Dieser neunzehnte Band der Romanreihe um Richard Bolitho von Alexander Kent ist nach meiner Meinung einer der Besten.
Im Herbst des Jahres 1804 trifft Vizeadmiral Richard Bolitho an Bord der alten Hyperion, seinem Flaggschiff, in Antigua ein.
Um den Feind zu schwächen, soll er verhindern, dass die spanischen Schatzschiffe Europa erreichen.
Hier sieht er nach Jahren Catherine Pareja wieder, die jetzige Gattin des Generalinspekteurs Viscount Lacey Somervell.
Da seine Ehe zerrüttet ist, findet er an Catherine neuen Halt.
Bei einem Himmelfahrtskommando, welches Bolitho selber anführt, kapert er im Hafen von La Guaira vor Caracas unter spanischen Festungsbatterien das Schatzschiff Ciudad de Sevilla, und versenkt ein weiteres.
Im Frühjahr 1805 kehrt Bolitho nach Gibraltar zurück, und erhält den Auftrag, sich vor Malta mit dem Geschwader von Konteradmiral Thomas Herrick zu vereinigen, um zu verhindern, dass spanische Kriegsschiffe die Flotte des französischen Admirals Villeneuve verstärken.
Sechs Tage vor Nelsons Seeschlacht bei Trafalgar stößt Vizeadmiral Richard Bolitho mit seinem Mittelmeergeschwader auf das überlegene spanische Geschwader von Admiral Don Alberto Casares, und kann sechs spanische Kriegsschiffe als Prisen nehmen. Bei diesem Seegefecht wird Bolithos Flaggschiff Hyperion versenkt.
Mein Fazit: Auch dieses Buch, von Alexander Kent äußerst spannend in Szene gesetzt, darf für die Freunde von marinehistorischen Romanen in keinem Bücherschrank fehlen.