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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolles Buch!, 10. November 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Sehnsucht der Cheyenne (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die Sehnsucht der Cheyenne kürzlich gelesen und war sehr beeindruckt. Das Buch stellt das Leben der Indianer vor knapp hundert Jahren denke ich sehr realistisch dar, ohne die Tatsachen dabei zu beschönigen. Man erfährt viel über die Gefühle der Indianer gegenüber der Weißen und der Stämme untereinander. Die Hauptfigur des Buches ist etwa in meinem Alter, also 14 Jahre. Der Autor geht sehr genau auf den Konflikt, in dem sich das Mädchen befindet, nachdem sich von den Crow, den größten Feinden ihres Stammes geraubt wurde, ein, als sie nämlich ihre neue Familie anfängt genauso zu lieben wie ihre wirklichen Eltern. Sie merkt auf einmal, dass im Grunde alle Stämme gleich sind und stellt fest, wie sinnlos es ist, wenn sie sich untereinander bekriegen, wo sie doch nur gegen die Weißen, die sich immer mehr ausbreiten, siegen können, wenn sie alle zusammenhalten. Doch sie weiß, dass es keinen Frieden zwischen den Stämmen geben wird und muss sich entscheiden. Entweder sie geht zu ihren wahren Eltern zurück und wird eines Tages mitansehen müssen, wie sie ihre andere Familie töten, oder sie bleibt bei den Crow und ihr leiblicher Vatre wird eines Tages ihren Adoptivvater töten. Ich denke, wenn man dieses Buch gelesen hat, wird einem klar, mit welcher skrupellosen Brutalität und Ungerechtigkeit viele Weiße die Indianer damals um ihr Land und um ihre Existenz gebracht haben. Und man bekommt vielleicht ein deutlicheres Bild von den Indianern und von dem, was sie durchmachen mussten. Tolles Buch!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und romantisch!, 26. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Sehnsucht der Cheyenne (Gebundene Ausgabe)
Kein anderes Buch schildert die Indianer so authentisch und lebensnah! Wer in seiner Jugend die "Indianermärchen" eines Karl May und ähnliche Fantasie-Gebilde gelesen hat, erlebt mit "Die Sehnsucht der Cheyenne" eine große Überraschung: die Wahrheit kann noch farbiger und spannender sein. Erzählt wird die Geschichte der jungen Cheyenne-Indianerin Eulenfrau, die von ihren Feinden, den Krähen, geraubt wird und im Konflikt zwischen ihren leiblichen Verwandten und ihren neuen Adoptiveltern lebt. Eine geheimnsivolle Bestimmung treibt sie dazu, ein gestohlenes heiliges Lederband zurückzuholen - um die Ehre ihres Stammes und ihre Liebe zu einem jungen Krieger zu retten. Ein spannender und romantischer historischer Roman für Jugendliche und Erwachsene!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Angenehm zu lesen, 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Sehnsucht der Cheyenne (Gebundene Ausgabe)
Es ist mitten in der Nacht, als Eulenfrau durch seltsame Geräusche erwacht, die nur sie zu hören scheint. Sie schleicht sich aus dem Tipi und Lager, entdeckt gerade noch rechtzeitig die Krähen und kann ihre Sippe warnen. Während des erbitterten Kampfes hält sie sich versteckt im Wald, bis einer der Crows sie findet, niederschlägt und entführt. Damit beginnt die Geschichte um Eulenfrau, die junge Cheyenne. die erst vierzehn Winter gesehen hat. Ihre einstige Absicht, bei der nächstbesten Gelegenheit zu fliehen, verwirft sie schon bald, da sie als Tochter von Gelbe Hand angenommen wird und durch abenteuerliche wie gefährliche Erfahrungen sich die Anerkennung in ihrem neuen Dorf erwirkt. Immer weniger fühlt sie sich als Tsis-tsis-tas, sondern mehr und mehr als Arikara, zu den Crows gehörende Cheyenne. Doch ihre Sehnsucht nach Wolfsgesicht, dem jungen tapferen Krieger aus ihrem Herkunftslager, mit dem sie ihr Tipi teilen wollte, bleibt. Als sie sich für vier Tage und Nächte auf den heiligen Berg zurückzieht, um ohne Wasser und Brot zu meditieren, hat sie die Vision, dass das Lager überfallen wird. Doch was soll sie tun? Wer würde ihr, der jungen Frau, Glauben schenken, dass ihre Visionen sich bewahrheiten könnten? Und auf einmal sieht sie sich zwischen ihren Emotionen verhangen, als ihr Herkunftsstamm die Krähen angreift, um sie zu befreien. Sie leidet mit den Kriegern, sie weint um jeden Toten, denn irgendwie sind alles ihre Verwandten, egal, zu welchem Stamm sie gehören, sie möchte ihren Stiefvater warnen, aber den leiblichen Vater nicht verraten, möchte Wolfsgesicht helfen, sein Gesicht als großen Krieger zu wahren, doch ihrem Stiefbruder nicht in den Rücken fallen. Doch der große Geist gibt ihr eine Antwort auf diese viele Fragen und sie weiß, was sie zu tun hat, macht sich allein auf den Weg, nichts ahnend, wie beschwerlich dieser sein wird und mitten hinein geratend in den grausamen Kampf der Weißen gegen die Indianer um das weite Land... Thomas Jeier ist hier ein schöner Roman gelungen, der in die Denk- und Lebensweisen einzelner Stämme um das Jahr 1863 Einblick gewährt und dabei einen Teil der Lebensgeschichte von Eulenfrau beschreibt.
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