Beginn eines neuen, aufregenden Zeitalters.

Über den Autor

Gabriela Galvani stammt aus einer Künstlerfamilie und wurde in Norddeutschland geboren, wuchs aber in der Südschweiz auf. Sie studierte Amerikanistik, Kulturmanagement und Politikwissenschaften und arbeitete als Redakteurin für die Printmedien. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Die Seidenhändlerin" im Aufbau Taschenbuch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happy End Bücher - Nicole TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Innerhalb eines kurzen Augenblicks sind Emilias Ruf und ihre Aussicht auf eine gute Verbindung dahin, als sie zusammen mit ihrem angeblichen Verlobten bei einem Besuch des Freihaustheaters auf die Ehefrau des Verlobten" treffen, die ihrem Mann vor aller Augen eine Szene macht und ihn dann beherzt aus Emilias Reichweite entfernt.
Verstört verlässt Emilia die Lokalität, wird jedoch von einer jungen Frau namens Lucia Agnelli angesprochen ,die ihr Mut zuspricht und Emilia ihre Hilfe anbietet.
Obwohl schon einen Tag später ganz Wien andere Sorgen hat, denn Napoleon Bonaparte ist nur noch wenige Meilen von Wien entfernt, wird Emilia aus den Diensten ihrer Arbeitgeberin entlassen.
Ihr bleibt keine andere Möglichkeit, als Wien den Rücken zu kehren und zurückzugehen. Nach Como, wo ihre Zwillingsschwester Serena das Familiengeschäft der Bossis führt.
Da sie ohne eine Bezahlung aus den Diensten ihrer Arbeitgeberin entlassen wurde, nimmt sie Lucia Agnellis freundschaftliches und großzügiges Angebot an, zusammen mit ihr in einer gemieteten Droschke nach Italien zu reisen.

Währendessen in Como, steht Serena dem gutaussehenden Künstler Stefano Modell. Er will eine Skulptur von ihr erschaffen und zugleich hofft er, auch das Herz der schönen Seidenhändlerin gewinnen zu können. Aus dem Grunde erzählt er ihr, dass es ihm dank seines Freundes Francesco, einem Zeitungsverleger, gelungen ist die Familie Bonaparte persönlich auf ihre erlesenen Stoffe aufmerksam zu machen.
Die berechnende Serena vertröstet den Künstler zunächst und macht sich sogleich auf den Weg zu den Bonapartes. Dort trifft sie auch Francesco, der diesen Kontakt erst möglich gemacht hat. Da sie annimmt dass er unverheiratet ist und sie spürt, dass er Interesse an ihr hat, lässt sie sich in der Hoffnung auf einen Antrag seinerseits, auf eine leidenschaftliche Liebesnacht mit ihm ein.

In der Zwischenzeit ist Emilia wieder zu Hause in Como angekommen und trifft einen Tag später auch auf ihre Schwester, die von den Bonapartes zurückgekehrt ist. Wieder einmal wird Emilia jedoch bewusst, wie fremd sie sich geworden sind und wie egoistisch und kalt ihre Schwester ist. Am liebsten würde sie das Elterhaus gleich wieder verlassen, doch ohne finanzielle Mittel sind ihr die Hände gebunden. Also hört sie stillschweigend den Heiratsplänen der Schwester zu und beneidet Serena sogar ein wenig um ihr vermeintliches
Glück.

Mitten in der Nacht werden die Schwestern jedoch durch einen aufgebrachten, lärmenden Mann geweckt, der sich Einlass in das Elternhaus verschaffen will.
Serena geht hinunter um mit ihm zu sprechen, doch sie kehrt nicht mehr zurück.
Am nächsten Morgen wird Emilia von einer traurigen Nachricht geweckt. Ihre Schwester wurde tot aufgefunden. Da Serena jedoch zum Zeitpunkt ihres Todes Emilias Mantel trug, glauben alle, es wäre Emilias Leiche.
Sie will den Irrtum gleich richtig stellen, doch erschüttert von der Todesnachricht und geschwächt von einem Fieber ist sie erst einige Tage später wieder ansprechbar. Nach kurzer Überlegung beschließt sie, es dabei zu belassen und gibt sich fortan als Serena aus.
Womit sie jedoch nicht rechnet ist, dass sie eines Tages ihrer Freundin Lucia Agnelli wieder begegnet. Lucia ahnt jedoch nicht, dass sie Emilia vor sich hat und bietet nun auch Serena ihre Freundschaft an. Bei einem Besuch lernt Emilia Lucias verheirateten Bruder Francesco kennen. Er scheint von Anfang an irritiert zu sein, als er sie trifft und nach weiteren Begegnungen stellt sich heraus, dass Francesco der Geliebte ihrer Schwester war. Obwohl er verheiratet ist, wenn auch unglücklich, kann sich Emilia kaum seiner faszinierenden Ausstrahlung erwehren und ist beeindruckt von seinem Intellekt.

Nach einer gemeinsamen Liebesnacht trennen sich jedoch die Wege der beiden wieder, denn Francesco muss in den Krieg ziehen. Wird es überhaupt eine Möglichkeit für die Liebenden geben, jemals zusammen zu kommen?

Dieser Roman ist im Grunde eine interessant geschilderte Familiensaga. Als Schauplatz wählte die Autorin ein bisher eher ungewöhnliches bzw. wenig behandeltes Setting. Der Leser wird an wunderschöne Orte wie Como oder Lugano zur Zeit der napoleonischen Besetzung entführt. Zudem erfährt man einiges Wissenswertes über die Koalitionskriege der damaligen Zeit.
Die weibliche Hauptfigur des Buches, Emilia Bossi ist eine junge, freundliche Person, die schuldlos bei der Wiener Gesellschaft in Ungnade gefallen ist und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Obwohl sie über den Tod ihrer Schwester bestürzt ist, sieht sie darin auch die einzigartige Chance die sich ihr darbietet und die sie auch zu nutzen weiß.
Der Leser kann sich sehr schnell mit ihrer sympathischen Wesensart identifizieren und erhofft sich sogleich ein Happy-End für die Protagonistin dieses Romans.
Gabriela Galvani verbindet geschickt eine Liebesgeschichte mit den politischen Wirren der damaligen Zeit und erzeugt genug Dramatik und Spannung, um den Leser an das Buch zu fesseln. Zudem ist ihre Ausdrucksweise erfreulich gekonnt und hebt sich positiv hervor.
Einziger Wermutstropfen war für mich, dass mir der Held des Buches, Francesco ein wenig zu farblos wirkte und sein Werdegang mich nicht richtig berühren konnte.

Fazit: Eine gelungene Familiensaga zur Zeit der helvetischen Revolution. (NG)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochgenuss 15. Januar 2010
Format:Taschenbuch
Ein Kleinod unter den vielen Empire Romanen.

Die Autorin ist so genau in ihrer Zeitkenntnis das sie Punktgenau einen gesellschaftlichen Status für die Hauptfiguren entwirft der ihnen ihre Handlungen erlaubt bzw ermöglicht hätte.
Hut ab! Dazu einige Bonbons aus dem Alltagsleben und Rückgriff auf zeitgenössische Veröffentlichungen.
Ganz nebenbei erzählt sie eine schöne Liebesgeschichte. Wenn es zur Sache geht bekommt man geschmackvolle
schöne Schilderungen.
Fazit: Mehr geht nicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hat man sich erst einmal durch den Buchanfang mit den verschachtelten Sätzen und den nicht immer klaren Bezügen gekämpft, nimmt einen die Handlung gefangen: In Como, inmitten der Wirren der Besetzung Italiens durch Napoleon und seine Truppen ist die Handlung angesiedelt.
Die Heldin des Romans - Emilia Bossi - ist eine gebildete, fortschrittlich eingestellte junge Frau. Nach einer enttäuschten Liebe kehrt sie in ihre Heimatstadt Como zurück, wo ihre Zwillingsschwester Serena eine Seidenhandlung und ein freizügiges Leben führt. Als Serena kurz darauf tot aufgefunden wird, schlüpft Emilia in deren Rolle. Aber damit beginnen die Verwicklungen - mit dem abgewiesenen Verehrer Stefano und mit dem Tessiner Verleger Francesco Agnelli, mit dem Serena kurz vorher eine Nacht verbracht hat und der sie deshalb verachtet. Dennoch fühlen sich beide zueinander hingezogen, müssen aber bis zum glücklichen Ende noch jede Menge spannende persönliche und politische Wirren bestehen.

Viel Politik (die Verfasserin hat Politikwissenshaften studiert) ist in die Geschichte eingebaut. Sie wird aber dankenswerter Weise nicht als Geschichtsstunde abgehandelt, sondern ist größtenteils in Dialoge verpackt. Dialoge, die deshalb glaubwürdig sind und dicht an der Handlung bleiben, weil die Akteure selbst nahe an der Historie - im unmittelbaren Umfeld Napoleons - angesiedelt sind. Spannende Unterhaltung und große Gefühle.

(I)

Der Lesetipp von Lady`s Lit
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